Beiträge von souma

    Deine Hündin ist denn doch nun im Seniorenalter mit all seinen Weh-Wehchen.

    Als allererstes, nachdem ich Deinen Beitrag gelesen habe, kam mir Ihr Augenlicht in den Sinn, dass sie vielleicht langsam im Stich läßt. Für Hunde ist das in ihrer gewöhnten Umgebung meist kein Problem, so dass man erst recht spät erkennt. Und auch ein laienhafter Blick ins Auge verrät einen wenig über die tatsächliche Sehkraft.

    Einen guten TA in Deiner Nähe kenne ich nicht, aber geh doch einfach mal zu irgendeinem, auf dass er Euch weiterhelfen kann. Wenn nicht, dann suchst Du halt den nächsten auf. :D

    Hallo,

    und erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum. :hallo:

    Warum willst Du denn unbedingt einen Jackie? Du weißt schon, dass das richtige Arbeitstiere mit einer enormen Power sind, die tagtäglich ernsthaft sowohl geistig als auch körperlich ausgelastet werden wollen?

    Ich frage nur, weil manche Leute dazu neigen, sie wegen ihrer geringen Körpergröße zu unterschätzen.

    Einen Züchter sollte man nicht nur in seiner Nähe suchen. Denn man sucht ja einen Begleiter für die nächsten 1,5 Jahrzehnte, von daher kann man auch durchaus einigen Aufwand betreiben und viele km zurücklegen, um in erst einmal zu finden.

    Optimalerweise schaut man bei möglichst vielen Züchtern vorbei (obwohl sie gerade keine Welpen haben), läßt sich alles genau zeigen und erklären inkl. nach welchen Gesichtspunkten sie ihre Verpaarungen auswählen, und entscheidet sich dann für DEN Züchter, bei dem alles passt. Daraufhin landet man auf einer Warteliste und darf mitwarten. :herzen1:

    Wenn auch für Dich die Anschaffung im August günstig wäre, spielt da nicht unbedingt Deine weise Entscheidung inkl. Hündin und Züchter unbedingt mit. :D

    Geeignete Züchter findest Du aber unter http://www.vdh.de

    Und gerade auf der Suche nach einem Jackie: bitte tue Dir und ihm den Gefallen, da es gerade ein echter Modehund ist, der durch richtig übelste Vermehrer hierzulande und dem Ausland ständig angeboten wird, dass Du nicht auf I-Net-Angebote und Anzeigen aus der örtlichen Zeitung gleich anspringst, weil's passt und sie ja so süß sind.

    Zitat


    Aber wegen den Knochen brauche ich mir doch keine Gedanken zu machen, oder?

    Nein, bei rohen Hünchen musst Dir Dir eigentlich keine Gedanken über die Knochen machen (aber wie bei jeder Knochenfütterung, Deinen Hund im Auge behalten, dass er sich nicht ungünstig verschluckt oder später Probleme mit dem Kot hat, was allerdings bei rohem Hünchen fast ausgeschlossen ist).

    Zitat


    Die Hündin ist mittlerweile 4 1/2 Jahre alt und ist eine Rottweiler-Dame. Genau genommen gehört sie meinen Eltern, die sie mit ca. 11 Monaten von einem Vorbesitzer übernommen haben, der nicht so gut mir ihr klar gekommen sind. ... Derzeit hat die Hündin ihren zweiten Wurf mit 3 Welpen, die alle gesund und munter sind.

    Hallo Ariane,

    bevor ich Dir zu Deinen eigentlichen Problemen antworten möchte, hätte ich gerne geklärt: Warum hat diese Hündin gerade ihren 2. Wurf?

