Beiträge von souma

    Stimmt, das ist wirklich verwirrend.

    Du kannst Deinen Hund schon jetzt testen lassen, denn wenn er einmal diesen Test "bestanden" hat und danach regelmäßig geimpft wird, muß er ihn nie wieder machen, d.h. Du kannst ihn immer nach GB mitnehmen (vorausgesetzt Du erfüllst die anderen Bestimmungen).

    Wenn Du ihn im September impfen läßt, dann kannst Du ihn erst 4 Wochen nach der Impfung testen lassen. Und dann müssen noch 6 Monate nach der Blutentnahme und erfolgreicher Testung vergehen, bis der Hund nach GB einreisen darf.

    Das Problem ist, dass ein Hund, obwohl er sicher keine Tollwut hat, den Test nicht unbeding auf Anhieb "besteht". So meine z.B. :/ und damit war dann auch unsere gemeinsame Reise nach GB, wo wir zu einer Feier eingeladen waren, gestorben, da es für eine Testwiederholung zu spät war. Denn mein TA meinte, dass in diesem negativen Fall eine zweifache Impfung im Abstand von 4 Wochen nötig ist, um den Titer zu senken (plus 4 Wochen warten bis zur Blutentnahme plus 6 Monate=zu spät).

    Daher würde ich an Deiner Stelle gleich mal zum TA, um das genau durchzukalkulieren, wann, wie, wo.

    Worher habt Ihr die "120 Tage"? Bei http://www.petsontour.de (Stand Feb 2008) steht 4 Wochen?! :???:

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    Ich red jetzt von bewußt angeschafften Viechern

    Wenn man sich ein "Viech" :D bewußt anschafft, dann hat man sich vorher auch die nötigen Gedanken bewußt über die artgerechte Haltung der Tierchen gemacht und bietet sie ihnen.

    Wovon Du allerdings schreibst, ist, dass ein Tier einfach so angeschafft wurde, warum auch immer, bzw. man einfach mal der Werbung und Schundliteratur glaubt und sich nicht weiter genügend informiert hat.

    Das passiert ja nicht nur bei Kleintieren, sondern auch bei Hunden und Katzen. Allerdings können sich letzteren mittels Ungehorsam und Zerstörungswut wehren, ein Meerschweinchen, eine Schlange, Fische u.a. dämmern dann leider nur vor sich hin, bis sie elendig zugrunde gehen.

    Aber man kann auch Meerschweinchen, Schlangen, Fischen u.a. innerhalb seiner Wohnung ein artgerechtes Leben bieten, das schließt sich nicht zwingend gegenseitig aus.

    Deine Phrase "Leben in einem Zimmer" ist denn doch zu menschlich gedacht, denn z.B. eine Gruppe von Meerschweinchen fühlt sich sichtlich wohl in einem mehrere qm großen Käfig, die Anden braucht es dafür nicht. ;)

    Und jeder Tierhalter, der sich sehr bewußt dafür entschieden hat, kleine Tierchen zu halten, weil es einfach Freude macht, sie zu beoabachten, wird eine Unmenge an Zeit und Geld dafür aufwenden, damit es den Kleinen richtig gut geht.

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    So würde mich also ein Hund wahnsinnig unterstzützen, mir helfen unter Leute zu kommen, mich bewegen und alles.
    Einfach den Schups geben.

    Sicherlich würde er das. Aber Du "zäumst das Pferd von hinten auf". ;)

    Denn erst einmal braucht ein Hund Dich und nicht umgekehrt. Ein Hund braucht ein verlässliches, starkes Gegenüber, welches ihm den Weg zeigt, und nicht umgekehrt.

    Nur dann ist ein Hund auch ein verlässlicher Partner in schweren Zeiten und läßt einen nie im Stich.

    Ich sag es mal direkt: Wenn Du Dich z.Z. ungern draußen bewegst, dann wird das auch über kurz oder lang sich trotz Hund so wieder einschleifen und Ihr bekommt beide wenig Bewegung. Was soll Dein Hund machen? Jaulen, jammern, Dir die Leine zu Füßen legen? Er wird sich eher mit Deinem Bewegungsdrang arrangieren und dann liegt Ihr beide auf dem Sofa rum, denn so sind Hunde nun mal. ;)

    Wenn Du allerdings einen Hund haben möchtest, dann ist 2-3h täglich Gassigehen angesagt. Das kannst Du vorab auch ohne Hund trainieren, damit Deine Kondition auch dann mithalten kann.

    Und wenn Du z.Z. schon wenig unter Leute kommst, dann wird Dir Dein Hund auch nicht wirklich helfen. Sicherlich kommuniziert man als HH tagtäglich mit anderen HH, allerdings nur, wenn man (Hund und Halter) ein Kommunikationsbedürfnis ausstrahlt. Ansonsten kann man auch mit Hund völlig alleine rumlaufen.

