Beiträge von souma

    Hallo Zardoz,

    klasse, dass Du Dir so viele Gedanken vorab über einen Hund machst! :gut:

    Zitat


    Meine beiden Hauptgruende, warum jetzt - und nicht schon früher, sind, ich bin endlos einsam, habe starke phobien und würde durch den Hund dann zwangsläufig regelmäßig "raus" kommen, und endlich auch mal Gesellschaft haben, die um mich herumwuselt.

    Das sind denkbar schlechte Voraussetzungen für einen Hund. Denn diese beiden Hauptbeweggründe solltest Du vorab irgendwie anders aus der Welt räumen, damit sich ein Hund bei Dir gleich richtig wohl fühlen kann.

    Sicherlich kommt man sich weniger einsam vor, wenn ein Lebewesen um einen rum wirbelt, und sicherlich kommt man auch mehr raus und in Gesellschaft, wenn ein Lebewesen einen dazu quasi zwingt.

    Aber ein Hund ersetzt keinen Therapeuten, denn Hunde sind Opportunisten und passen sich sehr schnell den Gepflogenheiten seines Besitzers an, was wahrscheinlich zur Folge haben wird, dass Ihr beide weiterhin nicht wirklich in Gesellschaft kommt und die Öffentlichkeit meidet. ;)

    Versuch doch mal einen ersten Anfang zu machen, in dem Du bei nächster Gelegenheit eine Abendrunde noch ohne Hund auf den Hundewiesen in Deiner Nähe machst (wo sicherlich viele HH ihre Hunde nach der Arbeit rumlaufen lassen). Und sprech die HH an, was das denn für eine Rasse ist, wo sie sie denn herhaben, wie sie sie erzogen haben usw. Sie werden Dir sicherlich gerne antworten, denn diese Fragen liebt jeder HH. :D

    Vielleicht ist das ja schon ein erster Schritt.

    Übrigends ist es Hunden ziemlich schnuppe, zu welcher Tages- oder Nachtzeit sie rauskommen, hauptsache sie werden ausgelastet.

    Meine Freudin, die einen Bioladen hat, hat meine Hündin Souma mit meiner Zustimmung auch gebarft, als sie einige Monate aufgrund meines Auslandsaufenthaltes Souma umhegt und gepflegt hat. Bei mir hatte Souma die ganzen Jahre nur TroFu usw. bekommen.

    Und ich musste ehrlich zugeben, dass Souma das Barfen richtig gut getan hat.

    Aber als sie mir Souma mit einer ellenlangen Liste, was man wann wie einkaufen müsste und was wie zu welcher Uhrzeit vorbereiten werden müsste, übergab, habe ich das gerne zur Kenntnis genommen, auch durchaus ein paar Tage versucht durchzuhalten, aber ich arbeite woanders und komme nicht tagtäglich aus einem Bioladen nachhause zu meinem Hund. :D

    Die Zeit, was ich ihrer Meinung nach für das Fressen meiner Hündin hätte investieren müssen, hätte bei weitem die Zeit für meine Mahlzeiten überstiegen. Aber barfen muss ja nicht sooo aufwendig sein ... obwohl es immer noch nicht mein Ding ist und ich TroFu füttere.

    Hallo @Quinar,

    jetzt habe ich das Wichtigste vergessen. :ops:

    Denn ich drücke Dir gaaanz fest die Daumen, auf dass Du alles zu Eurer Zufriedenheit unter einen Hut kriegst und sich die Anspannung sehr bald wieder auflöst!

    Und, so wie sich das liest, bist Du auf den besten Weg dahin. :gut:

    Wie schon gesagt wurde, ein wenig kommt es auch auf den TA an, der richtig viel Geduld und tausend Leckerlies haben sollte. :D

    Zazie ist kaum zu halten, wenn es in Richtung TA geht, begrüßt alle überschwenglich und zeigt ihm auch gleich, wo die Box mit den Leckerlies steht. Denn sie freut sich ein Loch in den Bauch, dass sich nun alles nur um sie dreht. Von den Leckerlies werden ihr bei jeder Untersuchung und Spritze u.a. auch zig vor die Nase gelegt, so dass sie die überhaupt nicht richtig mitkriegt.

