Beiträge von souma

    Dein Hund ist ein wenig überfodert mit Deiner neuen Partnerin und zeigt eindeutige Stresssymptome. :D

    Sicherlich hat sich ja auch einiges in Eurem Alltag verändert, seit dem Deine Partnerin auftaucht. Bzw. aus der Sicht Deines Hundes hast Du Dich verändert, denn soooo hast Du bisher noch nie auf einen anderen Menschen reagiert, daher muss der wohl gaaanz wichtig und mächtig sein und will beschwichtigt werden. ;)

    Für Deinen Hund ist das Ganze allerdings eher unangenehm, da nicht Du wie gewohnt die Führung übernimmst, sondern er meint, bei Deiner Partnerin selber "Lieb-Kind" machen zu müssen.

    Aber da könnt Ihr im auch schnell wieder aus seinem Dilemma raushelfen. Gut wäre, wenn Deine Partnerin für einige Zeit Deinen Kleinen völlig ignorieren kann, nicht anschauen, nicht begrüßen, nicht streicheln .... einfach so tun, als wäre er nicht da. Jegliche Kommunikation läuft nur über Dich.

    Keine Sorge, dass sie sich dadurch vom Hund entfernt, denn bei Hunden bewirkt oft weniger eine viel engere Bindung.

    Daher, wenn er aufdringlich wird, dann ist es Deine Aufgabe, ihn zur Ruhe zu beordern, ihn vom Sofa zu schubsen, ihn auf seinen Platz zu schicken, ihm das Anspringen zu verbieten, ihn evtl. sogar mal aus dem Raum zu sperren.

    Wenn er das einigermaßen begriffen hat, dann kann Deine Partnerin ja eine vernünftige Kommunikation mit ihm aufbauen, in dem sie mit ihm z.B. die Kommandos trainiert, welche er eh schon perfekt beherrscht und sich so nach und nach als völlig Normale etablieren.

    Hallo donteatshit,

    und erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum. :hallo:

    Nach meiner Erfahrung ist es wesentlich einfacher mit dem Zweithund, wenn dieser die selben Bedürfnisse wie der erste Hund hat. Denn dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sich die beiden Hunde unterereinander richtig gut "verstehen" oder zumindest überhaupt etwas miteinander anzufangen wissen. Denn zwei Hunde können auch völlig ignorant gegenüber zusammenleben.

    Zwei Hunde sind nicht ein Hund und dann noch einer, der Aufwand bei zwei Hunden halbiert sich auch nicht, sondern vervierfacht sich mitunter. :D

    Denn wenn sich die zwei Hunde nicht perfekt verstehen, hat man Stress, wenn die Hunde nicht perfekt gehorchen, hat man dreimal Stress (erst im Einzeltraining mit dem einem, dann im Einzeltraining mit dem anderem und dann nochmals im Doppelpacktraining) und dann gibt es noch Stress Nr. 4, denn die kleinen Teufel bringen sich auch noch gegenseitig den größten Quatsch bei und schaukeln sich beide hoch, anstatt sie sich mal die guten Dinge abgucken würden. ;)

    Von Euren Favoriten würde ich auf jeden Fall nicht die engl. Bulldogge und den Mops nehmen, denn die sind vom Charakter her so vollkommen anders als Eure Kleine. Zu einem JRT würde ich allerdings auch nicht raten, denn das sind echte Powerpakete und spielen sehr rüpelhaft für ihre kleine Größe und Eure sieht auf dem Bild nach einem Sensibelchen aus (kann aber täuschen).

    Wie wäre es mit einem ähnlichen Mix aus dem Tierschutz?

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    Ich werd nun erstmal eure Vermutungen vorbringen und das Ganze mit der Familie besprechen.

    Das ist doch auch schon mal ein Anfang. Und auch wenn die ganze Familie so tut, als hätte sie es nicht gehört, wirkt es vielleicht nach und zeigt auf lange Sicht vielleicht durchaus Veränderungen.

    Was Du auf jeden Fall in dem Moment, wo Du es ansprichst, gleich bewirkst, ist, dass sich alle auf Dich konzentrieren und nicht mehr nach Laika schauen. Ist für sie jedenfalls was ganz Neues. :D

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    Wenn ich Laika zum Spaziergang mitnehme ist sie total gut drauf ...
    Vielleicht kann ich sie am WE einfach mit zu mir nach oben in meine "Wohnung" nehmen.

    Finde ich klasse, dass Du Laika mitnimmst und auch, wenn Du für sie aus den durchaus komplizierten Famlienstrukturen heraus eine Entlastung in Deiner ruhigen Wohnung findest.

    Auf Dauer sollte es natürlich anders laufen, aber da müssen alle Familienmitglieder mitspielen und an einem Strang ziehen. Aber solange das nicht gegeben ist, würde ich genau das machen, was Du schon machst.

