Beiträge von souma

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    ich werd wohl morgen ne runde mit ihr in den grunewald fahren wenn es nicht regnet

    Tja, das mit dem nicht regnen sieht ja gerade schlecht aus in Berlin. :/

    Lass Dich da mal von Deiner nicht zu sehr fordern, denn wenn es Dir mal schlecht geht, dann darf sie ruhig auch mal einen Gang zurückschalten, sie ist ja kein Baby mehr. ;)

    Ich hätte jetzt auch auf Kopfarbeit getippt, aber wenn sie lieber was kaputt rupfen will, dann stände bei mir immer die Tüte mit Heu für meiner Meeris bereit. Alternativ, auch wenn genauso zeitintensiv beim Aufräumen, wäre ein mit Malerkrepp zugeklebter Karton mit ganz viel Zeitungspapier und einigen Leckerlies gefüllt. :D

    Vielleicht tut es ja auch ein befüllter Kong oder ein Lieblingsspielzeug, was Du vom Bett aus werfen kannst.

    Ansonsten schmeiß sie aus aus Deinem Schlafzimmer und kurier Dich aus. :D

    Gute Besserung Euch allen!

    Hallo Shosh's Hundesitterin :hallo:

    ich denke nicht, dass Du zu jung bist, um einen Hund zu halten, und finde es richtig klasse, wieviele Gedanken Du Dir machst. :gut:

    Bei der Hundehaltung gibt es einige wichtige Punkte im Vorfeld zu bedenken (egal, ob 13/14 oder 30/40 ;)).

    Fangen wir mal mit dem leidlichen Thema Finanzen an: Ein Hund kostet durchschnittlich 1000 Euro im Jahr (siehe https://www.dogforum.de/ftopic25947.htm). Wer bezahlt das regelmäßig bzw. woher hat man für die richtig teuren Tierarztkosten eben mal einen dreistelligen Betrag?

    Vielleicht hast Du ja dank Deiner Großeltern usw. schon ein richtig gut gefülltes Konto. Ansonsten bist Du auf Deine Eltern angewiesen, da auch ein baldiger Nebenjob neben der Schule leider nur von der Zeit mit Deinem Hund abgehen würde.

    Weiter zu der Frage, wer kümmert sich um den Hund, wenn man mal keine Zeit hat. Diese Frage muss unbedingt geklärt werden, bevor man den kleinen Wauzie einziehen lässt, denn neben beruflichen und privaten Veränderungen wird man ja auch mal krank bzw. hat sonstige Stresssituationen durchzustehen, wo der Hund einfach auf längere Sicht zu kurz kommt.

    Da Du noch zuhause wohnst, wären natürlich Deine Eltern die besten Ansprechpartner, aber vielleicht findest Du auch andere wie Freunde, Bekannte, das Herrchen von Shosh usw.

    Daneben gilt, je absehbarer die Veränderungen im Leben sind, je wichtiger ist es, für alle Eventualitäten eine passende Lösung parat zu haben. Und nicht nur eine sondern eine ganze Handvoll, da sicherlich die ersten ein/zwei/drei nicht gangbar sind, wenn der Fall wirklich eintrifft.

    Welche 5 Alternativen hast Du also parat, wenn Du mit 16 Parties entdeckst (oder meinetwegen auch einen Freund hast, der einen Hundeallergie hat)? Welche 5 Alternativen hast Du parat, wenn Du ein Studium in einer Stadt anfängst, wo Du Deinen Hund erst einmal nicht mitnehmen kannst? Welche 5 Alternativen hast Du parat, wenn Du mit xx Jahren eine Ausbildung beginnst, wo Dein Wauzie 10h alleine sein müßte?

    Und dann wäre da noch der Teil, der Dir auch richtig Kopfzerbrechen macht. Denn jeder, der mit dem Hund zusammenwohnt, muss voll und ganz dahinter stehen, egal ob Eltern, Kindern, Partner oder WG-Mitglied.

    Bevor man die nicht völlig überzeugt hat, muss man leider zugunsten des Hund verzichten, denn ein Hundie ist darauf angewiesen, dass ihn alle richtig lieb haben, und man selber ist darauf angewiesen, dass alle richtig mitspielen bei der Erziehung.

    Wie stellst Du Dir eigentlich Deinen Traumhund vor? Was soll er denn für einer sein und woher soll er kommen? Denn auch die Auswahl kostet Geld und Zeit anderer, da Du nicht Auto fahren kannst, und man gaaanz viele Züchter besuchen muss, bis man den richtigen gefunden hat. Auch ein Tierschutzhund ist ähnlich zeit- und kostenintensiv.

