Beiträge von souma

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    hm woran erkennt man eigentlich ob wuff respekt vor einem hat und als oberboss anerkennt?

    Gute Frage. Wenn der Hund auf einen hört? :???: Meist erkennt man ja eher, wenn man nicht wirklich die Kontrolle über seinen Hund hat, und er einem auf der Nase rumtanzt, obwohl er die Kommandos eigentlich richtig gut beherrschst.

    :lachtot:

    Auf Respekt und Oberboss lege ich übrigens keinerlei Wert. Meine soll einfach nur gehorchen, wenn ich darauf Wert lege. ;)

    Dass Deine sich alles aus dem Maul nehmen lässt, ist btw auch genetisch bedingt. Collies wurde eine Beisshemmung angezüchtet und sie schnappen vielleicht, aber ernsthaftes Beissen oder gar Knurren (denn da kommen sie wieder mit ihrem Harmoniebedürfnis in Bedrängnis), wird man bei ihnen wohl eher nicht erleben.

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    das einzige was ich nicht ganz so lustig finde ist, dass sie jeden anspringen will der freundlich ist und sich zu ihr runterbeugt oder sich hinhockt...

    Tja, hatte ich ja schon oben geschrieben. Wenn die Leute meine nicht ignorieren und gar ansprechen, habe ich bis heute kaum eine Chance. :/ Dabei ist meine schon 2 Jahre alt, aber da reagiert sie ihren Instinkten entsprechend und es ist ihr ein Anliegen, diese Leute zu beschwichtigen.

    Mittlerweile warne ich die Leute einfach, damit ihnen klar ist, auf was sie sich da einlassen, löse die Situation schnell auf, wenn es ihnen dann doch zu viel wird, und schmunzle darüber, wenn meine wieder ein "Opfer" gefunden hat. :D

    Falls ich keine Lust dazu habe, werden die Leute kurz und heftig zurechtgewiesen und meine mit entsprechendem Kommando kurz an der Leine gehalten und weiter gehts.

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    Ich fände es interessant, ...

    Ich fände es interessant, wenn Du mal erklären würdest, was Du mit diesen ausgefüllten Fragebögen machst bzw. welche Erkenntnis Du daraus ziehst.

    Ich hatte auch angefangen, ihn auszufüllen, muss aber ehrlich zugeben, dass er mir zu sehr ins "Detail" ging und von daher habe ich es erst einmal gelassen. :D Und nun fällt es mir schwer, alleine die zwei Seiten zu überblicken.

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    Ich würd das ganz langsam aufbauen.

    Ich würde es genau anders herum machen, halt wie beim Welpie. Wenn er dieses Ding nicht mag, dann bleibt es halt für ein paar Tage rund um die Uhr um. Er wird auch nicht "bestochen" noch sonderlich motiviert, sondern soll die Weste als das Selbstverständlichste der Welt akzeptieren. Wenn er sich anstellt und ziert, wäre meine Ignoranz noch größer dahingehend. :D

    Aber vielleicht kannst Du Euch auch mit einem Leuchtie-Halsband aus der Situation "retten". ;)

    Naja, im großen und ganzen scheint ja für die Hochzeit alles soweit o.k. zu sein. Und dass Rocky erst einmal hartnäckig ist, kann man ja auch irgendwie nachvollziehen. Wer gibt schon gerne seine Mittelpunktstellung sofort auf. :roll:

    Zwei kleine Tipps für die weitere Zukunft hätte ich noch: Vielleicht kannst Du mal ab und an bei Deinen Eltern ohne Lena auftauchen und Rocky völlig ignorieren. Das macht wahrscheinlich einen tiefen Eindruck auf ihn und Du bist entspannter, da Du die Hunde nicht doch aus dem Augenwinkel beobachten musst.

    Und, da Rocky ja auch sehr auf Dich fixiert ist, fang doch mal an, mit beiden gleichzeitig zu trainieren. Für den Anfang würde ich versuchen, sie draußen (mit einem gewissen Abstand) beide abzulegen. Wenn das klappt, würde ich versuchen, dass der eine liegen bleibt, während der andere einfache Kommandos wie Sitz usw. macht. Damit könntet Ihr durch gezieltes und positives Training lernen, dass Du beide gleichzeitig unter Kontrolle hast und Du der "Bestimmer" bist. :D

    P.S.: Und sei froh, dass Lena Rocky nicht die Zähne zeigt, denn dann würde es nur noch schwieriger, dass die Beiden sich gefälligst so benehmen, wie Ihr das gerne hättet.

    Ich habe auch so einen, ansonsten wäre unsere Prinzessin auch nie bei uns eingezogen.