    Im Berliner Tierheim wirst Du wahrscheinlich kein Hund zum Gassigehen finden, da die da sehr strikte Vorgaben haben. Aber geh doch einfach mal so auf die Hundewiesen (auch ohne Hund) und unterhalt Dich mit den HH. Fast jeder ist sicherlich gerne bereit, über seinen Hund, woher er ihn hat, was typisch an der Rasse ist usw. mit Dir zu quatschen, um Dir bei der Wahl des richtigen Hundes und der richtigen Erziehung weiter zu helfen. Ein "Ohh, Ihr Hund ist aber klasse erzogen!" oder ein "Ohhh, das ist aber ein hübscher Hund!" reicht wahrscheinlich aus, um ein intensives Gespräch zu beginnen. :D


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    Und mal ehrlich, würdet ihr euren Hund einer fremden Person anvertrauen, die mit ihm Gassigeht?
    ICH NICHT!!! Schon aus angst.

    Ich schon und habe es auch schon gemacht. Natürlich muss derjenige "beweisen", dass er so mit meiner umgehen kann, wie ich es für gut empfinde.

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    das ein Hund in der Woche mit Futter und so weiter ca. 30-40€ kostet, das hab ich über,

    Das verstehe ich jetzt nicht ganz?! :???: Das wären doch 120-160 Euro im Monat, die Ihr doch auch in eine andere Wohnung investieren könntet?

    Hey Murmelchen,

    ich kann mich noch ganz gut an Deinen Threat erinnern, wo Du nach einem geeigneten Käfig gesucht hast. Und hast Dich für diesen entschieden, der zwar genug Platz bietet, aber wie Du nun bemerkst, ein großes Problem hat: Er lädt einfach ein zum munteren Rumknabbern. :D

    Hamster wollen buddeln und Gänge graben und wenn sie dazu nicht die Möglichkeit haben, dann reagieren sie sich halt mit ständigem ruhelosen Knabbern ab. Ein Aquarium/Terrarium bietet dem insofern Einhalt, dass sie nicht an dem "Äußeren", den Glasscheiben, rumknabbern können (obwohl sie zumindest das Silikon versuchen nach und nach rauszufritzeln) und sich daher auf das "Innenleben" stürzen müssen. Artgerecht ist das eigentlich auch nicht.

    In der Zeitschrift Rodentia wurden mal Käfige vorgestellt, die für Hamster bestmöglichst sind. Das Oberteil ist mehr oder weniger ein Aquarium/Terrarium, allerdings ist der Boden nicht durchgängig, so dass ein Teil (ca. 20cm breit) an der Front "in die Tiefe" (ca. 50cm) geht. Dieser Teil wurde mit Sand bzw. mittels Zement gestalteten Gängen aufgefüllt und durch eine abnehmbare Holzplatte abgedunkelt.

    Auf die Schnelle habe ich keine Bauanleitung im Netz gefunden, aber wenn Du möchtest, suche ich Dir die betreffenden Zeitungen aus meiner Sammlung raus.

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    Mehr geht nicht.

    Ich will ja nicht die Buhhh-Frau sein, aber wenn jetzt schon nicht mehr geht, dann solltet Ihr Euch im Augenblick wohl keinen Hund anschaffen. Denn, wie gesagt, ein Hund ist durchaus sehr kostenaufwendig im Unterhalt.

    Sicherlich braucht ein Hund nur ein Halsband, eine Leine, eine Decke und einen Futter- und Wassernapf. Und sicherlich kann man ihn auch mit günstigem Futter ernähren. Und sicherlich gibt es auch Hunde, die nie krank werden ...

    ABER, das große ABER: Ich hatte mal eine Umfrage bzgl. der Unterhaltskosten gestartet https://www.dogforum.de/ftopic25947.html und durchschnittlich kam da ca. 1000 Euro im Jahr raus. Einige lagen darunter, viele weit darüber. Somit würde Euch Euer Hund ungefähr monatl. annähernd so viel wie Eure Wohnung kosten.

    Sorry, dass ich so sehr auf den Kosten rumreite, aber leider ist das auch ein wesentlicher Aspekt in der Hundehaltung.

    Vielleicht kannst Du die lange Zeit des Wartens mit Hundesitting überbrücken? Häng doch mal Zettel in der Umgebung aus bzw. meld Dich auf den diversen I-Net Seiten an.

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    Das Geld dafür hätte ich sogar nach wenigen Monaten zusammen,

    Meinst Du damit die Anschaffungs- oder die Unterhaltskosten. Denn die Anschaffungskosten inkl. allem Klimbim :D sind eigentlich die geringsten Ausgaben in der Hundehaltung. Richtig teuer sind die Tierarztkosten, die schnell 3-4 stellige Summen erreichen. Auch darauf sollte man vorbereitet sein.

