Beiträge von souma

    Bei Hunden habe ich diesbezgl. überhaupt keine Ahnung. :D

    Aber bei Menschen, egal ob klein oder groß, ist das eine ernstzunehmende Stoffwechselstörung in Gehirn, die bisher nur durch eine Ausschlussdiagnostik von Fachleuten erkannt werden kann.

    Und leider, leider in unser Gesellschaft aufgrund des Mainstream-Bildes des zappelenden Jungens oft völlig verkannt wird und bei den meisten Menschen nicht einmal rechtzeitig erkannt wird, sondern es werden Erziehungsfehler bei den Eltern hervorgehoben und vielen psychischen Problemen nachgegangen.

    Eine Modeerscheinung ist ADHS nicht, denn es ist eine chronische Störung, und ich wüßte nicht, wer sich nach einer lebenslangen Begleiterscheinung, die sein Leben massiv bestimmt reißt. :D

    Wer mehr über betroffene Menschen lesen möchte, findet sicherlich etwas unter http://www.adhs-anderswelt.de

    Naja, sonderlich freundlich bist Du ja auch nicht.

    Geht doch einfach mal zusammen zu einem TA, der Euch in einem einfachen Dreisatz vorrechnet, wieviele Eurer hunderte Katzenbabies und deren Nachkommen in einem Tierheim landen werden, wenn nicht Ihr die Einsicht habt, Eure Katze kastrieren zu lassen. :roll:

    Zitat

    Strecke von ca. 3 km und meine kleine findet´s voll toll. Sie rennt meißtens sogar schneller als ich fahre. Immer wieder vor und zurück und ist total ausgelassen.

    Na klar findest das ein ausgelassener Junghund toll. Dein Hund würde auch locker 10km mit Dir am Rad rumsprinten.

    Aber es geht weniger darum, was er gut findet, sondern eher danach, was Du nach besten Wissen für Richtig findest. :D

    Denn für sein Knochenwachstum bzw. für seine Wachsstumsschübe ist das alles andere als toll. Denn dafür sollte man seinen Hund, bis er einigermaßen ausgewachsen ist, eher schonen. So wenige Treppen als möglich, sowenig Ausdauertraining (wie Radfahren und Hundesport) wie möglich usw.

    Deinen TA würde ich ernsthaft hinterfragen, denn wenn er bei einem 7monatigen Riesenschnauzer mit Muskelaufbau argumentiert, dann wäre meine Gegenfrage, wie Du Deinen Höchstleistungssportler, den Du ein halben Jahr danach trainierst hast, körperlich noch auslasten sollst. In dem Ihr 30km am Tag mit ihm Fahrrad fahrt? ;)

    Hallo Tamara,

    es ist wie immer: nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. :D

    Carina ist doch erst seit zwei Tagen wieder alleine und Ihr meint, sie trauert schon extrem??? :roll: (naja, ich denke mal, Ihr trauert nachhaltiger als sie).

    Natürlich ist das eine Umstellung für sie, weil eine junge, quierlige Hündin einen souveränen Rüden, mit dem man sich ständig artgerecht unterhalten konnte, sicherlich klasse fand.

    Aber Rocco war doch nur wenige Wochen bei Euch, in ein paar Tagen ist er von Carinas Seite wieder vergessen.

    Außer natürlich, Ihr habt Eure Berufung als Mehrhundehalter gefunden. ;)

    Ja, Welpen/Junghunde wachsen in alle Richtungen, meist nur nicht proportinal. :D

    Bei meiner Colliehündin waren die Körperverhältnisse noch so einigermaßen o.k. (die Schnauzenlänge sah nur in den ersten zwei Wochen ziemlich merkwürdig aus).

    Aber mit ca. 5 Monaten hatte sich sich entgültig dafür entschieden, dass ihre Ohren stehen, und ohhh mein Gott, waren die rieeesig gegenüber dem Rest des Körpers. :schockiert: Damit hätte sie wegfliegen können. :mrbat:

    Aber dann ist gsd nur noch der Rest gewachsen und nun passen sie wieder (auch wenn sie immer noch durch ihre Tricolor-Maske wie eine Batwomen aussieht ;)).