    Es war sein erster Welpie und er hatte es als Anfänger echt schwer, gegen meine Belehrungen und ihr störrisches Verhalten anzukommen, aber er hat ihr ihren Namen gegeben, noch bevor sie überhaupt geboren war, er durfte sie aussuchen (mit einem wachsamen Auge meinerseits) und das Bild spricht für sich: unsere Kleine ist völlig friedlich in seinem Arm eingeschlummert und er wollte sie nicht mehr hergeben. :herzen2:

    Seit dem beschwert er sich zwar ständig, was unser Süße alles nicht kann und wo sie sich wieder mal unmöglich benommen hat. ;) Aber wenn ich denn mal genau nachfrage, ob es denn auch was Gutes gab, dann kommen auch die Situationen zu Tage, wo er richtig stolz mit ihr rumgelaufen ist. Und genau da setze ich dann ein, denn damit er überhaupt richtig relaxt mit ihr rumlaufen konnte, steckt eine unglaubliche Arbeit von meiner Hündin und mir dahinter. Und bevor er sich weiter beschwert, sollte er genau diese Arbeit auch leisten. :D

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    aber wir haben das bisher nicht gefördert.
    Ich bin mit Emily auf dem Hundeplatz in der Begleithundausbildung, sie hört in der Regel recht gut.

    Das muss man leider nicht fördern, sondern ist es genetisch den Kleinen in die Wiege gelegt. Dass Deine Emily schon recht gut hört, ist doch schon mal richtig spitze, da kann man doch drauf aufbauen.

    Ein Hütehund will geistig richtig ausgelastet sein. Gehorsamsübungen sind die Dinge, die er einerseits nebenbei erledigt, und die andererseits für ihn richtig lästig sind, da sie ihn nicht im mindestens auslasten und man aber als HH so einen Wert darauf legt.

    Wie lastest Du denn Deine Emily geistig tagtäglich aus? Das ist wahrscheinlich der Schlüssel zu Deinem Problem.

    Das Optimum ist, wenn der Hund das nach Hause kommen völlig beiläufig zur Kenntnis nimmt, da es ja das Selbstverständlichste der Welt sein soll. :D

    Ich habe meine Hündin von Anfang an völlig ignoriert und wenn sie mir im Weg stand, auch durchaus schroff zurück gewiesen. Naja, auf ihren Platz musste sie nie gehen, reicht ja aus, wenn sie mir aus dem Weg geht. Und wenn ich angekommen bin, dann wird sie sicherlich auch wider beachtet. ;)

    Trennungsangst äußert sich nicht in einem einmaligen Rückschritt.

    Beim Training des Alleineseins heißt es schrittweise vorgehen (was Du ja prima machst) und wenn der Hund irgendwann damit Probleme hat, dann zwei Schritte zurück und weiter gehts. Und es passiert halt, dass Welpie doch was zerstört.

    Du musst Dir wirklich keine Sorgen machen, dass Dein Hund Dich vermisst oder gar gleich unter einem schweren Trauma leidet. Aber Du musst auch lernen loszulassen, was nicht nur leicht ist.

    Meine Colliehündin liebt alle, die sie freudig ansprechen. Am Sonntag waren wir mit ihr außerhalb unterwegs und eine HHin, der wir mehrfach begegnet sind, hatte sie richtig ins Herz geschlossen. Diese hat sich sogar hingehockt, um sie richtig zu knuddeln, was für meine eine Aufforderung war, auf ihren Schoß zu springen. :D

    Ihre Hündin fand das nun ja mal nicht so super toll und hat versucht, die beiden zu splitten. Da kam meine ein wenig in Bedrängnis, denn lieber mochte sie von der HHin beachtet werden, aber die Hundedame war jetzt auch nicht zu verachten. Wir haben den Hündinnen dann gemeinsam aus der Situation herausgeholfen, so dass auch die beiden dann noch richtig dolle miteinander getobt haben. ;)

    Aber die HHin fragte mich auch, ob meine immer so knuffelig wäre, da sie das von ihrer Hündin nicht kennt. Da ich keine Lust hatte, mich auf irgendwelche Diskussionen einzulassen, habe ich nur gesagt, dass sie immer so wäre und meine ja irgendwie ein echt treulose Hündin sei. :roll:

    Meine springt mich auch nicht an, noch freut sie sich übermäßig, wenn ich sie mal stundenlang alleine gelassen habe. So soll es sein und der lange Weg der Erziehung zeigt seinen Erfolg. Das heißt aber nicht, dass meine Maus das auf alle anderen, die sie beachten, selbstverständlich verallgemeinert, noch, dass sie einen Heidenrespekt vor mir hat.
    Letzteres hat meine ganz bestimmt nicht. :lachtot:

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    aber sobald sie jemand anspielt ist jegliche gute manier vergessen....

    Collies sind sehr sensible Hunde und extrem harmoniebedürftig. Also entweder versuchen sie alles und jeden zu beschwichtigen oder sie sind sehr zurückhaltend und halten es möglichst von sich fern.

    Da musst Du Dich auf keine Diskussionen mit irgendwelchen Dahergelaufenen einlassen, sondern einfach Deinen Hund verstehen und über beide schmunzeln. :D