Beiträge von souma

    Uiihh, ist das aufregend!!! :hurra:

    Eigentlich sind es mit die schönsten Tage für die nächste Zeit, aber man weiß gsd noch nicht darum, wie stressig die ersten Wochen mit Welpie werden. :roll:

    Hast Du auch alles schön weggepackt, was nicht in der Hundeschnute landen darf, und Deine Steckdosen auf Welpiehöhe gesichert?

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Freude mit Deiner Lili und genieße die letzten Tage, wo Du richtig durch- und ausschlafen kannst. ;)

    Zitat

    Wie holst du dir die Aufmerksamkeit

    Bei den Handy-Besitzern, da die sie ja gsd völlig ignorieren, hilft mittlerweile ein sanftes aber deutliches "Nein!", wenn ich ihre Augen in die Richtung wandern sehe. In anderen Situationen hilft ein Grundkommando wie Sitz, Platz, Hier, Bei Mir usw. oder ein Pfiff, wenn sie frei läuft.

    Wenn sie sehr abgelenkt ist, so dass sie mit großer Wahrscheinlichkeit kein Kommando mehr befolgen kann, dann hilft ein Spielzeug, Stöckchen, auch wenn die eigentlich gestrichen sind, oder ein Such irgendwas (eines ihres Lieblingsspielchen, da es sie geistig richtig anstrengt).

    Was meist funzt, wenn sie nah genug ist, ist das Andeuten, dass es ein Leckerlie gäben könnte und dass ich den Clicker hervorzaubere, denn da sie eine unglaublich Lernbegierige ist, ist sie gleich mit Feuereifer dabei, was sie nun dafür machen darf.

    Zitat


    wenn mein scooby jmd. oder etwas anbellt sollte ich ihn deiner meinung nach auch mal einfach bellen lassen wenn er sich nicht ab/umlenken lässt? Würdest du dieses Bellen unterbinden?

    Das ist schwer aus der Ferne zu entscheiden, da man dazu Deinen Scooby live sehen müsste.

    Wenn Dein Scooby sich richtig aufregt und überhaupt nicht mehr zu bändigen ist, dann würde ich ihn zwar nicht weiter beachten, aber sofort aus der Situation herausnehmen, in dem man ausweicht. Denn dann ist er völlig überfordert und jedes Einwirken macht es nur noch schlimmer. Dafür wüsste ich, welche Situationen denn nun in nächster Zeit schrittweise trainiert werden müssten.

    Wenn Dein Scooby sich nur ein bisschen aufregt und er eigentlich nur übertrieben rumkaspert, so dass er auch nicht mehr wirklich zu bändigen ist, aber abzusehen ist, dass er, sobald die Situation vorbei ist, sofort wieder ansprechbar ist, dann würde ich ihn bellen lassen, da durch gehen und ihn gleich danach klar machen, gut jetzt, in dem ich ihn ein Grundkommando ausführen lassen würde, was er richtig gut kann und für das er belohnt wird.

    Und wenn es nur Show ist, dann würde ich entschieden "Nein!" und "Bei mir!" sagen und Dein Scooby hätte artig neben mir ohne einen Mucks zu laufen.

    Voraussetzung ist natürlich, dass er all diese Kommandos gut beherrscht.

    Übrigens ist Dein "die Person streicheln müssen" eigentlich auch nie schlecht, denn durch das direkte Reingehen in die erschreckende Situation und die Kommunikation mit dem Gegenüber, wobei der Hund zumindest kurzfristig ignoriert wird, macht man seinem Hund oft schneller klar, dass alles völlig in Ordnung, als durch manch intensives Training.

    Hallo Christina,

    wie Du ja schon selber bemerkt hast, ist Dein Pancho gerade in der schwierigen Zeit der Pubertät. :D

    Lass Dir da nicht auf der Nase rumtanzen und sei hartnäckiger als Dein Hund. ;)

    Regen mögen viele Hunde nicht, aber was muss das muss. Nun regnet es ja nicht unablässig, was ein Training erschwert, und die Sache mit der Dunkelheit finde ich auch viel entscheidender.

    Wenn er sich denn so anstellt morgens und abends, dann würde ich meine langen Spaziergänge genau auf die Zeit verlegen und tagsüber ginge es nur zu ganz kurzen Spaziergängen raus. Weiterhin würde ich auch das alltägliche Training genau auf die Zeit draußen verlegen und die gesamte Mahlzeit dürfte sich mein Hund nur noch in der Dunkelheit erarbeiten.

