Beiträge von souma

    Inspiriert durch die Frage https://www.dogforum.de/ftopic53563.html und diverse andere Nachfragen, habe ich mal eine Umfrage erstellt.

    Ich hatte bisher immer genügend Geld auf meinem Sparkonto, um anfallende TA-Rechnungen bezahlen zu können bzw. wußte, wer mir das Geld gerne gibt/leiht, wenn es mein Guthaben überstiegen hätte.

    Aber nachdem ich mir das alles nochmals genau durchgerechnet habe, stellt sich auch mir die Frage (da Zazie jung), ob eine OP-Versicherung vielleicht nicht doch schlecht wäre.

    Wenn man einen Hund wie meine Souma hat, die nur 2 OPs in ihrem Leben benötigte, dann kommt man bei der Rechnung bei Plus/Minus Null raus.

    Der Vorteil eines Sparkontos ist, dass man das Geld, wenn es nicht benötigt wird, behält. Der Vorteil einer Versicherung ist, dass der Hund auch bei Beträgen, die sich auf die Gesamtlaufzeit des Vertrages berechnet auf weit über 3.000 Euro aufsummieren, trotzdem gezahlt werden, ohne, dass man sich darüber weiter Gedanken machen muss.

    Wie handhabt Ihr das? Welche Versicherungen habt Ihr bei welchen Klauseln und Preisen? Oder welche Beträge legt Ihr zurück für den Fall der Fälle?

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    Sabine & Thomas betreiben diese Station schon sehr lange und Thomas hat uns unseren Kastraten sogar von Berlin nach Sachsen-Anhalt gebracht.

    Die beiden sind wirklich einmalige klasse!!! Da ich meine Schweinchen wegen Auslandsaufenhalt länger unterbringen musste, sind wir bei ihnen "gelandet", denn, um ihre ehrenamtliche Vermittlungsstation wenigsten ein bisschen zu finanzieren, betreuen sie auch Schweinchen. Somit durfte ich mir intensiv ihre Pflegestation, eigentlich die ganze Wohnung :D, anschauen.

    Und es ist unglaublich, über welches Wissen die beiden verfügen und mit wieviel Herz und Engagement sie selbst die schwierigsten Fälle, völlig egal wieviel Zeit und Geld es kostet, betreuen und gute Hände suchen und finden. Da wird auch einem Schweinchen für *** Euro ein Hüftgelenk eingesetzt und ein neues Auto mit Klimaanlage gekauft, um den Transport in den Sommermonaten zu ermöglichen. :gut:

    Meine Cleo ist auch von ihnen!

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    Der Sprung durchs offen stehende Fenster (EG) ist ja bei den anderen auch Standard

    Da hat mich mal ein Besuchshund zum sekundenschnellen Reagieren animiert. :D

    Wir hatten Besuch aus Brandenburg und, während alle anderen irgendwas organisieren waren, habe ich in meiner Wohnung im 1. Stock unsere und den kleinen Besucherhund gesittet. Es war heiß, alle Fenster standen offen und die Hunde lagen eigentlich nur relaxt rum.

    Plötzlich hörte der Kleine was im Hof, geht zum Fenster und eh' ich mich versah, macht er einen riiieeesssiiggen Hüpfer!!!! :schockiert:

    Keine Ahnung, woher ich die Geistesgegenwart hatte, aber ich bin innerhalb von Millisekunden aufgesprungen und habe den Kleinen schon halb aus dem Fenster in der Luft noch zu fassen gekriegt. Mein Schock saß tief, denn 2 mmsek später und ... :kopfklatsch:

    Als sein Besitzer wieder zurück war und ich (immer noch völlig schockiert) ihm die Situation schilderte, erklärte er mir, dass sein Wauzi, da er ja auf dem Land in einem eigenen Haus wohnt, gewohnt ist, durch Fenster rein und raus zu springen.

    Hätte er mich auch vorher warnen können :kopfwand:, aber es war ihm natürlich auch sehr peinlich, als er mich völlig aufgelöst vorfand, und war ihm eine Lehre, andere darauf aufmerksam zu machen.

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    weil das ja dann ne endloskette wird

    Ja, das stimmt. Einmal Quieckies immer Quieckies. :D

    Aber da Deines ja noch einige Jahre lebt, wäre es sicherlich eine gute Möglichkeit, ein älteres Schweinchen dazuzuholen. Entweder aus dem Tierheim (auf den Tierheim-Seiten sind meist keine Meerschweinchen angegeben, aber ruf doch mal an, ob sie nicht doch welche haben), von Privat/Züchter oder aus dem Tierschutz. Wie oben schon gesagt wurde, vermitteln alle teilweise bundesweit.

    Eine dritte Variante, die dazu noch die Kette langfristig unterbrechen könnte, wäre, dass Du Dich als Pflegestelle bei den speziellen Meerschweinchen-Notstellen anbietest.

    Und solange noch kein Partner gefunden ist, finde ich es o.k., Dein Schweinchen zu den Zwergkaninchen zu setzen. Sicherlich nicht optimal, aber als Übergangslösung besser als ganz alleine.

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    Ich habe mit meinem Rüden in der kommenden Woche einen Termin beim TA.

    Ich habe bei meiner Souma Merkwürdigkeiten festgestellt, bin gleich zum TA gerannt und trotzdem war es zu spät. Hätten wir einige Wochen vorher regieren können (wobei wir da nix feststellen konnten), hätte sie vielleicht noch eine Chance gehabt.

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    Seit kurzem sind auffällige, verschiebbare Verdickungen auffallend, die in der kommenden Woche vom TA untersucht werden.

    Was war das denn für eine Ausage. :schockiert:

    Bei jeder Auffälligkeit sollte man sofort zum TA gehen und wenn man eine eindeutige Diagnose hat, dann kann man sich entscheiden. Einen Verlauf kann man durch einen Eingriff nicht unterstützen sondern hinauszögern bzw. sogar abwenden.

    Dass Du nicht alleinstehend bist, war bisher noch nicht klar geworden. Aber gehe ich richtig in der Annahme, dass Ihr beide einem Beruf in Vollzeit nachgeht?

    Denn auch dann würde ich Euch von ausgesprochenen Arbeitstieren abraten. :D

    Ich will Dir ja nicht allzu große Sorgen machen, aber wenn ein Knubbel derartig schnell wächst, dann ...

    ... ist es auf jeden Fall angesagt, erst einmal abzuklären, welche inneren Organe befallen sind und ob eine OP noch eine wirkliche eine Verbesserung und nicht nur zusätzliche Schmerzen darstellt.

    Drück Euch die Daumen!