Beiträge von souma

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    Ist das Gummi eigentlich Gesundheitsschädlich?

    Ja, das ist es auf jeden Fall!!!! Daher vorsicht bei dieser Spielzeugidee (auch wenn ich sie richtig klasse finde :D).

    Denn die Wärmflaschen sind aus Weich-PVC (oder wie das Zeugs auch immer heißen mag), welches beim Verschlucken in Kombination mit der Magensäure aufquillt und zum schnellen Tod des Hundes führen kann.

    Auch die Kongs sind aus diesem Material, aber die Kongs sind kompakt, so dass der Hund nix abknabbern kann. Eine Wärmflasche hat aber dünne Kanten und eine Einfülltülle, welche schnell zerbissen und Teile verschluckt sind.

    Im Gegensatz dazu sind Gießkannen und Plastikflaschen aus Hart-PVC. Da dieses splittert, könnten durch die spitzen Kanten der Darm usw. verletzt werden, wenn der Hund Teile verschluckt. Daher sollte man auch da aufpassen bzw. gleich Gegenmaßnahmen einleiten, wenn es doch passiert ist.

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    Was sind die wichtigsten Kommando´s?

    Die wichtigsten Kommandos gab es bei mir nicht, es gab nur EIN wichtiges Kommando (aus Erfahrung mit meinen vorherigen Hunden ein wenig klüger): der Abruf!!!!

    Da meine auf Pfiffe und Handzeichen super angesprungen ist, habe ich die anstatt ein verbales Kommando benutzt, von Anfang an aufgebaut, ausgebaut und aufgepasst, dass mir da keine Schusselfehler unterlaufen (weil ich sie z.B. abrufe, obwohl sie mir ihren Gedanken gerade schon gaaanz weit weg ist). ;)

    Alle anderen Kommandos waren erst einmal nur Schnickschnack, um unser Zusammenleben einfacher zu gestalten oder um meine lernbegierige Hündin auszulasten. :D

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    (wisst Ihr was ich meine?)

    Neee????! :???:

    Dein größtes Problem wird werden, dass Hunde es hassen, über Gitterroste zu laufen, weil es für ihre Pfoten sehr unangenehm ist. Spielplätze und Wiesen, die frei von Hunden bleiben sollen, werden z.B. gerade deswegen mit Gitterrosten im Eingangsbereich ausgestattet. Die scharfen Kanten des Rostes schneiden sich sozusagen zwischen den Zehen ein, verletzen sie aber nicht. Wobei durchaus ein Verletzungsrisiko besteht, wenn der Hund die Gitterrosttreppe runter/rauf stürmt, denn die Krallen könnten sich verkanten und hängenbleiben.

    Ich hatte meiner als Welpe beigebracht, auch über Roste zu gehen. Das hat sie auch durch beständiges Training immer anstandslos gemacht, aber als sie ca. 1 Jahr alt war, hat sie sich schlichtweg verweigert und seit dem ist das für sie ein absolutes NoGo. Da kann ich mich auf den Kopf stellen, sie geht nicht darüber. Da sie nie negative Erfahrungen mit den Gittern gemacht hat, nehme ich an, dass es für ihre ausgewachsenen Pfoten einfach zu unangenehm geworden ist.

    Daher würde ich Eure Treppe mit irgendwas Rutschfestem für den Aussenbereich für Eure Kleine begehbar machen.

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    dass es gut wäre, wenn die Kleine ca. 1 Jahr keine Treppen steigen würde.

    Das stimmt so nicht ganz, denn sie soll schon als Welpe an Treppen gewöhnt werden und ab und an die ein oder andere Stufe eigenständig erklimmen bzw. runter gehen. Nur soll sie so lange es denn machbar ist, weitgehends getragen werden, um die Gelenke zu schonen.

    Gerade da Eure Treppe eine offene Treppe ist (nehme ich mal an), was Hunde nun auch erst mal nicht so prickelnd finden, ist es wichtig, sie frühzeitig daran zu gewöhnen.

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    In einem anderen Thread hat jemand geschrieben, er hätte seinen Hund in einem Wäschekorb nach unten "rutschen" lassen. Was haltet Ihr davon :???:

    Sehr lustige Idee! :D Und gut durchdacht, denn die Treppen runter ist wesentlich belastender für die Gelenke als die Treppen rauf.

    Wenn es der Hund denn mitmacht, warum nicht. Meine wäre da sicherlich nicht artig drin sitzen geblieben, denn sie hasst Poltergeräusche, welche diese Methode doch wahrscheinlich macht, oder?!

