Beiträge von souma

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    Was macht das für einen Sinn aus dem Platz ins Sitz zu gehen? Wann braucht man das? :hilfe:

    Im Alltag sicherlich nur bedingt, in Prüfungssitutionen aber sicherlich.

    Ich brauche es, wenn meine auf mich warten muss, während ich mich anziehe und Dinge zusammensammel. Dann lasse ich sie Sitz machen, damit sie nicht die stressigen Minuten um mich rumkaspert und "nervt". ;)

    Nun haben wir uns so geeinigt, dass sie sich, wenn ich nicht zügig bin, sich durchaus auch hinlegen darf und nicht artig im Sitz ausharren muss (hauptsache sie wartet). Wenn ich dann mit dem Halsband ankomme, dann muss sie sich allerdings wieder hinsetzen, damit ich meinen Rücken schonen kann. :D

    Weitere Situationen kommen im öffentlichen Verkehr oder in Warteschlagen vor. Da darf sie sich zwar auch hinlegen, aber wenn plötzlich Menschen um sie drum rum müssen (sie ist nicht gerade klein), dann soll sie nicht gleich aufspringen, denn das erschreckt viele, sondern es reicht meist, wenn sie sich einfach kurz hinsetzt, um den Weg frei zu machen.

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    jonas und ich wir sind stehen geblieben und sie hat zwar nicht mehr gebissen und gezwickt aber sie bellt wie ne irre springt hin und her und beruhigt sich gar nicht ????

    Na wunderbar, ersten Schritt erreicht, sie zwickt nicht mehr, sondern reagiert ganz normal mit wildem Rumgehüpfe, um Euch doch noch zum Spielen aufzufordern und dazu zu bewegen.

    Und ja, einfach wie erstarrt weiterhin stehen bleiben und total ignorieren, bis sie sich zumindest einigermaßen beruhig hat (egal wie lange es dauert :roll:) und dann ein wenig loben (nicht zu überschwenglich, denn dann dreht sie wahrscheinlich gleich wieder auf).

    Wenn Ihr das die nächsten Tage/Wochen konsequent durchzieht, dann wird sich sicherlich sehr schnell eine enorme Verbesserung zeigen.

    Das Problem ist halt, dass man selber in diesen Situationen die Ruhe selbst sein muss. Falls das mal aufgrund von Stress und Hektik nicht möglich ist, dann am besten auch nicht rumdoktern, sondern den Welpie schnappen und einfach derweil aussperren.

    Und nicht vergessen, gezieltes Training des Einsatzes der Beisserle ist unabdingbar. :D

    Freut mich natürlich zu hören, dass Du mit meinem Geschreibsel was anfangen kannst. :ops:

    Aber bitte verfolge nicht unbedingt die folgenden Strategien:

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    schnauzgriff .... auf den rücken zu legen ... nimm sie an die leine

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    mal so richtig mit ihr geschimpft ... BLUMENSPRITZE

    Zumal sie von HH mit einem 12 bzw. 16 Wochen alten Welpen kommen und völlig kontraproduktiv für die gemeinsame Bindung sind. Warum einen Welpen attackieren, wenn man auch einfach seiner natürlichen Veranlagung folgend die Situation entspannen und in die gwünschten Bahnen lenken kann. ;)

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    Wie reagiere ich denn am besten wenn sie einen von uns zwickt und beißt? ich hab gelesen man soll ihr die schnauze zu halten, "AUS" sagen und auf den platz schicken... naja das hilft hier nicht wirklich *lach*

    Echt, wo hast Du denn das gelesen?? :???:

    Den Schnauzengriff wenden zwar Hunde untereinander an, aber den beherrschen Menschen nicht so gut, daher sollte man das nicht machen.

    "Aus" und auf den Platz schicken wäre zwar eine Lösung, aber das muss ja erst noch richtig lernen (hattest ja geschrieben, dass das noch nicht sonderlich klappt).

    Quiecken wie ein angestochenes Schweinchen hilft meist und sofortiger Spielabbruch. Und ja, Du darfst auch für Deinen Sohnemann quiecken. :D

    Dein Junior macht das ja scheinbar schon nicht schlecht, denn sie scheint ihn immerhin dann nicht weiter zu attackieren, allerdings müßte er noch wie erstarrt stehenbleiben, bis Du ihn aus der Situation rettest.

    Wenn sie Dich dann weiter zwickt, wieder laut quiecken und wie erstarrt stehenbleiben. Dann wird Deine Maus auch für mind. 1sek ablassen und ein wenig verdutzt sein. Und dann hast Du eines bisher vernachlässigt: Sie zu loben, wenn sie (auch nur 1sek) mal abläßt, denn ansonsten versteht sie ja gar nicht, was Ihr eigentlich von ihr wollt.

