Bei Mischungen, die nicht vorher gründlich untersucht wurden, können sich halt Erberkrankungen wie HD oder diejenigen, die rezessiv sind, durchsetzen bzw. weiter verbreiten.
Bei Collies ist es z.B. MDR1, was den Hund nicht in seiner Lebensqualität einschränkt, aber es ist gut zu wissen, ob der eigene Hund genetisch bedingt diesen Gendefekt haben könnte, auf dass man ihn testet, so dass diverse Medikamente, wenn eine Behandlung notwendig sein sollte, ausscheiden, da sie lebensgefährlich für ihn sind.
Daneben kann es durchaus zu "echten" Missbildungen kommen. Ein zwar etwas seeehr abwägiges Beispiel ist ein Collie in der Farbe Sable Merle. Den Merle-Faktor sieht man diesen Collies nur in den ersten Lebenswochen an, danach sehen sie aus wie jeder anderer Lassie.
Kreuzt man aber nun einen solchen Hund mit einem anderen Merle-Hund (was in D auch verboten ist), dann sind die Nachkommmen zum großen Teil blind, taub oder haben anderweitige schwere Missbildungen.
Und dann kommen noch die Dinge hinzu, die man vielleicht nicht unbedingt gleich als Missbildungen ansehen würde: ein Hund, auf 20cm hohen krummen Beinchen mit einem 60cm langem Rücken, oder auch meine Souma, die die Power eine BC hatte, aber leider hat ihre körperliche Konstellation da nicht mitgehalten. Wie lastet man einen Hund, wo Körper und Geist überhaupt nicht zusammen passen, aus? Wo fängt Missbildung an?