Zitat
Habt ihr euren Hunde solche Hausarbeiten beigebracht?
Meine Colliehündin Zazie (jetzt gut 2 Jahre) wird auch als Haussklavin eingesetzt.
(Hier im Forum gibt es diverse Threads über den Hunde als Haushaltshilfen).
Ihr neuester Arbeitsbereich ist es, meine Puschen zu suchen, da ich die immer irgendwo in der Wohnung ausgezogen habe und meist nicht mehr weiß, wo ich sie zuletzt gesehen habe, beide zu bringen und vor meinen Füßen hinzustellen (na gut, sie schmeißt sie mir eigentlich eher vor die Füße ;)). Geschirr und Leine bringen muss sie mir auch öfter, bevor es rausgeht, und ihr Spielzeug alleine aufräumen. Weiterhin darf sie die Post/Zeitungen hochtragen. Ihre Lieblingshaushaltstätigkeit ist es allerdings, meine Haarbänder in der ganzen Wohnung einzusammeln.
Meine vorherige Hündin hat immer alles aufgehoben, was mir runter gefallen ist wie Stifte, Zigaretten usw., da brauchte ich mich nicht bücken, und hat auch freudestrahlend nach dem Einkauf das ein oder andere nach Hause getragen. Daran arbeite ich noch mit Zazie.
Zitat
Frauchen macht die Tür vor mir zu? Prima beschäftigen wir uns eben mit der Tischdecke, oder der Deko, Teppich...
Als meine Zazie letztens bei ihrer Urlaubsbetreuung Terry war, ist ihr aufgefallen, dass Zazie sehr schwer zur Ruhe kommt, sofort aufspringt, wenn sie sich nur ein bisschen bewegt und ständig hinter ihr her läuft, was insgesamt durchaus in die Richtung "meine will alles kontrollieren" zu interpretieren war. Mir persönlich ist das gar nicht so aufgefallen, da ich eigentlich nix dagegen hatte, dass sie mich in der Wohnung verfolgt, aber durch diesen "Kontrollwahn" ergaben sich andere Baustellen, bei denen ich nicht so recht weiter kam.
Terry hat es dann folgendermaßen gelöst: Sie hat eine riesen Ecke als Liegeplatz für ihren großen Hund. Diesen Platz hat sie dann mittels Sofa und Fernsehtisch so eingegrenzt, dass es nur noch einen kleinen Ausgang gab, der mittels eines Kindertreppengitters verschlossen werden konnte. Wenn Zazie dann nicht zur Ruhe kam, wurde sie kommentarlos in dieser Ecke eingesperrt, besser gesagt, ihr Freiraum wurde massiv eingeschränkt (denn sie hätte ohne weiteres da raushüpfen können, was sie aber meist unterließ). In der Ecke konnte sie dann machen was sie wollte, also auch weiterhin hin und her laufen usw.; wenn sie allerdings endlich zur Ruhe kam und sich richtig entspannt für einige Zeit hinlegte, dann wurde das Gitter wieder kommentarlos geöffnet und sie hatte wieder die ganze Wohnung zur freien Verfügung.
Terry hat mir dann den Rat zum weiteren Training gegeben, auch bei mir zuhause so eine großzügige Ecke einzurichten, wo sie durchaus weitgehends beobachten kann, was ich so treibe. Sie also nicht auf ihre Decke zu schicken (denn einerseits ist es ja recht viel verlangt, wenn sie unruhig ist, still liegen zu bleiben, und andererseits müsste ich ja dann ständig kontrollieren, dass sie da auch bleibt) und sie nicht immer mittels Tür-zu auszusperren (meine vorherige Vorgehensweise), denn sie soll ja lernen, sich in meiner Gegenwart zu entspannen.
Alleine das Training über 10 Tage bei Terry hat solch einen Eindruck bei Zazie gemacht, dass sie danach wie ausgewechselt war. Bisher kam die Ecke bei uns selten zum Einsatz. 
Zu guter Letzt: Als weiterer Tipp, um einem Hund es richtig ungemütlich auf Bett und Couch zu machen, fällt mir noch ein, eine Decke über ihn zu werfen. Das mögen die meisten Hunde auch nicht.
Viel Erfolg beim Training und berichte unbedingt, wie Deine auf das "neue" Frauchen reagiert!