    Wenn sie total aufdreht und überhaupt nicht zu bändigen ist, dann darf man sie auch mal für ein paar Minuten vor die Tür setzen, d.h. sie aussperren.

    Weiterhin musst Du mit ihr das "Aus" und wie sie mit ihren Zähnen umgehen darf ganz gezielt in kleinen Trainingseinheiten und einem Spielzeug (und Leckerlies für artige "Nicht-Zwicken") üben.

    Aber wie immer, da benötigt man gaaanz viel Geduld, Konsequenz, Geduld, denn die Zeit, bis die Milchzähnchen endlich wech sind, ist einfach für jeden HH hart. ;)

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    Soll ja auch nicht jetzt sein, so etwa mit 6-9 Monaten.

    Ich bin zwar auch kein Fan von Halties, aber sei's drum, habe ich dennoch mal im I-Net gestöbert, ob nicht doch irgendwo eine Altersangabe zu finden ist. Ich bin bin zwar leider auch nicht fündig geworden, aber auf allen Bildern, die ich entdeckt habe und die Hunde mit Halties zeigen, waren die Hunde ausgewachsen.

    Und so würde ich es persönlich auch machen: Wenn der eigene Hund mit 3-.. Jahren mit den herkömmlichen Methoden nicht im Zaum zu halten ist, dann könnte man ja u.U. mal überlegen, was ein Halti einem evtl. bringen könnte.

    Bei meiner klappt das mit Handzeichen prima. Auf die Hörzeichen reagierte sie nicht ier ganz so gut, d.h. sie schmiss sich gleich ins Platz, obwohl ich Sitz gesagt hatte, kasperte dann eher rum, wenn ich auf Sitz bestand, bzw. tat sich auch schwer damit, aus dem Platz sich nur ins Sitz zu setzen ohne zwischendurch aufzustehen.

    Mit den Sichtzeichen klappt das 1a bei ihr (warum auch immer).

    Ich habe Zaze das 1. Mal mit 10 Monaten in Urlaubsbetreuung gegeben. Naja, Urlaub für sie, beruflich auswärtige Tätigkeit für uns.

    Vorab hatten wir uns alle gemeinsam alles genauestens angeschaut und für gut befunden (denn ich bin da ein wenig pingelig, wer meinen Hund haben darf ;)).

    Dann kam der große Tag und diese treulose Motte hat sich nicht einmal nach uns (besser gesagt meinem Partner, denn ich war schon unterwegs) umgedreht, sondern ist freudestrahlend mit ihrer Pflegerin losmaschiert. :D

    Die nächsten Tage habe ich dann ganz doll gelitten, mir tausend Gedanken gemacht, auch mal angerufen, um nachzufragen, ...

    Als wir sie abholten, hat sie sich zwar über uns gefreut, aber das hielt sich ehrlich gesagt ein wenig in Grenzen (so leicht ist man austauschbar :no:), denn viel lieber wollte sie gleich wieder mit ihrer Pflegerin mit in den Hundeauslauf. Und war ganz entsetzt, als sie nicht mitdurfe. Naja, kaum 100m weiter im Auto waren wir dann doch gleich wieder die tollen. :roll:

    Seit dem sehe ich das ein weniger lockerer, wenn ich sie dort abgebe, denn sie kommt damit scheinbar richtig gut klar und schließt sich auch schnell den Pflegern an.

    Das hat weniger mit Beagle zu tun als vielmehr damit, dass auch Beagles Jagdhunde sind. ( Murmelchen: Jagdhund ist nicht gleich Jagdhund, aber ich denke schon, dass Beagles durchaus völlig stur und normal für Stöber- und Spurhunde sind. ;)).

    Und wenn man da nicht von Anfang hinterher ist mit konsequenter Erziehung und wenn man da nicht von Anfang an einen ernsthaften Ausgleich schafft, d.h. wenn man nicht ein ambitionierter Halter ist, der weiß, wie man einen Beagle auch ohne Jagd geistig auslasten kann, dann kann man natürlich auch solch einen Hund nicht von der Leine lassen. :D

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    Also, einen Schäferhund möchte ich nicht, die gefallen mir nicht so wirklich.

    Die belgischen sehen aber ganz anders aus. Und sind auch von ihrem Wesen her völlig anders da echte Powerhunde. :D

    Ein Irish Red and White ist in etwa vergleichbar mit einem Irish Setter.