    Ach menno, das ist wirklich eine schwierige Entscheidung.

    Meine TÄ hat mir, als meine Souma wegen Tumoren, die die inneren Organe befallen hatten und nix mehr zu machen war, eingschläfert werden musste, erzählt, dass TÄ nur ungern die Milz operieren, weil sich damit die Lebenserwartung nur um wenige Monate verlängert.

    Auf der anderen Seite habe ich hier auch schon Beiträge gelesen, wo ein Hund mit diesem operativen Eingriff noch sehr lange gelebt hat.

    Ich persönlich würde meinem Hund so lange ärztliche Unterstützung und auch OPs zumuten, wie er selber einen ungeheuren Lebensmut ausstrahlt und ich es mit meinem Gewissen vereinbaren kann. Da Hunde sehr viel Schmerzen aushalten können ohne zu leiden (liegt in ihrer Natur), würde ich versuchen, da nicht mit menschlichen Maßstäben zu denken. Zudem gibt es auch für Hunde gute Schmerzmittel.

    Ich bin mir sicher, dass Du die richtige Entscheidung für Euch triffst und drücke Euch die Daumen, dass Ihr noch viel Zeit miteinander verleben könnt.

    Wie Du ja schon selber festgestellt hast, ist ihr das über/auf den Arm springen zu viel und sie versucht Dich ganz dolle zu beschwichtigen.

    Da Dein Arm nur auf 10cm Höhe war, nehme ich an, dass Du auf dem Boden gekniet/gesessen hast. Dass Du Dich auf ihre Höhe begiebst, findet sie vielleicht noch lustig, aber in dem Moment, wo Du ihr ein Kommando gibst, erinnert sie das vielleicht an ihre Mama, die durch deutliche Kommandos die Kleinen ganz schnell unter Kontrolle gebracht hat (und die sie dann mit Schnauzenlecken zu beruhigen versucht hat). :D

    Sämtliches Training, wo Du aufrecht stehst, Dich nicht runter oder über sie beugst, ist ihr sicherlich wesentlich angenehmer.

    Und wenn es dann was auf niedriger Höhe sein soll, dann würde ich sie erst einmal daran gewöhnen, dass Du Dich in sämtlichen Höhen bewegen kannst und es genauso lustig für sie ist.

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    Hat er evt den wunsch selber los zu gehen und sich mäuschen zu fangen?

    Gibt es irgendeine Katze, die das nicht will (mal die Garfield-Kater ausgenommen, die nur den Ofen anstarren, bis die belegte Pizza raus kommt)? :???:

    Das ist quasi ein Reflex und wie ich letztens in einer Doku gehört habe, zeigen die Kleinen schon im Mutterleib dieses Jagdverhalten.

    Deswegen musst Du ihn nicht rauslassen, denn darüber kann man geteilter Meinung sein, was für eine Katze das Beste ist. Aber Du solltest ihn ordentlich beschäftigen mit Fangspielchen usw., wenn er bei Dir alleine lebt. Ein Spielpartner wäre u.U. auch nicht schlecht.

    Und wenn er diese Dinger auffrisst, dann würde ich mir genau anschauen, aus was sie bestehen. Soweit ich mich erinnern kann, sind die doch nicht nur aus Fell (welches relativ ungefährlich wäre) gemacht, oder?

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    Wir haben nächste Woche einen Termin mit einem Tiertrainer, mit dem werden wir nochmals alles durchgehen.

    Das wird wohl das Beste sein, um die Situation zu klären.

    Ich hätte auch ein sehr ungutes Gefühl im Umgang mit meinem Hund, wenn er derartig auf mich eingestürmt wäre.

    Aber um mal die Situation ein wenig zu beleuchten: Ihr scheint Euren Berner nicht wirklich Grenzen gesetzt zu haben und ihn 100% unter Kontrolle zu haben. Und das hat er gnadenlos ausgenutzt, als der Superreiz Kaninchen ins Spiel kamen (und hat damit ja auch die Überhand kurzfristig übernommen).

    Ich würde Dir raten, Deinen Hund völlig zu ignorieren, die Kaninchen so weit zu verdammen, dass sie für ihn nicht mehr erreichbar sind. Und Euren Hund intensiv auslasten und Deine Frau, die scheinbar einen guten Zugang zu Eurem Hund hat, mit dem Hund richtig trainieren lassen, auf dass er versteht, dass er zu gehorchen hat, egal was kommt. :D

    Wenn sie den Hund richtig gut kontrollieren kann, erst dann würde ich mich als HH wieder einschalten und versuchen, ein gemeinsames Level zu finden.