Ich habe hier einige kommunikative Tierchen um mich herum, eine Colliehündin und einen Trupp Quiekies, und wir quatschen den lieben langen Tag miteinander.
Da gibt es so weltbewegende Gespräche wie "Ohhh man, jetzt habe ich schon wieder vergessen, Klopapier zu kaufen!! Daran könntest Du mich aber auch wirklich mal erinnern." Und "Wo sind denn jetzt schon wieder meine Puschen? Ich habe mal gehört, dass es Hunde geben soll, die die ordentlich bringen." Oder aber auch "Ahh, warum ist das denn jetzt runtergefallen. Frauchen ist aber auch heute schusselig." und "Man, da haben wir ja jetzt Mist gemacht!"
Und von der anderen Seite: "Fieep, gggrrnz, fiepieee". Oder "Öhhhhöhhöhh". Und "Quieeeek, muig muig (höppel, höppel)". 
Da ich schon seit meiner Kindheit Tiere um mich herum habe, ist mir erst aufgefallen, wie viel ich mit denen smalltalke, als ich ohne sie für längere Zeit im Ausland war. Wie ich ja schon öfter schrieb, kommt man sich da richtig dämlich vor, wenn man zuhause vor sich hin brabbelt und kein "Gegenüber" da ist, von daher habe ich es dann auch lieber gelassen. 
Probleme berede ich nicht mit ihnen (wozu hat man einen Partner), aber meiner Hündin entgeht natürlich trotzdem nicht, wenn ich sehr gestresst bin. Sie läßt mich in Ruhe, wenn ich abgenervt stundenlang was ausarbeiten muss oder versucht mich durch kleine Kaspereien aufzumuntern. Und sie kuschelt sich an mich und leckt die Tränen sehr liebevoll weg, wenn ich traurig bin.
Bei meinem Partner ist sehr niedlich, dass er Dinge tatsächlich immer noch mit unserer Hündin ausdiskutiert: "Ich habe doch gesagt, du sollst da auf deiner Decke liegen bleiben. Das habe ich dir doch schon hundert Mal gezeigt, jetzt mach das doch mal und bleib da gefälligst auch liegen. So schwer kann das doch nicht sein!" Um danach gleich zu mir zu sagen: "Warum macht DEIN Hund das denn einfach nicht!"
Ja, ja, dann ist es natürlich MEIN Hund und es hätte das schlichte Kommando "Decke!" getan, was ich ihm dann auch zum hundersten Mal vorführe. 