    ALLERDINGS hat sie uns einmal auch richtig ausgetrickst. Denn sie hasst es, wenn sie länger als 30sek absolut still halten muss. Für die normalen Dinge beim TA inkl. Infusionen war das nie nötig, ein wenig bewegen war ja immer o.k. Aber beim Blut abnehmen für den Titertest hätte die Maus denn doch mal 90sek still halten sollen, was gar nicht ging.

    Wir haben sie zu Dritt versucht zu bändingen, aber sie hat sich so geschickt und mit einer unglaublichen Kraft gewunden wie ein Aal und das Blut spritzte alles und jeden voll (da die Kanüle schon steckte). Bis wir die paar Blutstropfen in das Röhrchen befördert hatten, sahen der Hund, wir alle und die Praxis aus, als hätten wir meine Hündin geschlachtet. ;)

    Meine Kleine fand das allerdings weiterhin lustig, nur mein TA war daraufhin kurzfristig ein wenig knirschig (was ich auch voll verstand, denn er und die Helferin mussten sich nicht nur umziehen und die halbe Praxis putzen, nein, auch die Leute, die im Wartezimmer uns alle sahen, waren völlig entsetzt und dachten wer weiß was ;)).

    Daraufhin habe ich ihr das Kommando "Festhalten!" beigebracht, denn dieses blutrünstige Disaster wollte ich auch nicht wieder durchleben. Ich habe es beim abendlichen Kuscheln auf der Couch eingeführt: immer, wenn wir richtig kuschelig zusammenlagen, habe ich einfach mal kurzfristig eines ihrer Beinchen oder sonst was festgehalten und eben "Festhalten!" gesagt, auf das sie sich einige min nicht bewegen durfte. Wenn sie artig war, wurde sie wieder los gelassen und wir haben weiter rum geschmust.

    Beim nächsten TA-Besuch habe ich ihm das gleich vorgeführt und mein TA hat uns verziehen. :roll:

    Ich würde Dir raten, Dir einen TA zu suchen, der ein wenig Geduld hat und wo Du einfach mal so ab und an vorbeischauen kannst, um mit ihm oder zumindest mit der TA-Helferin ein Schwätzchen zu halten und es dabei ein Leckerlie und Schmuseeinheiten für den Hund gibt.

    Wie Björn schon schrieb, eine Diplomarbeit in der Abgabephase ist eine Grenzerfahrung, die man danach nie wieder machen will und gsd auch nicht muss. :D

    Das Gute daran ist, dass es nur eine Phase ist, wo nicht nur Du durch musst, sondern auch Deine Hunde einfach mal durch müssen.

    Ich finde es klasse, dass Du Dir darüber Gedanken machst, wie Du zumindest Ihnen das Leben derweil angenehmer gestalten kannst und fände es prima, wenn Du einen Tiersitter für die Zeit findest.

    Falls Du aber keinen findest, dann guck Dich doch mal nach Gassigängern in Deiner Nähe um, die die Beiden zumindest alle paar Tage für einen ausgiebigen Spaziergang mal abholen.

    Unter http://www.tiersitterboerse.de und http://www.gassi-gassi.de könntest Du welche finden, aber es gibt noch diverse andere Seiten im Netz.

    Zitat


    So manche Katze hat wirklich ein beachtliches Durchhaltevermögen...!

    Ja, ich war auch baff!!!! Zumal ich das ganze "Drama", der Kater ist unauffindbar, ein wenig miterlebt habe und einen der ersten Abende auch beim erfolglosen Suchen behilflich war.

    Aber noch viel toller fand ich das Durchhaltevermögen meines Bekannten, der eigentlich nur wieder einen kuscheligen Kater haben wollte, sich im TH alle "Kandidaten" dahingehend eingehend stundenlang angeschaut hatte und sich eben diesen aussuchte. Und dann das! :/

    Hätte nicht gedacht, dass dieser Bekannte so ausdauernd ist, um diese Geduld aufzubringen, den Kater zu zähmen, denn eigentlich sah ich den Kater schon wieder ins TH wandern, als er endlich gefunden war, weil der Bekannte ansonsten eher ein, sagen wir mal, recht ungeduldiger Typus ist. So täuscht man sich in Menschen. ;)

    Amidala: Irgendwo in der Wohnung versteckt sich Eure schnuckelige Katze mit Sicherheit und Ihr werdet sie finden! Und die oben von mir beschriebene Story ist sicherlich der absolute Worst-Case, die Euch ganz bestimmt nicht passieren wird.