    Guten Morgen Sylvi,

    ich verstehe sehr genau, was Du meinst, denn auch ich habe durchaus mit Hunden zusammengelebt, wo mir durchaus viel zu oft das Herz stehen gestehen geblieben ist. :schockiert:

    Aber da hilft alles nix! Entweder, man lernt z.B. durch gute Trainer diesen Herzkasper ernsthaft zu überwinden (lass Dich doch mal öfter in einer durch den Trainer abgesicherten Situation, wo er nur wie ein Fahrlehrer bei 180km auf der Autobahn eingreifen kann, darauf ein ;)) oder man gibt die Hauptverantwortung an seinen Partner o.a. ab. :D

    Es klingt aber danach, dass Du und Chandro eigentlich auf einen guten Weg seit, nur mußt Du vielleicht ein wenig mehr lernen, Deine Ängste zu überwinden, Deinem Hund und Deiner Erziehung viel mehr zu vertrauen (und es auch einfach mal drauf ankommen zu lassen, denn dann wirst Du überrascht sein, was passiert) als er.

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    Das gibt mir ganz schön zu denken.

    Ach, mach Dir mal nicht zu viel Gedanken. Du machst da ja irgendwie schon richtig, wenn es mit der Schleppe schon so gut läuft.

    U.U. könnte es sein, dass Du einfach mal ein wenig mehr auf Deinen Hund vertrauen könntest und was Du ihm mittlerweile beigebracht hast und nicht gar so zurückhaltend und grüblerisch (oohh mein Gott, was habe ich nun wieder falsch gemacht!?? :D) bist.

    Ich z.B. nutze u.a. die frühen Morgenstunden mitten in Berlin, weil ich dann die Umgebung richtig gut unter Kontrolle habe, um mit Zazie mal was zu machen, was sie sonst 23,5h hier nie darf. Oder auch mal irgendein Treffen oder sonstiges, was ich sehr gut im Auge habe, um zu sehen, wie weit sie geht und wo unsere Schwachstellen liegen bzw. ganz überrascht bin, wie gut sie es meistert und hört. Halt eine vertrauensbildende Maßnahme auf beiden Seiten. ;)

    Zu der Begegnung in der Waschanlage kann ich auch nur sagen, sieh das nicht zu ernst. Dein Hund hat völlig richtig reagiert und Du auch.

    Sicherlich ist die Wunschvorstellung, dass der eigene Hund bei einem Schutz sucht. Aber meine ist auch eine sehr selbstständige Persönlichkeit, die genau weiß, was sie will. :kg: Und ab und an ist sie eine kleine Schissie, wo sie genau weiß, was sie nicht will. :geist2:

    Natürlich lenke ich auf beiden Seiten ein, aber der Mittelpunkt ihrer Welt bin ich nicht und bin auch sehr froh darüber. Mein Part ist, dass sie immer souveräner wird und ihre Entscheidungen in einer Situation immer "klüger" trifft. ;)

    Für mich hört sich das weder nach Revierverteidung an (Deine armen Eltern ;)) noch nach Dominanzverhalten (was soll das eigentlich sein? :???:), sondern es hört sich eher danach an, dass er ein weinig unsicher ist und Euch auch ein bisschen auf der Nase rumtanzt. ;)

    Warum er das gerade nachts macht, kann ich Dir auch nicht wirklich beantworten bzw. hast Du evtl. ein wenig selber beantwortet, weil auch Du die nächste Nacht fürchtest und dann ist seine "Geisterstunde" geschlagen. :D

    Ich könnte mir vorstellen, dass ihn des Nächstens irgendwas draußen völlig verunsichert hat, was Ihr natürlich nicht mitbekommen habt, und nun kaspert er rum.

    Wie lastet Ihr ihn denn tagsüber aus? Wie selbstsicher ist er denn tagsüber bzw. wie trainiert Ihr seine Selbstsicherheit?

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    1.) wir sind bei meinen Eltern. Meine Ma geht ins Bett weil sie früh hoch muss. Es wird richtig dunkel...meine Ma hustet im Schlafzimmer und Sam bellt und grummelt sein tiefstes Bellen.

    Dann sollte Deine Mama ganz klar und deutlich sagen "Ruhe!", "Hör auf!", "Psst!" bzw. wie Ihr es auch immer nennen wollt.

    Das könnt Ihr ihm auch tagsüber beibringen, wenn er rumgrummelt, rumfiebt, rumbellt. Falls er das tagsüber nicht macht, dann macht ein doppeltes Training daraus: Erst wird Euer Hund derartig animiert durch ein wildes Getue Eurerseits, auf dass er es macht, währenddessen Ihr gleich das entsprechende Kommando dafür sagt. Und natürlich dafür gelobt wird, dass er es gemacht hat.

    Und nun folgt das Gegenteil. Hund wird durch das Kommando aufgefordert, Töne von sich zu geben, und dann wird das "Ruhe!"-Kommando gesagt. 1sek Ruhe, riesen Lob. Und dann schrittweise die Stille aufbauen. In Null-Komma-Nix muss Deine Ma nachts nur noch leise "Psst!" sagen und Hundie wird höchstwahrscheinlich wieder ruhig sein, da er durch das Training auch gelernt hat, Euch zu vertrauen.