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    Meint ihr, es wäre eventuell sinnvoll Laika mit irgendwas abzulenken,
    wenn man bemerkt dass sie angespannt ist?

    Auf jeden Fall!

    Gibt es nicht ein Lieblingsspielzeug, auf das sie richtig anspringt? Oder ist sie richtig lernwillig und liebt Leckerlies und den Clicker? Oder ein Super- oder Lieblingskommando, wo sie richtig aufblüht und gleich dabei ist?

    Wie ich schon sagte, das Katzenjagen ist wohl eine Übersprungshandlung aus einer großen Anspannung heraus. Und wie Du richtig erkannt hast, kann man die lösen, in dem man den Hund umlenkt auf etwas, was man positiv bestätigen kann, so dass alle Seiten zufrieden sind und Laika dazu noch die Bestätigung hat, dass ihre Befindlichkeiten erkannt wurden und sie sie im Gegensatzt zu früher auch noch richtig toll umsetzen konnte.

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    Mein Baby ( 10 Wochen ) schlabbert mich sowieso seit jeher ab :lol:

    Damit versucht sie Dich zu beschwichtigen, weil dieses Schnuteablecken bei Mami ja auch funktioniert hat, damit sie sie nicht rigeros gemaßregelt hat. ;)

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    ich könnte die beiden den ganzen Tag quetschen :D so süß sind sie!!

    Das verstehen Deine Kleinen ganz anders. Denn wenn Du von Dir aus so sehr auf sie losstürmst, Dich auf ihre Ebene begibst, dann beschwichstigst Du sie und irritierst sie, weil sie ja eigentlich keinen Anlass dazu gegeben haben. Irgendwann werden sie einsehen, dass sie wohl die Überhand übernehmen sollten, um diese für sie willkürlichen emotionalen Übergriffe Deinerseits in ihren einfachen Gedanken sortieren zu können. ;)

    Hunde kennen das komplizierte Wort Liebe nicht. Aber sie können sehr intensive Bindungen eingehen. Dazu gehört, dass man ihnen klare Regeln vorgibt. Und man kann mit ihnen auch intensiv kuscheln und schmusen, wenn es dafür für sie ganz klare Regeln gibt, so dass sie sich darauf einlassen und wirklich entspannen können (so wie wir uns da ja wünschen).

    Ich wiederhole mich gerne, aber Du hast überhaupt keine Ahnung, was auf Dich an Arbeitsaufwand, räumliche Einschränkung, örtliche Gegebenheiten auf Dich zukommt, von daher wirst Du mit Dir selber genug zu tun haben, Dich da zurechtzufinden.

    Und richtig dankbar sein, wenn Du Deinen Hund in gepflegten Händen weißt und ohne ihn recht flexibel m Ausland agieren kannst.

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    ist es echt so schwer eine Wohnung oder ähnliches zu finden? :sad2:

    Ein deutliches Ja!

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    Ich könnte Hundi zwar auch für die 4-5 Monate bei meinen Eltern lassen, aber das möchte ich nicht. Will meine Kleine mit dabei haben.

    Für 4-5 Monate würde ich Dir raten, sie in Deinen ersten Planungen bei Deinen Eltern zu lassen (dass ist für alle die stresstfreieste Lösung) und wenn es sich dann doch irgendwie ergibt, kannst Du sie ja mitnehmen.

    Eurer Boxer ist schon seit 3 Jahren gewöhnt, draußen zu fressen und plötzlich traten die Probleme auf, so dass er selbst Euch nicht mehr ans Fressen ran läßt, aber andere Hunde, die er kennt und denen er vertraut schon.

    Ich würde mal darauf tippen, dass irgendein Getier (Marder, Waschbär oder was sonst bei Euch rumstreucht), ihm sein Futter streitig gemacht hat und geklaut hat. Und da Ihr dieses Getier nicht kommen gesehen habt, misstraut Euch Euer Hund nun.

    Das er Euch so sehr mißtraut, zeigt durchaus leider auch, dass Ihr ihn nicht wirklich unter Kontrolle habt. Wie gut ist denn sein Grundgehorsam und was macht Ihr mit ihm so alltäglich und im Besonderen?

    Ich würde ihm seinen Napf drinnen lassen, keine Anstalten machen, daran zu gehen, sondern ihn vielmehr mit ihm die Grundkommandos trainieren und mit ihm ausgelassen spielen.

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    Spanien hätte den Vorteil dass dort eine Freundin von mir wohnt und sie mir somit sicherlich bei den Startschwierigkeiten helfen könnte...

    Das ist immer klasse, aber Du solltest beim Auslandssemester auch darauf achten, dass es Dir in Hinblick auf Deine berufliche Zukunft den entscheidenen Kick gibt, den Du rühmlich in Deinem Lebenslauf herausheben kannst.

    Was willst Du eigentlich im nächsten Semester studieren?