    Naja, bei der ganzen Geschichte darfst Du auch nicht sein Alter vergessen. Senioren hören und sehen schlechter (auch wenn man es ihnen ansonsten überhaupt nicht anmerken würde) und werden halt langsamer wach als kleine Jungspunte. :D

    Mach Dir mal über diese eine "Entgleisung" aus reinem Reflex heraus nicht allzuviele Sorgen und Gedanken, wenn er sonst der absolute Pazifist war. Er wird halt älter und daran müßt Ihr Euch nun gewöhnen inkl. Korbumziehen, wo es dem Herrn auch genehm ist und Schildchen darüber. ;)

    Hallo Sandra,

    ich finde es klasse, dass Du hier im Forum so öffentlich Dein Problem ansprichst. Und sicherlich kann Dir hier geholfen werden.

    Als allerersten muß ich sagen (auch wenn ich nun auch diverse Bäähs :p auf mich ziehe), denk an Dich und dann erst an Deinen Hund.

    Aber das tust Du ja schon, denn sonst hättest Du dich hier nicht zu Wort gemeldet.

    Die allerbeste Lösung für Euch wäre wahrscheinlich ein Hundesitter, der ihr regelmäßig (ein, zwei, drei Mal die Woche oder jeden Tag) ein kleines Abenteuer bietet, um Dich zu entlasten. Dabei wird sie auch merken, dass Du Dich um sie gekümmert hast und wird Dir sicherlich wieder näher kommen, allein weil ausgelastet.

    Vielleicht kann das Deine Mutter übernehmen, vielleicht Freunde oder Bekannte, aber wenn nicht, dann gibt es sicherlich genügend Begeisterte in Deiner Umgebung, die Du via Zetteln oder I-Net und selbst hier im DF finden kannst, auch mit sehr wenig Aufwand und Geld oder gar kostenlos. :D

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Dein Hündin durchaus merkt, dass es Dir schlecht geht und sie schon ziemliche Abstriche macht, aber ein gewisses Potential hat auch sie und darüber kann und darf sie auch nicht hinwegsehen. Sei doch froh, dass Deine Hündin noch so energisch ist, dass sie es geschafft hat, dass Du Dich hier im DF für sie zu Wort meldest.

    Ich drück Euch ganz fest Die Daumen und es wird sich auf jeden Fall ein Weg finden, bei dem Ihr beide weitehin zufrieden zusammenleben könnt.

    Ich habe zwar weder jemals einen Beagle noch einen Border-Terrier gehabt, habe aber beide Rassen immerhin in so weit persönlich kennengelernt, dass mir bei Deiner bisherigen Rasseauswahl auffällt, dass diese beiden in ihrem Anspruch sehr weit auseinander liegen.

    Es sind zwar beides Jagdhunde (was die Sache nicht unbeding leichter macht ;)), aber der Border-Terrier ist halt ein Terrier, ein richtiges Arbeitstier, der schnell aufgrund seines Größe unterschätzt wird. Im Gegensatz zu dem einzelgängerischen Jagdverhalten des Border-Terriers ist der Beagle ein Meutehund, was ihn bei "Nicht-Jaglich-Veranlagten"-HH so beliebt machte, so dass es auch viele Zuchtlinien gibt, die nicht mehr seine Eignung zur Jagd in den Vordergrund stellen. Ausgelastet nach ihrer Veranlagung müssen allerdings beide werden.

    Nach den wenigen Kriterien, die Du bisher angeführt hast, würde ich Euch raten, Euch noch einmal intensiv mit allen Rassen auseinander zu setzen. Kleiner Tipp am Rande, oft sind die größeren Rassen weniger anspruchsvoll und passen perfekt zu einem als manch kleinere. ;)

    So sehr ich auch Heilpraktiker und deren Behandlungen nicht schlecht finde, so sehr bin ich bei ihren "Tests" durchaus skeptisch.

    Wenn Dein Hund auf die Ausschlussdiät, die Du bisher aufgrund der Blutuntersuchung ausprobiert hast, positiv reagiert, würde ich mich ehrlich gesagt nicht durch einen Bioresonanztest verunsichern lassen.

    Allerdings muss ich zugeben, dass ich bisher weder noch eigene Erfahrungen sammeln konnte.