    Wenn er sich keinen mm mehr bewegt, würde ich mich auch nicht mehr bewegen, ihm den Rücken zudrehen und die Sterne angucken, als wollte ich das eh gerade machen. Da er kein Welpie mehr ist, würde ich ihn auch nicht motivieren, weiter zu gehen, sondern links liegen lassen. Mal sehen, wer länger durchhält. ;) Und wenn er sich denn doch irgendwann für mich interessiert, dann würde ich mich herablassen, ihn freudig anzusprechen und ein Leckerlie aus der Tasche zu zaubern.

    Für Deine Spaziergänge in der Dunkelheit würde ich mir an Deiner Stelle einen genauen Weg vorab überlegen, den Du unbedingt gehen willst. Denn diese Entschiedenheit kann sich auf Deinen Hund übertragen (als hättest Du einen ganz wichtigen Termin bei einer Behörde vor Dir, wo er ausnahmsweise mit darf). Und dann würde ich los stapfen, als müsstest Du den Weg gehen und nicht als wäre es eine Runde für Deinen Pancho.

    Dabei würde ich dann, wenn er kurz davor ist, sich wieder hinzulegen, konsequent weiter marschieren (was vielleicht ein leichtes Zuppeln an der Leine zur Folge hat) und versuchen, ihn 1sek bevor er sich hinschmeisst, durch Leckerlies davon abzubringen und wieder auf mich zu fixieren, während ich weiter gehe.

    Angst würde ich nicht gleich sagen, sondern es sind für ihn unbekannte Situationen, die er entsprechend kommentiert. Kennt man ja durchaus von sich selber: was völlig Neues, was einen überrascht und irritiert und vor dem man instinktiv zurückschreckt, aber deswegen hat man ja nicht gleich Angst. :D

    Wie Du ihn daran gewöhnen kannst, ist eigentlich ganz einfach. Zeig ihm, dass das alles völlig normal ist.

    Die Regenschirm-Situation kannst Du ihm z.B. nahe bringen, indem Du zuhause und unterwegs auch einen Regenschirm aufmachst und wieder zu und dann wieder auf, als sei es das Selbstverständlichste der Welt. Dann noch ab und an ein paar Leckerlies, wenn es ihn nicht interessiert und Ignoranz, wenn doch, dürften da schon weiter helfen. Vielleicht noch ein Trainingspartner, der mit Regenschirm und Leckerlies bewaffnet Euch entgegenkommt, dürfte endgültig auch bei hartnäckiger "Regenschirm-Verweigerung" zum Erfolg führen.

    Mit den wild gestikulierenden und vor sich hin plappernden Handy-Besitzern haben wir auch so unsere Problemchen. Allerdings anders herum, denn meine Hündin meint jedes mal, die sprechen sie an und freut sich ein Loch in den Bauch. :D Bei meiner hilft da Ablenkung, in dem ich sie irgendwie wieder auf mich fokussiere.

    Zitat


    Aber kann man das gut haben wenn man glaubt das der Hund eine Schmerztablette brauch zum Kot absetzen.

    Hätte ich jetzt kein Problem mit, aber meist ist es ja nicht nur mit der Verabreichung der Medis getan, sondern der Hund wird nach und nach weiter durch die Krankheit geschwächt und baut ab.

    Hinzu kommt, dass Hunde (und Tiere im Allgemeinen) Schmerzen nicht wie wir empfinden, auch wenn sie quieken wie kleine Ferkelchen, wenn es z.B. beim Bürsten mal ziept :roll:. Daher sollte man aufpassen, ihr Leiden nicht zu sehr zu vermenschlichen. Denn Tiere dürfen sich in der Natur keine Schwächen leisten und sind Meister darin, selbst schwer wiegende Krankheiten und Schmerzen wegzustecken, als sei alles in Ordnung. Und soviel "Natur" ist auch noch bei unseren Hunden vorhanden. Welche Schmerzen sie wirklich haben, wie sehr sie darunter leiden und wie sie sie tatsächlich empfinden, werden wir daher wohl nie genau wissen.

    Und genau das macht es so schwer, den "richtigen Zeitpunkt" zu finden.

    Bei meiner Souma hat sich im Alter von 13 Jahren ein Tumor an den inneren Organen entwickelt, der so rasant gewachsen ist, dass nix mehr zu machen war. Es ist anzunehmen, dass sich dieses Ding schon länger entwickelt hatte, aber ihr war nicht das Geringste anzumerken, bis er plötzlich sprunghaft anwuchs. Das Urteil der TÄ war eindeutig, wir haben daraufhin auch gleich einen Termin ausgemacht :/ und ihr noch einige schöne Tage bereitet.

