Beiträge von souma

    Hallo gennis,

    erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Foru. :hallo:

    Ein einwöchiges Seminar und Urlaub mit dem Hund wäre vielleicht ein möglicher Anfang, aber die Problemchen, die Du geschildert hast, bedarfen sicherlich einer größeren Ausdauer und Geduld im Alltag, um damit wirklich umzugehen.

    Das Blöde an solchen Seminaren ist, dass Hund und Halter sich nicht wirklich geborgen und angesprochen fühlen könnten, man sich irgendwie in einer Urlaubsituation befindet, die nicht 1:1 mit nach Hause getragen werden kann, die Trainer, die den Hund kennengelernt haben, danach nicht vor Ort weiterhin zur Verfühung stehen ...

    Wie wäre es mit einem Einzeltrainer, der zu Deiner Mutter nach Hause kommt und sie eine Zeit begleitet. :???:

    Zitat

    Sie ist super selten allein ... und Aufmerksamkeit bekommt sie sehr viel.

    Wie schafft sie es denn dann, Griffe bis zur Unkenntlichkeit zu zerstören? :D

    Wie alt ist Deine Maus eigentlich und wie lange habt Ihr sie denn schon?

    Zitat

    wohingegen zb Affen sich selber nicht im Spiegel sehen, sondern einen anderen Affen...

    Naja, da hast Du die Doku nicht wirklich in ganzer Länge gesehen. ;)

    Affen erkennen sich meist in Ihrem Spiegelbild, aber es ist abhängig davon, zu welcher Affenart sie gehören und wie alt sie sind. Genauso Delphine, wobei dies nicht in der besagten Doku genannt wurde.

    Erstaunlich ist jedenfalls, was auch in der Doku angesprochen wurde und worum es eigentlich auch ging, dass auch gewisse Vögel, Raben, auch ein Selbstbewußtsein zu haben scheinen, falls dieser Test dazu hinreichend ist.

    Was auf jeden Fall auch durch andere wissenschaftliche Tests nachgewiesen wurde, ist, dass Hunde definitiv kein Bewußtsein ihrer Selbst haben. Wenn sie auf ein Spiegelbild oder ein Fernehbild reagieren, sehen sie darin nicht sich selbst und stellen derartige Verknüpfungungen her, sondern reagieren auf die ein oder andere Art darauf.

    Ich habe mich auch hinreissen lassen, so ein völlig überteuertes Spielzeug zu kaufen. Da Zazie sehr schnell lernt, habe ich eines der komplizierten ausgesucht, bei dem sie einen Holzklotz durch ein Loch oben schubbsen soll, auf das unten Leckerlies rauskommen.

    Leider funktioniert das Ding nicht so, wie es soll. Denn aufgrund der relativ einfachen Technik fallen entweder gleich einige Leckerlies raus, nur weil Hundie ein wenig an der Kiste rumruckelt, oder auch mal gar keine, obwohl der Holzklotz richtig reingeschubbst wurde.

    Sehr unbefriedingend für mich, weil ich ständig an der Box hantierte, um den richtigen Effekt hervorzuzaubern, bzw. langweilig für meine Hündin, weil sie selbst dieses reinschubbsen schnell verstanden hat.

    Selbst das Hütchenspiel gebastelt aus einigen Klopapierrollen ist wesentlich spannender für sie und kostet dazu nur einen Bruchteil. :D

    Bevor man sich die Frage stellt, wie man diese "Unsitte" einem Hund abgewöhnt, sollte man sich zuerst die Frage stellen, warum der Hund das eigentlich macht.

    Hat sie ein Problem mit Alleine sein, ist sie unterfordert, steckt sie mittem im Zahnwechsel, fängt die Pubertät an, will sie einfach Aufmerksamkeit auf sich ziehen, ...????

    Seit wann macht sie das, macht sie das ständig oder gibt es spezifische Aulöser, habt Ihr schon irgendwas entdeckt, was sie davon abhält?

    :D

    Mal ganz unabhängig vom Titer, aber den "Boxer-Mix" empfinde ich durchaus als zu optimistisch. :D

    Denn eigentlich ist in ihr keinerlei Boxer zu erkennen, eher Staff/Kangal-Anteile (ersteres eindeutig durch die Kopfform, zweiteres durch den Körperbau).

    Ich drücke Ihr natürlich ganz fest die Daumen, dass sie bei Euch ein super tollen Platz und ein entgültiges Zuhause findet, aber ich hoffe natürlich auch, dass Ihr wisst, worauf Ihr Euch da u.U. (rechtlich und erziehungstechnisch) einlasst. :roll:

    Hallo,

    erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum. :hallo:

    Und klasse, dass Du Dich weit vor der eigentlichen Anschaffung eines eigenen Hundes so umfangreich informierst!

    Dein geplanter Tagesablauf hört sich machbar an. Allerdings solltet Ihr Euren zukünftigen Hund ganz gezielt auf Eure Bedürfnisse hin aussuchen und Euch dabei sehr viel Zeit lassen und ihn genau kennenlernen.

