Beiträge von souma

    Hallo Chrom,

    erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum. :hallo:

    Ich finde es super, dass Du Dich, bevor Du Dir einen Hund holst, Dich nicht nur kundigst machst, sondern auch so offen über Deine tagtägliches Leben schreibst.

    Allerdings würde ich sagen, dass

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    Desweiteren habe ich *Null* Hundeerfahrung

    in Kombination mit Deiner Erkrankung keine guten Startvoraussetzungen sind. So hart es klingen mag, aber auf Dauer wird Dich ein Hund nicht zwingen, raus zu kommen. Entweder er findet sich mit der Situation ab oder Du wirst ihn schweren Herzes wieder abggeben müssen.

    Ein Hund bedeutet unglaublich viel Arbeit, die man nicht unterschätzen sollte. Ich habe zwar seit 30 Jahren Hunde um mich herum, bin aber immer wieder erstaunt, wieviel Arbeit das eigentlich ist. :D

    Ein Großteil der Arbeit liegt in der Motivierung des Hundes, um ihn zu erziehen, um ihn zu fordern und zu fördern.

    Du hattes, wenn ich Dich richtig verstanden habe, das Gegenteil im Kopf, der Hund motiviert mich. Das kann auf Dauer leider nicht funktionieren.

    Allerdings musst Du nicht auf Hunde verzichten. Vielleicht gibt es ja ein Tierheim in Deiner Nähe, wo Du Hunde ausführen kannst. Oder Du sprichst Hundehalter in Deiner Umgebung an, ob sie Dich nicht zu ihren Ausflügen mitnehmen wollen. Oder Du startest hier im Forum eine Anfrage, ob Du nicht bei tollen Ausflügen mit Hund dabei sein kannst, um erste Hundeerfahrungen zu sammeln. Oder ...

    Upps, Flöhe als Untermieter sind richtig anhänglich.

    D.h. wenn Dein Vater einen Floh entdeckt hat, dann befinden sich in Euer näheren Umgebung *** plus **** Larven und Eier, die erst demnächst erwachen.

    Daher reicht eine Behandlung durch Flohpuder nicht aus, denn es tötet nur die Mitbewohner, die sich gerade auf dem Hund befinden.

    Zum TA müßt ihr auch nicht gleich, auch wenn er die effektiveren Mittelchen gegen die unerwünschten Bewohner sein Eigen nennt.

    Ich würde ein Rundumprogramm empfehlen: Flöhe auf Hund abtöten (durch Puder, Shampoo oder wie auch immer), Hund für die nächsten Wochen "sichern" (durch Spot On, Scalibor o.a.), Hundedecken bei mind. 60 Grad waschen, die ganze Wohnung intensiv putzen und evtl. mit Flohmitteln besprühen (falls Ihr sehr viele Fugen habt), in den Staubsauger ein Flohmittel, damit sich diese Viecher nicht da vermehren, ...

    Und das Ganze in ca. 4 Wochen noch einmal, da dann die nächste Generation Flöhe geschlüpft ist.

    Mir hat mein TA ein Medikament mitgegeben, so dass jeder Floh, der meine Zazie beißt, zwar nicht stirbt, aber sich immerhin nicht weiter vermehren kann. Meine hat allerdings eine Flohallergie, daher hat sich für mich jeder Gang zum TA gelohnt.

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    keine Ahnung, das vermag ich nicht einzuschätzen.

    Das solltest Du aber. :D

    Und nur, weil es jemand anderes macht, heißt es ja nicht, dass es zwingend notwenig ist. Wenn deren Hunde mit Mäntelchen rumlaufen und damit zufrieden sind, ist dagegen auch nix einzuwenden.

    Der Windhundvergleich ist nicht ganz stimmig, denn Windhunde haben keine Unterwolle und kein Fett, dass sie schützt, und sie bewegen sich, außer losgelassen, sehr ruhig und bedächtigt, so dass sie ernsthaft auskühlen.

