Beiträge von souma

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    spende lieber das bißchen Geld was ich über hab an den WWF

    Ich hoffe, ich trete jetzt keinem zu Nahe, aber dem WWF würde ich persönlich nicht spenden, da auch da aufgrund seiner überfrachteten Werbung/Verwaltung für mich viel zu wenig meines Geldes bei den Tieren ankommt. Aber ist natürlich jedem selber überlassen.

    Ich habe mal etwas über den intensiven Einsatz einiger Leute zum Schutze der Kakapo's in Neuseeland gelesen. Da diese Papageienart kurz vorm Aussterben ist, finden sich aus aller Welt jedes Jahr Menschen ein, die ihre Nester vor den Räubern, die die Neuzeit eingeschleppt hat, bewachen. Na, dass nenne ich mal Artenschutz!

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    Denn vom ethischen Standpunkt aus hat eine arme Mastsau die selben Lebensrechte wie ein Zirkuslöwe und das Leben eine Legehenne ist auch wie eine Hühnerleiter, kurz und besch*****.

    Da hast Du durchaus Recht, daher gibt es bei uns auch nur 0-Eier aus biologischer Haltung und mein Partner isst kein Fleisch, da Vegetarier, und ich halte mich dahingehend zumindest ein wenig zurück und achte darauf, woher das Fleisch kommt, was ich esse.

    Als Kind/Teenie fand ich Zirkusse und Zoos total klasse!

    Am meisten haben mich als kleines Kind die freilaufenden Pampashasen im Hamburger Zoo fasziniert.

    Als Teenie war ich im Staatszirkus von Moskau und da ist eine Vorstellung unvergessen: Eine Frau geht hinter einen Paravan und kommt mit einem richtig kuscheligen Fellmantel wieder hervor, den sie allen ausgiebig vorführt hat und rumstolziert ist. Dann ein Pfiff und der Fellmantel löste sich in 30, 40, 50, 60 ... Frettchen/Marder auf.

    Einen Zirkus mit Tiernummern würde ich heutzutage nicht mehr besuchen wollen.

    Auch Zoos kann ich mittlerweile wenig abgewinnen, auch wenn diese immerhin einen wissenschaftlichen Hintergrund haben, um gewisse Tierarten zu erhalten.

    Aber ist es nicht traurig, dass wir für die Erhaltung mancher Tiere auf unseren Planeten sie einsperren und vorführen müssen? Der Berliner Zoo hat vor einigen Jahrzehnten auch aussergewöhnliche Menschengruppen, die vom Aussterben bedroht waren, ausgestellt.

    Hallo Kat,

    wie lustig sind denn diese Bilder!

    :lachtot:

    Die Großen wollen ihre Größe nicht wahrhaben und überhaupt lieben sie das Kuschelige.

    Und die Kleinen wollen auch nicht ihre Größe wahrhaben und meinen, sie sind auf jeden Fall richtige Riesen.

    :D

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    und auf lange Sicht, sind wir nicht abgeneigt, dass da Nachwuchs kommt.

    Nun hast Du Dich leider als völlig unverantwortliche HHin disqualifiziert. :kopfwand:

    Denn Hundezucht ist nicht, zwei gleichrassige Hunde sich munter vermehren zu lassen. Sondern Hundezucht ist eine Leidenschaft, die unglaublich viel Zeit und Geld verschlingt, und zu der auf jeden Fall erst einmal Hunde gehören, die sehr genau bei Züchtern nach seinen persönlichen Zuchtlininen ausgewählt wurden, und nicht eben mal per Anzeige irgendwo gefunden wurden.

    Da Du auf alle anderen Argumente auch nur ein "ist ja alles klar" geantwortet hast, klinke ich mich jetzt hier mal aus, und wünschen Euren Hunden das Beste.

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    Vielleicht bin ich ja mit Blindheit geschlagen, aber darauf sehe ich keine Hasenscharte, sondern nur eine schnuckelige rosa Lippe. Und da Boxerwelpen gerne einen Über/Vorbiss haben ...

    Wie ich schon sagte, die Wahrscheinlichkeit bei 50% Welpen mit genau dieser Missbildung geht gegen Null (egal welche Ursachen sie hat).

    Und Du hast mir eine Frage nicht beantwortet: Wenn 4 Welpen diese Missbildung hatten, warum hast Du dann anfangs nur 1 mitgenommen, weil er ja keine Überlebenschance hatte, und nicht gleich alle 4? :???:

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    Wenn nötig geht man halt mit jedem einzeln los.