    Und dann kam unser letzter gemeinsamer Abendspaziergang. Sie konnte mittlerweile nicht mehr alleine aufstehen und auch nicht mehr lange rumlaufen. Aber bei genau diesem Spaziergang wollte sie weiter, weiter, weiter ... Wir sind ihr dann einfach gefolgt und sie hat uns in unseren Park geführt, hat rumgeschnuffelt und sich all der Dinge erfreut. Insgesamt haben wir einen ellenlangen Spaziergang zusammen gemacht als sei alles wie früher, was total erstaunlich war, da sie die Tage vorher schon nach max. hundert Meter völlig geschwächt lieber wieder nach Hause wollte.

    Und dann kam die Diskussion mit meinem Partner. Er war nach diesem Erlebnis überhaupt nicht mehr davon überzeugt, dass wir Souma ein paar Stunden später über die RBB begleiten sollten. Aber meine Argumente, dass Hunde ihre Krankheit so gut es geht verstecken und dass wir beide in den letzten Tagen auch ständig und rund um die Uhr das Gefühl hatten, nun sei der Zeitpunkt gekommen, haben ihn dann doch umgestimmt. Weiterhin fand er es einleuchtend, dass Souma, die ich mit 3 Wochen aufgepäppelt hatte und die mich fast besser kannte, als ich mich selber, :D, natürlich gemerkt hat, dass da irgendwas vor sich geht, und uns mit letzter Kraft vielleicht nur über unsere Traurigkeit hinweghelfen wollte. :liebhab:

    AnnaSophie: Ich finde es ganz traurig, dass Dein Trüffel Dich wahrscheinlich bald verlassen wird und hoffe, Ihr habt noch gaaanz viele schöne Tage miteinander. Und ich drücke Dir die Daumen, dass Du den für Euch richtigen Zeitpunkt findest, von dem Du völlig überzeugt bist. :knuddel:

    Bei meiner Souma, die sich in den letzten Tagen auch sehr schwer lösen konnte, hat Brechnuss, Nux Vomica, in homöopathischer Form sehr gut geholfen. Die TÄ fand es jedenfalls erstaunlich, dass sie das bis zuletzt konnte, denn eigentlich hatte der Tumor den Darm fast abgeschnürt.

    Zitat

    Schimmel sieht man aber ;)

    Nee, nicht unbedingt. ;)

    Zitat


    aber Hitze tötet ja auch vieles ab?!

    Aber nicht alles. ;)

    Für die paar Nüsschen, die so eine Maus haben darf, würde ich nicht das Risiko selbst gesammelter eingehen, sondern sie von meinem Weihnachtsteller mopsen. :D

    Zitat

    jetzt fallen ja wieder kräftig die Nüsse vom Baum.Kann ich meinen Rennern auch mal eine geben?

    Generell sind Nüsse als Leckerlies zwar o.k., aber ich würde keine selbst gesammelten verfüttern, da diese mit Insektiziden oder Abgasen verseucht, von Pilzen oder Parasiten befallen oder sonst wie ungesund (vielleicht hat sich ein Hund drauf verewigt ;)) sein könnten. Und so eine kleine Maus ist ja durchaus empfindlich.

    Zitat


    Ist es ratsam, Hunde, welche sich fremd sind, unbeobachtet zu lassen?

    Lass ich meinen Hund ungehindert auf eine Gruppe zu laufen?

    Soll man eingreifen, wenn der eigene Hund ständig aufreitet?

    Du, Deine Frage sind aber alles Fragen, die Du Dir gerne gewünschst hättest, dass die andere HH sie sich stellt. Da kann man lange drüber lamentieren. :D

    Aber am Besten fängt man bei sich an, wie man nie wieder in solch eine Situation kommt. ;)

    Zitat

    Hallo,ich habe Waldo nun zwei Wochen bei mir

    ... kann es sein das er es nie lernen wird.

    ... und hat schon eine super Bindung mit mir .

    Wie wäre es, wenn Du Euch mal ein wenig Zeit lässt. Zeit, bis sich Dein Waldo an die richtig neue Umgebung gewöhnt, denn so was Tolles hat er sicherlich noch nie erlebt, bis er sich an geschlossene Räume gewöhnt hat und bis er schrittweise gelernt hat, dass er wirklich nur abwarten muss und nie vergessen wird, und Du derweil abwartest, bis Du wirklich eine super Bindung zu ihm hast. ;)