    Und dann kommt noch das Training hinzu. Was hättest Du Dir denn da vorgestellt? Auf jeden Fall brauch man mal Bücher, aber auch gezieltes Hundetraining ist nie verkehrt, was die Bezahlung von Hundeschulen mit einschließt.

    Ich würde mal sagen, wenn Du alle oben genannten Fragen auflistest und detailliert dafür eine Antwort findest, diese Liste dann Deinen Eltern präsentierst, hast Du sicherlich bei ihnen eine bessere Ausgangsbasis zur weiteren Diskussion. :D

    Ja, ja, so ganz gehen, wenn man sich ein Hunderudel aufbaut. Was hast Du erwartet, dass sich Dein Hund benimmt wie immer? Kann er doch gar nicht, da nun die Dame noch viel beständiger um ihn rum ist, wie Du es jemals warst. :D

    Sei erstmal heilfroh, dass er die Kleine richtig in sein Herz geschlossen hat, und lass den beiden ein wenig Zeit.

    Aber mach ihm durchaus unmissverständlich klar, dass Du auf sie aufpasst und er diese Aufgabe nicht übernehmen muss. Denn genau in der Genießer-Rolle scheint er sich gerade zu sehen.

    Ich an Deiner Stelle würde mit beiden gleichzeitig trainieren, wo Nami erst einnal lernt, artig liegen zu bleiben, während er abzuwarten hat, und dann richtig gefordert wird (wenn er denn nicht auf alleiniges Training anspringt).

    Ansonsten wäre ich tatsächlich so "kaltherzig" und würde Nami, wenn ich das Gefühl habe, dass ich an ihn nicht rankomme, durchaus auch mal des Zimmers verweisen, wenn er meine Nähe sucht, damit es irgendwie wie vorher sein könnte.

    Die Unterwerfungen von Benny sind schnell erklärt: er ist sich aufgrund der veränderten Lebensstruktur sehr unsicher Dir gegenüber. Einfach ignorieren und Ordnung inkl. einer ganz klarer Ansage ins gemeinsame Miteinander bringen. :D

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    Seit neuestem hat er fürchterliche Panik vor Gewitter!

    Ich würde erst einmal ergründen, woher seine neuerliche Panik kommt.

    Die bisherige Angst lag sicherlich daran, dass er als BC ein übermäßiges Gehör hat. Viele Hütehundbesitzer kennen dieses Phänomen, dass ihre Hunde bei Gewitter, Böllern usw. durchaus ängstlich reagieren, aber, wie Du auch beschrieben hast, sich auch recht schnell wieder entspannen.

    Ich könnte mir vorstellen, dass Deinem langsam die Sehschärfe verlässt, was man im Alltag als HH nicht wirklich mitbekommt, und er deswegen in Stresssituationen so extrem reagiert.

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    (Yeah, mein 500 Beitrag :D )

    :party:

    Ich glaub nicht, dass Deine Probleme, kleinerFuchs, etwas mit dem Bezirk zu tun haben eher mit dem Vermieter, was Dir überall in Berlin passieren kann. xBerg ist jetzt nicht gerade dafür bekannt, dass es mega hundeunfreundlich ist. :roll:

    Ich habe eine zeitlang in Neukölln gewohnt und habe mich da richtig wohl gefühlt. Ich habe sogar direkt neben der medienträchtigen Rütli-Schule gewohnt und war ganz entsetzt, als ich sie im Nachhinein in den Nachrichten sah. Mag sein, dass die Lehrer und die Schüler untereinander riesige Probleme hatten, aber ich als Erwachsene, die da einfach mit ihren Hund rund um die Uhr spazieren ging (auch nachts war überhaupt kein Problem), habe davon überhaupt nichts mitbekommen. Und die Jugendlichen, die auf dem Sportplatz an der Rütli-Schule rumhingen, haben mich sogar immer ganz artig gegrüßt. :D

    Zumal genau dieser Bereich neben anderen in Neukölln richtig klasse grün, billig und schick saniert ist.

    Musst ja nicht dahin ziehen, wollte nur gegen ein Vorurteil aufräumen. :D

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    Ich habe meist das Gefühl, das Shadow dieses "Getue" meiner Hunde schon geniesst. Er haut nicht ab, versucht es nicht mal, und wedelt manchmal sogar mit dem Schwanz.