    Das ist nicht nur nötig, sondern bei so jungen Hunden werdet Ihr tagtäglich mehr alleine mit ihnen rausgehen, als zusammen.

    Und ob sie sich verstehen, werdet Ihr nicht bei einem Treffen auf grüner Wiese sehen, sondern erst nach vielen Monaten wissen, wenn sie augewachsen sind, ob das wirklich passt.

    Ich habe den Eindruck, dass Du Dir über die Tragweite, was zwei Hunde unter einem Jahr bedeuten, überhaupt nicht bewusst bist.

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    Hm, irgendwie denkt jeder, dass es falsch ist :-(

    Ich weiß, dass ist hart, wenn man das Gefühl hatte, der Hund ist es!

    Aber wenn man einen Hund bei sich einziehen lässt, sollte erst der Kopf eingeschaltet sein: Sind alle Mitbewohner, auch alle Tiere, für den Hund? Kann ich den Hund wirklich die Verantwortung für gut ein Jahrzehnt übernehmen, ihm alles bieten, was er braucht, und geeignet auslasten? Habe ich alles für alle Eventualitäten inkl. Zeit und Geld eingeplant? Wäre der Hund für uns wirklich akzeptabel, was wäre für uns ein NoGo, weil wir überfordert wären?

    Da Eure Miezi erst am Sonntag einzieht, kannst Du das definitiv noch nicht einschätzen.

    Mir geht es ähnlich, wenn ich in Ländern beruflich unterwegs bin, wo es Strassenhunde gibt. Da hoffe ich auch jedesmal, dass mir so ein Wicht vor die Füße läuft, nicht mehr abzuwimmeln ist und ich ihn mit nachhause nehmen kann. Ich würde auch gerne, dass das Schicksal entscheidet, dass ich doch jetzt unbedingt einen zweiten Hund haben muss! :D

    Tut es leider nicht und selbst wenn, würde leider gleich wieder mein Verstand siegen, auf dass ich die dortigen Tierschutzorganisationen verständige würde und den Kleinen vorläufig richtig gut untergebracht wüsste.

    Glaube ich Dir ja, dass Ihr Euch intensiv mit der Hundehaltung beschäftigt habt, aber jetzt kommt doch erst mal am Sonntag das Kätzchen.

    Und wenn sich das richtig gut eingelebt hat und Ihr im ganz viel Zeit gewidmet habt, dann würde ich an Eurer Stelle den Gedanken an einem Hund erst weiterspinnen.

    Herzlichen Dank für Eure sehr informativen Beiträge!

    Denn bei der Gelegenheit habe ich einige Inspiration gefunden, wie ich Zazie noch mehr als meine Haussklavin einspannen kann.

    Meine ist da einerseits sehr dankbar drüber und andererseits wird's Zeit, dass sie hier nicht dauernd die Prinzessin auf der Erbse spielt, die sich ab und an bequemt, mal ein Spielzeug zu holen.

    Leine und Halsband bringen hatten wir mal angefangen, werde ich aber gleich mal weiter ausbauen, denn das ist ja eigentlich das Mindeste, was sie mal machen kenn, wenn sie schon raus will!

    Souma konnte perfekt Zigarettenschachteln und Feuerzeuge nach dem Einkauf nach Hause bringen, aufheben, wenn runtergefallen, und einsammeln, wenn ich sie suchte.

    Zazie ist dafür leider zu zappelig. Sie hat es schon geschafft, so eine Zigarettenschachtel völlig zu durchlöchern (super, gerade gekauft und mehr als die Hälfte unbrauchbar). Von daher darf sie auch keine Feuerzeuge bringen, denn dabei ist selbst bei Souma mal das Malheur passiert, dass ihre Fangzähnchen das Plastik durchbohrt haben und dann machte es "pffffff" inkl. kurzem kühlendem Schreck. Souma war nur ernsthaft überrascht, Zazie hätte wahrscheinlich einen Schock fürs Leben und würde nie wieder in die Nähe eines Feuerzeugs gehen.

    Die Wäsche ordentlich in den Wäschekorb bringen, könnte meine auch mal lernen, anstatt ihn ständig auszuräumen. Da werde ich mir mal überlegen, wie ich das geeignet trainiere.

    Daher benenne ich meinen Threat jetzt mal um: Wie setzt Ihr Euren Hund als Haussklaven ein? Und setzt Ihr das als "Haushaltsnahe Dienstleistungen" von der Steuer ab?