Beiträge von souma

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    Draussen legt er sich total ungerne ab,

    Das ist aber auch lästig, dieses blöde "Platz". ;)

    Stürmische Hundies machen das durchaus sehr ungern, da man daraus nicht so schnell lossprinten kann wie aus einem "Sitz". Und es gibt auch Hunde, die sich wirklich ungern ins Nase usw. legen, allerdings sind die eher seltener.

    Bei Deiner Beschreibung ist mir aufgefallen, dass Du ihn nur kurz abliegen läßt (wie alt ist er denn?). Ich könnte mir vorstellen, dass er, während er sich mühselig in die Liegeposition quält, schon gleichzeitig darauf wartet, dass er gleich wieder los spurten darf.

    Daher würde ich Dir raten, erst einmal im Alltag auf "Platz" zu verzichten und es durch "Sitz" zu ersetzen (tut's doch auch, oder? :???:). Und das "Platz" derartig zuhause oder auch draußen schrittweise zu trainieren, dass es nicht nur hinlegen heißt, sondern ein "ordentliches Platz" heißt hinlegen UND entspannen. :D

    Oder trainierst Du für irgendwelche Prüfungen?

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    keine angst, das hundekörbchen kann das ab,


    Kommt auf das Körbchen drauf an. :lachtot:

    Bei uns wurde leider das gerade neu gekaufte, wunderbare, nicht billige Donut nicht nur ***, nein, Madame hat es mittels Einsatz ihrer Zähnchen auch in die passende Lage manövriert, und, upps, da hatte es ein Löchlein, aus dem man dann prima das Innenleben raus fusseln konnte. Innerhalb von wenigen Minuten war der Boden übersäht mit Schaumstoffteilchen, sie war happy, ich nicht. :kopfwand:

    Nun hat sie Pech gehabt und muss mit ihrer Hundedecke vorlieb nehmen. :p

    Allerdings unterbinde ich dieses Verhalten auch, wenn es ausartet. Ein bisschen ist o.k., aber wenn sie sich da rein steigert, wird sie auch zur Ruhe beordert.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass Dich das unglaublich nervt, zumal Du ja geschrieben hast, dass Du schon einiges probiert hast.

    Aber ich würde sagen, dass ist wirklich ein Problem in der Erziehung/Auslastung und nicht der Hormone, läßt sich daher nicht durch eine Kastration beheben, sondern diese könnte die Lage eher nur verschlimmern.

    Was hast Du denn schon alles versucht mit ihm? Was sagen denn Deine Hundetrainer dazu bzw. wie reagieren sie, wenn er die anderen Hunde bedrängt?

    Meine hat (neben 'zig anderen Halsbändern und Geschirren :ops:) auch ein rundgenähten Zugstopp.

    Meine Colliedame hat mittlerweile eine kuschelige Mähne und einen unglaublich schlangen Kopf. Wenn sie ein "normales" Halsband trägt, muss ich das leider sehr eng stellen, so dass es nicht über den Kopf flutscht (leider schon zweimal bei einem beherzten Rückwärtssprung ihrerseits passiert). Dann sieht sie einerseits sehr eingezwängt aus und andererseits tut es ihrem Halskrausemfell auf Dauer nicht wirklich gut (einige abgebrochene Haarspitzen).

    Der Zugstopp ist eine klasse Alternative, da es, wenn sie artig läuft, einfach sehr locker um den Hals hängt und nur, wenn dann doch mal die Leine gestrafft ist, sich eng genug zusammen zieht. Zudem ist es einfach anzulegen, Kopf durch, fertig.

    Einziger Nachteil: Ich würde sie nie damit nirgendwo anbinden wie z.B. beim schnellen Frühstücksbrötchenkauf beim Bäcker, denn sie könnte sich daraus wahrscheinlich sehr einfach befreien.

    Ob Du Deinen Hund kastrieren lassen möchtest, musst Du natürlich selber entscheiden. Mich würde allerdings interessieren, warum Du denkst, dass er nach einer Kastration nicht mehr andere Hunde mobbt?

    Berlin ist groß, wie wohnt denn Deine Mami? Direkt an befahrenen Straßen oder gibt es Ausweichmöglichkeiten? Wie äußert sich denn die panische Angst des Hundies vor Autos?

    Ich denke, mit viel Mühe, die der Hund jetzt endlich verdient hat und die Deine Mum scheinbar auch investieren möchte, ist es durchaus möglich, dass er in Berlin richtig glücklich leben kann. Es wird sicherlich nicht einfach, aber das Gute an Berlin ist, dass es hier sehr viele Hundetrainer und -schulen gibt und dass Berlin erstaunlicherweise eine sehr hundefreundliche Stadt ist z.B. mit 'zig Freiflächen, wo sich auch ein mäßig erzogener Hund richtig austoben kann.

    Und was wäre die Alternative, wenn ihn Deine Mutter nicht nimmt?!

    Da Du eine Colliehündin hast, denke ich nicht, dass es "echter" Jagdtrieb war, sondern eher ihr Hüteinstinkt geweckt wurde. Daher würde ich auch kein Anti-Jagdtraining vorschlagen, sondern das Abrufen richtig gut trainieren (und geeignet auslasten tust Du sie sicherlich sowieso).

    Uns ist mal mitten in Kreuzberg in den frühen Morgenstunden ein Marderpaar begegnet, da war meine auch ganz hibbelig und aufgeregt und wollte unbedingt hinterher. Sie war gsd an der Leine, die beiden Wusel schnell wieder weg, so dass ich meine nach kurzer Zeit wieder zur Ordnung rufen konnte. ;)

    Mufflons begegnet man ja nicht so oft im Stadtgebiet, diesen kleinen Kaninchen da schon öfter. Bei uns ist jetzt keine "Kaninchenwiese" im Weg, aber falls es so sein würde, dann würde ich gezielt in deren Nähe spazieren gehen und meine dahingehend trainieren, dass sie diese kleinen, recht stoischen Hüppler gefälligst ignoriert.

    Bei uns sind es diese richtig blöden Tauben, die einem ständig im Weg sitzen, und die frechen Krähen, hinter denen ich meine sogar ab und an hinterherlaufen lasse, denn nach kurzer Zeit stellt sie selber fest, dass diese sie nur foppen, und verliert den Spaß daran, sie zusammen treiben zu wollen. :D

    Hallo Julia,

    Dein Käfig sieht klasse aus!

    Aber leider kann Dein Hamsterchen auch in Deinem Käfig nicht nach herzenslust buddeln, sondern wird gleich nach dünner Streu an einem Holzbrett abgebremst.

    Weiterhin scheint der gesamte Innenbereich aus Holzbrettern zu sein, die nicht gerade pipi-resistent sind. Über kurz oder lang wird sich der intensive Geruch darin verewigen, daher könnte man bei einem Neubau besser Bretter verwenden, die zwar ein wenig teurer sind, aber den Geruch auch nach Jahren nicht annehmen.