    Na klar geniesst er es, denn wer steht nicht gerne im Mittelpunkt, lässt sich umgarnen, während man sein Gescherge mit einem leichten Schwanzwedeln "abfertigen" kann. :D

    Hast Du mal Mutterhündinnen beobachtet?

    Dein Napoleon, wie der Name ja schon sagt ;), wird auf gar keinen Fall den Rest seines Lebens Angst vor Fahrrädern und Zugfahrten haben müssen.

    Aber Du hast einen entscheidenen Fehler gemacht (den man aber auch einfach so macht, weil man seinem Instinkt in Stresssituationen folgt). Napoleon hat sich vor dem krachenden Fahrrad bei Dir versteckt. Prima, dass zeigt ja schon, dass Ihr eine gute Bindung habt, er hätte ja sonst wohin springen können. Aber Du hast versucht, ihn zu locken, damit hast Du ihn darin bestätigt, dass diese Situation ganz schlimm war. Dann hat er sich auch noch auf Deinen Schoß eingeschmuggelt und Du hast ihm entgültig (falls er das nicht eh öfter bei Dir darf) signalisiert: Diese Fahrräder inkl. Zugfahrten sind richtig schlimm.

    Setz ihn nicht beim nächsten Mal unter Deinen Rollstuhl oder auf Deinen Schoß. Er soll ja schließlich ein souveräner Hund an Deiner Rollstuhlseite werden und keine schiessige Fußhupe. :D

    Such Dir also einen Trainingspartner mit Fahrrad und nimm ganz viele Leckerlies mit. Erst einmal geht ihr alle gemeinsam spazieren und solange der Kleine entspannt mitläuft, wird er belohnt.

    Jetzt kommt der schwierige Part, der Krach. Dein Bekannter geht viele Meter weg, ich würde zu Anfangs 20-40m vorschlagen, lässt sein Fahrrad fallen und alle Beteiligten tuen so, als sei nix gewesen und gehen in entgegengesetzter Richtung weg. Du ignorierst Deinen Hund, als sei es das Normalste der Welt. Sucht Dein Hundie bei Dir allerdings Schutz, fällt es Dir sicherlich schwer, wegzufahren, da Hundie unter dem Rollstuhl; dann wartest Du einfach ignorant ab, bis Du losfahren kannst. Wenn er Dich anspringt, dann wird er runtergeschubbst, während Du weiterhin in die Wolken starrst.

    Um das Ganze auch ein wenig positiv zu gestalten, kannst Du ja, wenn Dein Hunde sich entspannt hat und Du einige Meter weiter gekommen bist, mit ihm ein wenig toben oder kleine Übungen machen, wofür er Leckerlies einheimsen kann.

    Und nach und nach lässt Dein Trainingspartner das Fahrrad immer näher an Euch krachend zu Boden gehen. Wenn Ihr es geschafft habt, nur noch ein Meter weiter voneinander zu stehen, dann könnt Ihr ein Gespräch anfangen, das Fahrrad macht einen riesen Rabautz, aber Ihr unterhaltet Euch einfach im gleichen Ton weiter, als hättet Ihr nix gehört. Wenn Napoleon selbst da entspannt bleibt, dann darf Dein Trainingspartner ihn beachten und ihm einige Leckerlies geben.

    Weiter geht es in den Zug. Vielleicht habt Ihr ja eine Strecke, die leicht zu bewältigen ist, wo man ständig ein und aus steigen kann und die nicht allzuviel kostet. Erst einmal alle rein in den Zug und solange der Kleine entspannt ist, wird er mit Leckerlies gefüttert. Und nun sitzt Ihr am einen Ende, Dein Trainingspartner steht am anderen Ende des Wagens und läßt sein Fahrrad fast plumpsen, so dass es zwar Krach macht, aber nicht richtig dolle scheppert. Derweil gucken alle in die Luft und Dein Kleiner bleibt entspannt. Prima! Und nun das gleich Spiel wie auf der Straße....

    Das ist natürlich nicht an einem Tag erledigt, aber da Deiner noch sehr jung, wird es auch keine Monate dauern.

    Und versteh mich nicht falsch, jeder Hund zuckt, wenn ein Fahrrad neben ihn herniederpurzelt (ich auch), aber Deiner soll lernen, sich nach dem ersten Schreck sehr schnell wieder entspannen.

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    Ihn lässt das völlig kalt, meine sind ausser Rand und Band.

    Deine Beiden bedrängen Shadow aufs Äußerste durch Anspringen, Abschlecken usw. und er bleibt völlig cool und tut so, als wären die Beiden eigentlich überhaupt nicht da. Richtig wiedergegeben?!

    So etwas nennt man einen souveränen Althund, der den kleinen Jungspunten wohl gesonnen ist (auch wenn Alt und Jung nicht ganz mit dem Lebensalter passt), denn ansonsten hätte er sicherlich bei dem aufdringlichen Verhalten irgendwann mal einschreiten müssen. Aber dazu sieht er keinerlei Veranlassung, denn er weiß, dass er über den Dingen bei Deinen Beiden steht (ein böser Blick von ihm würde Deinen wahrscheinlich schon das Fürchten lehren ;)).

    Und Deine Beide veranstalten, was man so mit einem souveränen Hund macht, wenn man selber noch nicht ganz so souverän ist: abschlecken und austesten, wie lieb er einen hat, indem man ihn sogar anspringt und anschmust. :roll:

    Du musst Dir jetzt aber auch keine Sorgen machen, dass Deinen Hunden die nötige Gelassenheit fehlt. ;) So ist das halt manchmal unter Hunden und sei froh drum, dass Du einen solchen Vertreter in der Nachbarschaft hast. Vielleicht kannst Du diesen Verhältnis mal nutzen, wenn Deine vor irgendwas Angst haben oder bei anderen Problemchen.

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    Vorbei sind all die Shoppingtouren, Stadtbummel, Frusteinkäufe, Restaurantbesuche...

    Nehmen wir mal die Frusteinkäufe raus, die ich eh nie getätigt habe, dann wüßte ich nicht, warum wegen dem Hund alles andere vorbei sein sollte. :???:

    Vielleicht liegt es ja daran, dass wir mitten in Berlin wohnen, daher hat meine von klein auf lernen müssen, bei Shoppingtouren, Stadtbummel, Restaurant- und Cafebesuchen dabei zu sein. Und ich liebe es, für meine Tiere zu shoppen auch wenn ich das wegen dem besserem Angebot eher online mache.

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    Stattdessen: Verantwortung für eine Lebewesen, viel Freude, Spaß, auch Rückschläge und Frust.

    Ja, das hat man wohl, aber warum "stattdessen"?

    Aber ich weiß durchaus, was Du meinst. :roll: Denn mein Partner, dessen erster eigener Hund unsere Kleine ist, sieht auch immer noch ganz deutlich die positiven und negativen Seiten, die so ein Wusel mit sich bringt. Denn wenn er mal wieder ein paar Tage auf sie alleine aufpassen musste, "jammert" er mir bestimmt wieder die Ohren voll, dass er ja eigentlich nicht mehr einfach alles so machen konnte wie bisher, sondern seinen Tagesablauf richtig auf sie abstellen musste. Und was hat sie nicht wieder alles angestellt und wo hat sie alles wieder mal nicht gehört. :D

    Aber wenn man dann ganz genau nachfragt, kommen auch die schönen Stunden zu Tage, wo er ganz stolz auf sie war, da sie richtig artig war, was er ihr alles gezeigt und beigbracht hat, von wievielen Leuten er wegen unserer Süßen angesprochne wurde und wie sehr er mit ihr rumstolziert ist. :herzen2:

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    Würdet ihr euch wieder für einen Hund entscheiden??

    Ich habe seit gut 30 Jahren fast ständig den ein oder anderen und zeitweise auch mehrere Hunde um mich herum. Mein Alltag organisiert sich selbstverständlich mit den diversen Einschränkungen (wenn sie denn andere so sehen mögen) rund um meine Tiere. Der Spass und die Freude überwiegen einfach.

    Kleine Anekdote am Rande: Ich war zeitweilig länger beruflich im Ausland, wo ich meine Seniorin aufgrund ihrer Gesundheit nicht mitnehmen konnte. Da fiel mir erst auf, wieviel ich den ganzen Tag in meiner Wohnung vor mich so hinplapperte, denn wenn plötzlich gar kein Tier mehr da ist, dann kommt sich dabei doch richtig schräg vor. Ich hab's dann auch gelassen und war riesig froh, als ich wieder mein Getier um mich hatte, dass mir beständig zuhört. :D

    Bei der letzten Entscheidung für einen neuen Hund war mein Partner beteiligt. Er hatte mich mit meiner Seniorin kennengelernt, die wir dann beide über die RBB begleitet haben. Und er hat danach ganz schnell eingesehen, ich ohne Hund das geht ja mal gar nicht.

    Mein Partner hat die Frage allerdings, aus Erfahrung klug, mittlerweile eindeutig für sich anders entschieden, denn er würde es sich nie zutrauen, alleine einen Hund zu halten.