    Wie hat Murmelchen letztens so vielsagend zusammengerechnet: ein Hund kostet einen insg. im Laufe des Beisammenseins so viel wie ein Kleinwagen.

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    Meint ihr, es würde Sinn machen unterschriften zu sammeln und dem vermieter vorzulegen oder wäre das sinnlos?

    Ich würde eher auf sinnlos tippen, aber vielleicht hat ja hier schon jemand positive Erfahrungen dazu zu berichten. Was steht denn genau in Deinem Mietvertrag?

    Und sei nicht traurig, irgendwann wirst Du sicherlich einen Hund haben können, auch abwarten gehört zur Hundeanschaffung dazu. Und derweil kannst Du Dich weiterhin optimal vorbereiten.

    Ich pööössses Frauchen habe dieses Jahr tatsächlich den 2. Geburtstag von Zazie vor lauter beruflichen Stress und Terminen (fast) verpasst. :motz:

    Als ich dann des Morgens meine Mail checkte, war da eine von einem anderen Forum (:pfeif:) drunter, was mir Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag schickte. :???:

    Und dann dämmerte es mir: Da dieses Forum zur Anmeldung zwingend ein Geburtsdatum haben wollte, habe ich Zazies angegeben.

    Ich habe dann ganz schnell in Zazies Leckerlie-Box den größten Kauknochen rausgekramt als Notgeschenk.

    Zu Weihnachten gibt es dann wieder ein richtiges, so mit auspacken und Karton zerschreddern.

    :lachtot:

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    ja ich werde dafür sorgen dass soetwas nicht nochmal passiert, aus fehlern lernt man und ich hab meine lektion auf alle fälle gelernt!

    Ohh, Ihr seid noch lange nicht über den Berg, denn gekochte Hühnerknochen können sich nachhaltig in der Speiseröhre und dem Magen/Darm-Trakt festsetzen bzw. da ernsthaft was angerichtet haben!

    Ich an Deiner Stelle hätte mich zwar nicht mit der Aussage des TAs abspeisen lassen, sondern darauf bestanden, dass mein Hund geröngt wird, wenn es ihm so schlecht erging. Denn die Aussage "wenn er schläft und die Krämpfe sind weg, dann sind alle Knochen raus " ist eigentlich grob fahrlässig, da diese spitzen Dinger richtig hartnäckig sind und die Schleimhäute verletzen können, was bei einem Hund leider oft erst viel zu spät nach Tagen/Wochen bemerkt werden kann. Viele Hunde überstehen das unbeschadet und haben "nur" mit den ungewohnten Knochen zu kämpfen, daher vielleich seine Aussage.

    Aber an Deiner Stelle würde ich trotzdem keine Ruhe finden, sondern weiterhin auf dem Rötgenbild bestehen, welches mir entgültige Gewissheit gibt. :roll:

    Wie Du hier ja sicherlich schon gelesen hast, sind zwei ausgewachsenen Hündinnen, die sich richtig in die Haare kriegen ein ernsthaftes Problem.

    Eure Probleme gingen offensichtlich erst vor 4 Wochen los, als Ihr Cap kastrieren habt lassen. Aber in so kurzer Zeit lebt sich ein Hund auch erst ein und zeigt dann sein Potential. Naja, auf jedem Fall ist ihr "Hormonpegel" noch völlig durcheinander und wird sich erst in einigen Wochen/Monaten irgendwo einstellen. Vielleicht bringt das die Entspannung (woran ich eigentlich nicht glaube).

    Und dann seit Ihr mit Cap alleine in den Urlaub gefahren. Das war sicherlich für Euch in dem Moment ganz selbstverständlich die richtige Entscheidung, aber damit habt Ihr Cap den Wink gegeben, wie es wäre, wenn sie die alleinige Herrscherin ist.

    Eure Fips ist alleine von ihrer charakterlichen Veranlagungen so anders wie Cap und gibt ihr bestes, die Situation zu deeskalieren. Mehr als sich auf den Rücken zu schmeissen (was eigentlich nur Welpies/Junghunde machen) nach dem Motto, töte mich oder lass mich in Ruhe, kann sie nicht leisten. Und da sie nicht in Ruhe gelassen wird, wird sie enorm leiden.

    Ich an Deiner Stelle würde Cap, während Dein Mann Fips bespasst und ein wenig mental aufbaut, richtig die Leviten lesen. Ich würde Ihr zeigen, wo es lang geht und mit ihr ständig den Grundgehorsam o.a. üben und sie außerhalb der Trainingseinheiten links liegen lassen und ignorieren. Sicherlich darf man auch mal einfach so Spaß haben, aber nur, wenn ich das gerade auch will.

    Und dann würde ich noch ein wenig abwarten, wie sich beide Hündinnen in den nächsten Wochen entwickeln.

    Aber mit Sicherheit würde ich sie trennen, wenn sich Fips auch noch in 2 Monaten ständig unterwirft, denn das könnte ich nicht mit ansehen.