    Denn es kann sein, dass Ihr einen Welpen findet, der super selbstbewußt ist und überhaupt keine Probleme damit hat, nach kurzer Eingwöhnung tagtäglich in die HuTa zu gehen, oder dass Ihr einen Hund aus dem Tierschutz findet, der das ebenso locker wegsteckt. Aber es kann natürlich auch alles ganz anders kommen als gedacht und eingeschätzt, und was dann ....

    ... auch für diese Problematik solltet Ihr vorab diverse Alternativen haben, wie Ihr die Zeit, bis Euer Hund in Euren Alltag perfekt integriert ist, überbrückt. Und natürlich auch dafür, wie es weitergeht, wenn die ausgesuchte HuTa nicht zur Verfügung steht.

    Allerdings würde ich Euch raten, Euch bzgl. einer Rasse noch mal genau umzusehen und kundig zu machen. Vielleicht besucht Ihr einfach mal diverse Züchter und lernt die Hunde und Ihr Verhalten life kennen, um abzuschätzen, was zu Euch perfekt passen könnte.

    Denn Möpse und französische Bulldoggen sind aktiver als man ihnen unterstellt, aber übermäßig sportlich sind sie wohl eher nicht so (allein das Geschaufe nach ein paar anstrengenden Metern würde mir persönlich auf die Nerven gehen ;)). Und Boston Terrier sind richtige Powerpakete, die arbeitstechnisch manch großen Hund blass aussehen lassen. Da würde ich mal wagen zu behaupten, dass sogar ein Beagle da nicht ganz ranreicht, wobei die beiden Rassen nicht wirklich vergleichbar sind.

    Übrigends hat die Größe einer Wohnung überhaupt nix mit der möglichen Größe des Hundes zu tun. Entscheidend ist, was man ausserhalb der Wohnung mit einem Hund macht. Und manch ein größerer Hund ist ruhiger, weniger ein Arbeitstier und relaxter als einige kleine Rassen. :D

    Zitat

    Was ich tun würde, ist eine Petition unterschreiben, daß die Gesetze dahingehend geändert werden, daß es verboten wird, kupierte Hunde nach Deutschland zu importieren.

    Aber dann dürften Tierschutzhunde, die kupiert sind, nicht mehr nach D. Das wäre doch auch richtig traurig, oder?

    Denn diese Hunde sollten das gleiche Recht auf ein glückliches Leben wie alle anderen haben und nicht ausgegrenzt werden, nur weil sie einen völlig bescheuerten Besitzer/Vermehrer hatten, der sie verstümmelt hat.

    Die Unterstützung des Tierschutzes in den Ländern, wo dies tatsächlich noch Gang und Gebe ist, wäre vielleicht ein möglicher Ansatz, um dem endlich europaweit Einhalt zu gebieten.

    Zitat

    Unsere Kleine ist körperlich-schwerst-behindert und wir denken das ein Hund sie auch motorisch weiter bringen würde.

    Aus diesem Grund würde ich Euch keinen Hund aus dem Tierschutz empfehlen. Kann zwar sein, dass es auch einen Hund dort gibt, der diesbezüglich bestens sozialisiert ist, aber ich würde es nicht unbdingt versuchen.

    Ich würde auch zu einem Collie raten, denn diese haben alle Eigenschaften, die Ihr sucht.

    Wenn nicht ein Welpie, weil es für Euch nachvollziehbar zu anstrengend ist, dann zu einem Junghund von einem Züchter. Züchter behalten vielversprechende Welpies aus ihren Würfen und ziehen sie groß, aber es kommt vor, dass sie sich anders entwickeln, als erhofft, so dass sie für ihre Zucht nicht wirklich geeignet sind und sie sie dann in gute Hände vermitteln.

    Vielleicht kannst Du so einen passenden Junghund für Euch finden, der richtig gut sozialisiert wurde und zu Euch passt.

    Übrigends ist die Wohnungsgröße überhaupt kein Maßstab für die Größe des Hundes. Ein Riese fühlt sich auch in 30qm wohl, da er zuhause eigentlich nur rumliegt und schläft. Entscheidend ist, was man mit dem Hund ausserhalb der Wohnung macht. ;)

    Mach Dir mal nicht zu viele Sorgen. :D

    Sicherlich wird Sana richtig ausgiebig Urlaub bei Deiner Mama machen, umtüddelt werden und tausend Dinge machen dürfen, die sie bei Dir nicht darf. ;)

    Aber wenn Du wieder da bist, wirst Du innerhalb kürzester Zeit wieder die Nummer Eins sein, da sie ja auch weiss, was sie an Dir hat.

    Meine Souma, die ich mehrere Monate aufgrund eines Auslandsaufenthaltens bei einer lieben Freundin gelassen hatte, hat sich, da sie auch älter war, durchaus ein/zwei Tage Zeit gelassen, bis ich wieder die Tolle war.

    Bei Zazie, die noch jung und nur ab und an wenige Tage in anderer Leute Obhut, braucht es nur wenige Minuten.