    Zitat

    Bei mir ist dass schon so , dass ich...wenn ich etwas mache....dass auch gerne richtig mache.
    Dazu bin ich zu "sportlich".

    Das hatte ich jetzt noch nicht ganz verstanden: betreibst Du das in einem Verein o.ä. oder nur Just-for-Fun für Euch?

    Das Kommando "Schüttel Dich!" habe ich meinen bisherigen Hunden auch beigebracht, aber aus einem gänzlich anderem Grund. Ist einfach praktisch, wenn Hundie klitschnass geregnet nach einem Spaziergang sich VOR der Haustür richtig ausschüttelt und es ihm nicht IN der Wohnung erst einfällt. :D

    An "nicht schütteln" habe ich noch nie gedacht. Aber ich würde es meiner jetzigen Hündin wahrscheinlich ähnlich beibringen wollen, wie "Bell!" und "Psst!". D.h. "Bell!" bzw. "Schüttel Dich!" war ihr recht schnell beigebracht, da sie ja was aktives machen sollte, wo ihr eh der Sinn nach stand.

    "Psst!" bzw. "Nicht schütteln!" (für letzteres bräuchte es erst einmal ein sehr eindeutiges Hör- und Sichtzeichen :???:) ist dann schon anstengender.

    Um das nicht bellen aufzubauen, habe ich sie erst einmal drei Wuffer auf Kommando (d.h. "Bell!" bei uns) geben lassen, um dann "Psst!" zu sagen und zu zeigen. Wenn sie nur 1sek still war, gab es riesen Lob und nach und nach habe ich dann die Zeit der Ruhe verlängert. Und nun funktioniert das "Psst!" auch, wenn ich merke, gleich würde sie am liebsten ... ;)

    Ähnlich würde ich es beim nicht schütteln machen. Ich würde sie in einen See schicken, sie dann wieder her beordern, sich auf Kommando schütteln lassen, um dann das Schütteln mit dem entsprechenden Kommando abzubrechen. Wenn sie 1sek aufhört, gäbe es einen riesen Lob und so weiter und so fort.

    Erst wenn das einigermaßen klappen würde, sie also "Nicht schütteln!" verstanden hätte, würde ich den Dummy einbauen.

    Hallo MeinNameistHase,

    erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum. :hallo:

    Dein Kleiner hat keine Verlassensängste (wie Du ja auch schon meintest), hat kein Problem mit dem Alleinesein, da er bei Deinen Eltern ja ganz unproblematisch alleine bleibt, sondern tyrannisiert Dich. :D Lass Dir das nicht gefallen! ;)

    Nee, mal im Ernst, das machen Junghunde sehr gerne, ihre Bezugsperson irgendwie dazu zu bringen, ständig bei ihnen im Mittelpunkt zu stehen und diese zu kontrollieren. Und da gilt es einen Riegel vor zu schieben, sonst artet das noch mehr aus.

    Ignoranz ist eigentlich das Zauberwort. Ignoriere ihn viel, viel mehr im Alltag, so schwer es fällt :roll:, und entscheide Du, wann und wie lange Du Dich mit ihm beschäftigen willst. D.h. wenn er ankommt und Aufmerksamkeit will, tu einfach mal eine zeitlang so, als wäre er gar nicht da. Erst wenn er keine Aufmerksamkeit mehr einfordert, wird er überhaupt beachtet. Wenn er hinter Dir herläuft, soll er's machen, aber ab und an hat er halt Pech und Du gehst alleine ohne ein Wort darüber zu verlieren z.B. ins Bad und die Tür bleibt zu (aussperren wird meist besser akzeptiert als einsperren).

    Mit 7,5 Monaten kann Dein Kleiner doch sicherlich schon einige Zeit in seinem Körbchen liegen bleiben (wenn nicht, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, ihm das beizubringen). Schicke ihn öfter mal auf seinen Platz und mach was anderes in der Zeit, um ihn dann, wenn er artig liegen geblieben ist, in den höchsten Tönen zu loben und ihm ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken.