Hallo Shosh's Hundesitterin 
ich denke nicht, dass Du zu jung bist, um einen Hund zu halten, und finde es richtig klasse, wieviele Gedanken Du Dir machst. 
Bei der Hundehaltung gibt es einige wichtige Punkte im Vorfeld zu bedenken (egal, ob 13/14 oder 30/40 ;)).
Fangen wir mal mit dem leidlichen Thema Finanzen an: Ein Hund kostet durchschnittlich 1000 Euro im Jahr (siehe https://www.dogforum.de/ftopic25947.htm). Wer bezahlt das regelmäßig bzw. woher hat man für die richtig teuren Tierarztkosten eben mal einen dreistelligen Betrag?
Vielleicht hast Du ja dank Deiner Großeltern usw. schon ein richtig gut gefülltes Konto. Ansonsten bist Du auf Deine Eltern angewiesen, da auch ein baldiger Nebenjob neben der Schule leider nur von der Zeit mit Deinem Hund abgehen würde.
Weiter zu der Frage, wer kümmert sich um den Hund, wenn man mal keine Zeit hat. Diese Frage muss unbedingt geklärt werden, bevor man den kleinen Wauzie einziehen lässt, denn neben beruflichen und privaten Veränderungen wird man ja auch mal krank bzw. hat sonstige Stresssituationen durchzustehen, wo der Hund einfach auf längere Sicht zu kurz kommt.
Da Du noch zuhause wohnst, wären natürlich Deine Eltern die besten Ansprechpartner, aber vielleicht findest Du auch andere wie Freunde, Bekannte, das Herrchen von Shosh usw.
Daneben gilt, je absehbarer die Veränderungen im Leben sind, je wichtiger ist es, für alle Eventualitäten eine passende Lösung parat zu haben. Und nicht nur eine sondern eine ganze Handvoll, da sicherlich die ersten ein/zwei/drei nicht gangbar sind, wenn der Fall wirklich eintrifft.
Welche 5 Alternativen hast Du also parat, wenn Du mit 16 Parties entdeckst (oder meinetwegen auch einen Freund hast, der einen Hundeallergie hat)? Welche 5 Alternativen hast Du parat, wenn Du ein Studium in einer Stadt anfängst, wo Du Deinen Hund erst einmal nicht mitnehmen kannst? Welche 5 Alternativen hast Du parat, wenn Du mit xx Jahren eine Ausbildung beginnst, wo Dein Wauzie 10h alleine sein müßte?
Und dann wäre da noch der Teil, der Dir auch richtig Kopfzerbrechen macht. Denn jeder, der mit dem Hund zusammenwohnt, muss voll und ganz dahinter stehen, egal ob Eltern, Kindern, Partner oder WG-Mitglied.
Bevor man die nicht völlig überzeugt hat, muss man leider zugunsten des Hund verzichten, denn ein Hundie ist darauf angewiesen, dass ihn alle richtig lieb haben, und man selber ist darauf angewiesen, dass alle richtig mitspielen bei der Erziehung.
Wie stellst Du Dir eigentlich Deinen Traumhund vor? Was soll er denn für einer sein und woher soll er kommen? Denn auch die Auswahl kostet Geld und Zeit anderer, da Du nicht Auto fahren kannst, und man gaaanz viele Züchter besuchen muss, bis man den richtigen gefunden hat. Auch ein Tierschutzhund ist ähnlich zeit- und kostenintensiv.
Und dann kommt noch das Training hinzu. Was hättest Du Dir denn da vorgestellt? Auf jeden Fall brauch man mal Bücher, aber auch gezieltes Hundetraining ist nie verkehrt, was die Bezahlung von Hundeschulen mit einschließt.
Ich würde mal sagen, wenn Du alle oben genannten Fragen auflistest und detailliert dafür eine Antwort findest, diese Liste dann Deinen Eltern präsentierst, hast Du sicherlich bei ihnen eine bessere Ausgangsbasis zur weiteren Diskussion. 