    Zitat


    2.) wir sind zu Haus. Abends/Nachts muss ich nu immer Angst haben das jemand durch den Hausflur geht geschweige denn, dass Licht anmacht. Entweder fängt er in seinem Bett gleich an oder rennt sogar in den Flur und bellt rum.

    3.) vor unserem Schlafzimmerfenster läuft jemand lang und hustet. Sam legt wieder los!

    Da zieht entweder das obige Training, wobei man bei solchen Spierenzen den Hund eigentlich weitgehends ignorieren sollte.

    Aber das ist natürlich nicht immer machbar, weil Hundie sich fürchterlich aufregt.

    Dann tut ihm einmal den Gefallen und geht ganz relaxt der Sache mit ihm gemeinsam auf den Grund. D.h., wenn jemand durch den Hausflur läuft, dann geht zur Haustür und befindet alles für absolut in Ordnung (im optimalsten Fall macht kurz die Tür auf und sagt Hallo zu demjenigen ;)).

    Wenn jemand vor dem Fenster langläuft, dann schaut mit ihm gemeinsam raus und zuckt fragend mit den Schultern, was er da nun wieder gesehen hat.

    Aber tut ihm nur einmal (naja, nicht zu oft) den Gefallen für ein Geräusch, was auch Ihr erst durch ihn wahrnehmt. Bei weiteren "Regelvertößen" wird er mit "Ruhe!" vorgewahnt und danach auf seinen Platz geschickt, wo er zu bleiben hat, egal, wie er rumbrummelt.

    Übrigends würde ich die Fenster, wenn Ihr im EG wohnt eine zeitlang blickdicht abhängen, falls das nicht sowieso schon bei Euch so ist.

    Am besten ist einfach aufzulegen ohne auch nur einen Ton von sich zu geben. Denn jegliche Bestätigung wie "Hier ist nur die Putzfrau von xy" bestätigt die Richtigkeit ihrer Kontaktadresse und damit sind weitere Anrufe vorprommiert, da diese Kontaktadressen für viel Geld halblegal gehandelt werden.

    Wenn man allerdings von Callcentern bombadiert wird bzw. überhaupt genervt ist, dann sollte man erst einmal wissen, dass Anrufe, die man nicht ausdrücklich gewünscht und genehmigt hat, illegal und in Deutschland verboten sind.

    Sein Einverständnis hat man aber u.U. durch die Teilnahme an einem Gewinnspiel, einem Probeabo, bei einer Kontoeröffnung usw. erteilt, weil man das Kleingedrucke nicht ausreichend gelesen und diesen Teil vor der Unterschrift nicht durchgestrichen hat.

    Sei's drum. Wenn man die Muße hat bei einem solchen Anruf, dann sollte man auf gar keinen Fall auf Fragen antworten (angefangen mit "Hallo, Frau xy?!"), sondern gleich kontern.

    Wenn die Nummer im Display erscheint, sollte man sich die sofort notieren. Falls nicht, ist das die 1. Gegenfrage: Wie ist ihre Telefonnr.?

    Und dann folgt der gesamte Fragenkatalog, noch bevor das Gegenüber loslegen kann: Wie ist denn Ihr Name? Für welche Firma arbeiten sie denn? Wo ist der Sitz ihrer Firma? Welches ist ihre Arbeitsadresse? Von welcher Firma sind sie beauftragt worden? Woher haben sie mein Einverständnis für Ihren Anruf?

    Zu 98% legen diejenigen schon währenddessen auf, aber wenn man merkt, sie wollen nicht antworten, werden gleich auflegen, dann sollte man auf jeden Fall noch folgendes loswerden: Löschen sie umgehend meine Daten aus ihrer Datenbank! Ich habe mir ihre Daten notiert und werde sie an meinen Anwalt weiterreichen, der demnächst auf sie zukommen wird.

    Falls man tatsächlich einige Daten der unerbetenen Anrufer erhascht, dann sollte man sie an die nächste Verbraucherzentrale weiterleiten, die dringend darauf angewiesen sind, damit sie etwas gegen die ständig neue Flut unternehmen können. Und man darf sie auch gerne wirklich an seinen Anwalt weitergeben, der eine Unterlassungsklage stellt. ;)

    Und ja, diejenigen welchen machen auch nur ihren Job. Aber sie arbeiten in der Illegalität, was man ihnen durchaus, wenn man ein längeres Gespräch mit ihnen führt (dann sind es meist Anfänger ;)), auch sagen sollte, damit sie sich einen suchen, der legal ist. :D