    Lasst der Kleinen einfach ein wenig Zeit, haltet Augen und Ohren offen und verteilt Futter überall, auf dass Ihr zumindest sicher sein könnt, sie ist da und es schafft, aus dem Versteck auch wieder alleine rauszukommen.

    Zitat

    Einer Bekannten ging es mal genauso wie dir - die frisch eingezogene Katze war verschwunden. Nach einiger Zeit fiel dann jemandem ein eigenartiges Geräusch aus dem Abfluss der Badewanne auf.

    Genau so erging es einem Bekannten von mir auch. Er hatte sich einen gestandenen (dazu recht moppeligen) Kater aus dem TH geholt, der dort richtig zutraulich war, sich geradezu an ihn ran schmiss. Am ersten Tag in der Wohnung stolzierte er umher, erkundete alles und wirkte sehr selbstbewußt. Abends hat er sich mit ins Bett gekuschelt, bis mein Bekannter eingeschlafen war.

    Und am Morgen war er weg, unauffindbar, wie vom Erdboden verschluckt! :schockiert:

    Er hat stundenlang die Wohnung abgesucht, wirklich alles auf den Kopf gestellt, aber kein Kater weit und breit, kein Mauzen des Katers war irgendwo zu hören und auch kein Locken zauberte ihn wieder hervor.

    Da mein Bekannter zur Arbeit musste, hat er vor lauter Verzweiflung auch nur noch den Napf gefüllt, alle Zimmertüren aufgelassen und ist los. Als er abends zurück kam, war der halbe Napf leer, das Katzenklo benutzt, aber immer noch nach weiteren Stunden der Suche kein Kater zu finden.

    Das ging dann tatsächlich ein paar Tage so, aber dann hat der Kater doch endlich durch ein kurzes Mauzen am WE, wo mein Bekannter extra zwei Tage am Stück die Wohnung nicht verlassen hat, verraten, wo er steckt: Unter der Badewanne! Als mein Bekannter die Wanne rund um noch mal genauer absuchte, entdeckte er, versteckt hinter einem Vorsprung, eine Fliese, von der ein wenig fehlte, war echt nur ein 5-7cm großes Loch, wesentlich kleiner als ein Handballen.

    Nun gut, der Kater war gefunden. Aber aus seinem Versteck rausgekommen ist er geschlagene 4 Wochen nur, wenn mein Bekannter tief und fest schlief oder nicht da war. Erst dann hat er langsam angefangen, sich mit meinem Bekannten ein wenig "unter der Wanne" zu unterhalten und hat sich gaaaanz langsam mal hervorgewagt zum Klo und Fressen, wenn mein Bekannter ruhig im Wohnzimmer TV geschaut hat. Aber wehe, er hat sich bewegt ....

    Mein Bekannter hat seinen Kater erst nach knapp 2 Monaten das nächste Mal wieder gesehen, aber durch viel Geduld hat er ihn dann doch irgendwann diese Angst fast gänzlich nehmen können. :D

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    Da kommt noch hinzu das die weißen schäferhunde genauso behandelt wurden wie jetzt die weißen Dobis,

    Die weißen Schäferhunde sind aber keine Albinos, genauso wenig wie die weißen Boxer. Bei diesen Hunderassen handelt sich um eine Rassefarbe (wie bei weißen Collies), die, aus welchem Grund auch immer, zweitweise ausselektiert wurden bzw. bis heute nicht in allen Ländern anerkannt sind. Das ist schon ein gravierender Unterschied.

    Hallo Elisa,

    das scheinst Du richtig erkannt zu haben, es wird sich wahrscheinlich um eine Entzündung handeln.

    Dein TA wird Dir sicher genaueres dazu sagen können, warum, weshalb und wie es richtig behandelt werden kann.

    Hallo Anna,

    wer um Himmels Willen weiß denn mehr Bescheid über Listenhunde bei dem Eingangspersonal der Messe, wenn Ihr es nicht einmal eben auf die Schnelle herausfindet. :D

    Wenn Euer Schnuckel mit einem Messebesuch richtig gut klar kommen wird und keine generelle Maulkorbpflicht oder Verbot von Hunden herrscht, dann fahrt doch einfach hin.