    Ein Terrier ist da selbst an der Leine schon was anderes. ;)

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    .ich ertrage es nicht einen zitternden Hund auszuführen

    Frieren soll Dein Hund natürlich nicht. Aber wenn er zittert, dann stellt sich die Frage: Warum?

    Weil er wirklich ausgekühlt ist (und das kannst Du definitiv nicht ertasten, indem Du sie anfäßt)? Hast Du sie auch genügend bewegt?

    Oder weil Dein Hund zu denjenigen gehört, die rein nervlich gedingt zum Zittern neigen? Was Du durch Dein übervorsichtiges Verhalten unterstützen würdest.

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    friert sie schnell :gott:

    Na, das hat sie Dir ja was schönes eingeredet. :D

    Sicherlich war der 1. Winter hart, da sie noch ihr Babyfell hatte.

    Aber so klein Dein Hündchen sein mag, so agil ist es, hat einen unglaublichen Stoffwechsel, was ihn aufheizt, und friert weniger als man meinen mag.

    Also hier laufen weder Yorkies, noch Möpse oder die besagten Nackthunde mit Mäntelchen rum, wenn es nicht entschieden unter 5 Grad geht. Die Yorkies habe ich übrigends selbst bei Minustemperaturen noch nie bekleidet gesehen (und die haben auch keine Unterwolle).

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    und habe das Kerlchen am Arm gehabt - und da ist es natürlich passiert! Er geht mir nicht mehr aus dem Kopf

    Was fragst Du uns nach einer Entscheidung. Ich könnte meinen, die ist schon gefallen. :D

    Was die Folgekosten angeht, kannst Du ja mal die Orga fragen, inwieweit die Dir bei riesigen Kosten unter die Arme greifen könnten (hier im Tierheim Berlin genießen Senioren einen kostenlosen TA usw.).

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    da sie im Herbst/Winter unbedingt was anziehen muss...

    Sorry für die Nachfrage, aber ich hatte gerade keine Lust Deine Beiträge zu durchforsten. :ops:

    Was ist denn Anouk für eine Rasse/Mix?

    Ich kenne eigentlich keinen Hunde, der bei akzeptablen Temperaturen friert. Selbst die Chinese Chrested laufen hier ohne Jäckchen rum, wenn nicht um die Null Grad.

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    hab den kleinen jetzt zwei wochen

    Na dann ... :D

    .. musst Du lernen, sehr viel mehr Geduld in der Erziehung zu haben und wesentlich entspannter mit Mißerfolgen umzugehen.

    Dein "Nein!"-Training mit den zwei Händen ist auch prima, aber denk daran, Deinen Wauzi immer nur wenige Minuten am Stück zu trainieren, selbst wenn er mehr verlangt und es könnte.

    Denn hier gilt das Motto: weniger ist mehr und mehr endet oft in Überfoderung des Hundes und in Frustration des Hundehalters. ;)

    Viele Hunde hassen Regen (meine auch ;)) und mit einem Regencape wird ihr nun auch nicht wärmer, oder? :D

    Ich würde das Mäntelchen weglassen und ihr beibringen, dass sie auch Regen zu ertragen hat. D.h. wenn es regnet und Du daher weißt, dass Hundi es nicht mag, dann mußt Du halt ausgerechnet dann ganz wichtig irgendwo hin. Für den Fall, dass sie kein Pipi macht, hilft ein Training bei gutem Wetter des Kommandos "Mach Pipi!".

    Wenn sie tatsächlich friert und daher ein isolierendes Mäntelchen braucht, kannst Du ihr schrittweise angewöhnen es zu ertragen: Du zeigst Ihr das Cape, sie interessiert sich dafür, 1. Schritt/Leckerlie, Du hälst es an ihren Kopf, sie erträgt es, 2. Schritt/Leckerlie, Du ziehst es ihr über den Kopf, nimmst es dann aber gleich wieder weg, 3. Schritt/Leckerlie, usw.

    Wenn Du es geschafft hast, es ihr anzuziehen und sie einen Schritt geht, x. Schritt/Leckerlie ....