Zitat
Wie trainiert man das also, dass er weiß, wir kommen wieder?? Die Zeiten verlängern ... und dann?
Auch ich habe einen Fulltime-Job, aber ich habe mir dennoch Zeit für Zazie genommen, um ihr genau das beizubringen, damit eben nix "kaputt geht", sie Quatsch frisst oder meine Nachbarn sich zu recht beschweren könnten. 
Ein Hund wird schrittweise an das Alleinesein herangeführt. In den ersten Tagen wird er nur in der Wohnung aus bzw. eingesperrt. Ist das für ihn in Ordnung, dann geht man mal in den Flur, dann bringt man den Müll runter, dann geht man mal kurz zum Bäcker.
Dabei fängt man bei 1sek an. Jeden Schritt, den er mitmacht, verdoppelt man bei der nächsten Trainingsphase, und bei jedem Schritt, den er mit Jaulen, Quiecken, Kratzen, Zerstören oder gar Piseln und Kacken quittiert, geht man zwei Schritte zurück.
So erarbeitet man sich die Zeit, die der Hund alleine bleiben soll.
Wenn man geht, geschiet das ohne jeglichen Kommentar, ebenso wenn man wieder auftaucht. Wenn der Hund gerade jammert, wartet man ab, bis er ruhig ist, um ihn darin nicht zu bestätigen, und macht dann o.g. Schritte zurück.
Wenn er was kaputt, gepiselt oder gekackt hat, dann weiß man, dass man viiiiiel zu weit gegangen ist, schickt den Hund raus, während man das Malheur beseitigt (Alternative, man schimpft zusammen mit dem Hund über denjenigen, der so was böses gemacht hat ;)) und weiter gehts....
War das nun genug, wie man es trainiert, wenn nicht, dann frag weiter.