Hallo Zardoz,
klasse, dass Du Dir so viele Gedanken vorab über einen Hund machst! ![]()
Zitat
Meine beiden Hauptgruende, warum jetzt - und nicht schon früher, sind, ich bin endlos einsam, habe starke phobien und würde durch den Hund dann zwangsläufig regelmäßig "raus" kommen, und endlich auch mal Gesellschaft haben, die um mich herumwuselt.
Das sind denkbar schlechte Voraussetzungen für einen Hund. Denn diese beiden Hauptbeweggründe solltest Du vorab irgendwie anders aus der Welt räumen, damit sich ein Hund bei Dir gleich richtig wohl fühlen kann.
Sicherlich kommt man sich weniger einsam vor, wenn ein Lebewesen um einen rum wirbelt, und sicherlich kommt man auch mehr raus und in Gesellschaft, wenn ein Lebewesen einen dazu quasi zwingt.
Aber ein Hund ersetzt keinen Therapeuten, denn Hunde sind Opportunisten und passen sich sehr schnell den Gepflogenheiten seines Besitzers an, was wahrscheinlich zur Folge haben wird, dass Ihr beide weiterhin nicht wirklich in Gesellschaft kommt und die Öffentlichkeit meidet. ![]()
Versuch doch mal einen ersten Anfang zu machen, in dem Du bei nächster Gelegenheit eine Abendrunde noch ohne Hund auf den Hundewiesen in Deiner Nähe machst (wo sicherlich viele HH ihre Hunde nach der Arbeit rumlaufen lassen). Und sprech die HH an, was das denn für eine Rasse ist, wo sie sie denn herhaben, wie sie sie erzogen haben usw. Sie werden Dir sicherlich gerne antworten, denn diese Fragen liebt jeder HH. ![]()
Vielleicht ist das ja schon ein erster Schritt.
Übrigends ist es Hunden ziemlich schnuppe, zu welcher Tages- oder Nachtzeit sie rauskommen, hauptsache sie werden ausgelastet.