Beiträge von souma

    Du reagierst ja schon richtig gut auf seine Macke und hast erkannt, dass Dein Wauzie scheinbar Wohnung nicht wirklich kennt.

    Gibt es Stellen, die er bevorzugt, wie Blumentöpfe oder ähnlich leicht verstellbare Dinge? Dann entsorge die eine geraume Zeit.

    Die Stellen, an denen er es denn doch geschafft hat, kannst Du mit Essigessenz oder auch Fensterreiniger relativ gut reinigen, so dass der Geruch für Deinen Hund verschwindet.

    Für die Einreise nach D würde ich als allererstes mal die Deutsche Botschaft anrufen und mir alle Details schriftlich geben lassen, so dass Du einen genauen Überblick hast, was zu tun ist und welche Termine einzuhalten sind. So eben mal kommt auch kein Hund in die EU. :D

    Dann würde ich die Airlines kontaktieren und sie konkret fragen, was, wie, wann, wo und zu welchem Preis. Denn jede Airline handhabt das anders.

    Da kann ich Dir ganz klar sagen, was ich für das Richtige halte. Erst einmal geordnete Bahnen schaffen, also den Umzug überstehen, und dann weiter sehen. Denn der Hund ist eh hin und her gerissen, da sollte man ihm keinen Umzug zumuten.

    Die lange Zeit alleine in der Wohnung ist durchaus suboptimal, haste ja selber gesagt. Gerade bei einem Tierheimhund, der so sehr die Nähe vermisst hat, könntest Du vielleicht auch z.B. noch einen Hundesitter engagieren.

    Daneben würde ich ganz genau den Mietvertrag studieren, der evtl. Listenhunde und deren Mixe ausschliesst.

    Da musst Du mal in den für Dich zuständigen Verordnungen nachlesen bzw. beim Ordnungsamt nachfragen.

    Hier in Berlin ist das sehr genau geregelt inkl. der Länge der Leine.

    Einen Hundeplatz muss die Stadt nicht bereit stellen, jedenfalls habe ich davon noch nie was gehört. Aber jede Stadt wird sicherlich mind. einen bereitstellen, um eben die HH darauf zu verweisen, und weil ihnen ansonsten die HH endgültig auf die Barrikaden gehen.

    Wie ich das handhabe? Wie alle anderen Berliner auch: erlaubt ist, was das Ordnungsamt nicht sieht und auch sonst keinen stört. ;)

    Aber wenn die einen öfter erwischen, kann es auch richtig teuer werden.

    Zitat


    Hunde haben das Toben beendet und sitzen / liegen durch das entsprechende Kommando neben den Haltern.

    Die Veränderung:

    Ein weiterer Halter mit kleinem Goldie-Welpe (12 Wochen) stößt hinzu.

    ...

    Besagter Hund kommt mit hocherhobenem Haupt, gestellten Ohren, gestelltem Nackenfell und Rute steil nach oben faktisch auf Zehenspitzen balancierend zu der kleinen Gruppe getrabt.

    Was ich anders machen würde? Nie weiter trainieren wollen und sämtliches Training sofort auflösen, wenn andere Hunde drohen, das Training jäh zu unterbrechen. ;)

    Zitat

    Gab es Momente in denen ihr dachtet: Das verkrafte ich nicht nochmal, ich will keinen Hund mehr?

    Nein, den gab es bei mir gsd noch nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass es den geben könnte.

    Ich habe seit fast einem Jahrzehnt so kleine Quieckies bei mir rumhüppeln und sie sind ein richtiger Freudenquell. Die wollen ja gerne in einer richtig großen Gruppe leben, was heißt, einmal Meerschweinchen, immer Meerschweinchen. :roll:

    Warum auch immer, aber seit gut zwei Jahren habe ich richtig "Pech" mit meinen Kleinen, muss öfter zum TA, erst dies, dann das, alles aus völlig unterschiedlichen Gründen (und teilweise konnte er auch nicht mehr helfen und ich musste das ein oder andere über die RBB begleiten) und gerade habe ich wieder richtig gesundheitliche Probleme mit zwei meiner Mädels.

    Da bin ich gerade in dem Stadium, wenn es tatsächlich dazu kommen sollte, dass nur eines hier rum quiekt, dann sorge ich für dafür, dass das übrig Gebliebene eine tolle Gruppe findet und gebe tatsächlich schweren Herzens diese lustige und immer fröhliche Truppe, die mich ständig erfreut mit ihrem Getummel, wenn ich sie bei meiner Arbeit beobachten kann, da sie der Mittelpunkt meines Arbeitszimmers sind, auf.

    Ich habe leider schon sehr oft Abschied nehmen müssen, weil ich meine Lebensbegleiter auch über die RBG begleiten durfte, weil ich Pflegehunde in ihr neues Zuhause abgeben durfte oder weil ich mich von Partnern und damit ihren Hunden getrennt habe.

    Leicht war kein Abschied und mancher Abschied hängt mir bis heute intensiv nach, so dass auch noch nach vielen Jahren die Tränen fliessen, wenn ich daran denke. Denn jeder Hund war einzigartig.

    Aber nichtsdestotrotz habe ich seit 3 Jahrzehnten fast immer mind. einen Hund um mich herum, denn .... ja, warum eigentlich? :???:

    Jeder Hund bringt für mich so viel Lebensfreude ins Haus, er fordert mich durch sein Individuum tagtäglich heraus, ich lerne beständig, er sogar oft schneller ;). Ich liebe es einfach, einen so treuen und treulosen Begleiter an meiner Seite zu haben, mit dem man kuscheln kann, den man ständig zusabbeln kann, der für alles Verständnis hat oder auch nicht, der immer für einen da ist und umgekehrt.

    Ich habe mich nach all den Jahren so daran gewöhnt, dass es mir sehr, sehr schwer fallen würde, ohne Hund leben zu müssen.