Beiträge von souma

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    Also bin ich in den nächsten Fressnapf rein, habe mich dort beraten lassen und die Verkäuferin meinte

    Die Tipps von Fressnapf-Verkäufer sind wahrscheinlich nicht die Besten. Darauf könne wir uns sicherlich einigen. ;)

    Mein Tierarzt ist auch einer, der erst einmal "auf seinen Verdacht hin" behandelt und nicht gleich den gesamten Diagnoseapparat auffährt. Und in all den Jahren lag er damit bei meinen Tieren immer zu 100% goldrichtig und für mich kostenkünstig, weil umfangreiche Test nicht erst gemacht werden mussten. :D

    Nach all den Tierarztodysseen und Falschdiagnosen, die ich durchhatte, hinterfrage ich aber auch jede Behandlung, will alles genau wissen und in den vielen Stunden, die wir mittlerweile im Behandlungs-/OP-Raum verbracht haben, habe ich mir auch seine komplette Reputation erzählen lassen. :roll:

    Meine Hündin hatte auch Hautprobleme, die sich anfangs durch häufiges Kratzen äußerten. Aufgrund meiner eigene Recherche habe ich auch auf eine Futterunverträglichkeit getippt und habe das Futter umgestellt. Allerdings tauchten die Hautprobleme im Abstand immer wieder auf und arteten dann plötzlich ganz schnell in Leckekzemen aus.

    Mein TA hat sich das angeguckt, sofort auf eine Flohallergie getippt, uns mit den nötigen Mittelchen versorgt, die meine Hündin von dem Akutschmerz schnell befreien und uns das ganze Jahr rundum davor schützen. Und gut war!!

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    Ich habe mittlerweile das Gefühl, das unser Oskar zur Leinenlosigkeit geboren ist.

    Ich habe das Gefühl, dass Ihr als Hundehalter nicht zur Leinenführigkeit geboren seid. :lol:

    Ihr scheint Euren Hund durchaus begreiflich machen zu können, was er unabdingbar beherschen muss, um als sozial verträglicher Hund rumlaufen zu dürfen. Da das eigentlich wesentlich schwerer bei einem leinenlosen Hund beständig durchzusetzen ist, habt Ihr dafür meine vollen Respekt.

    Ich könnte mir vorstellen, dass die Leinenführigkeit bei Euch nicht einen genauso hohen Stellenwert hat, da Ihr die im Augenblick nicht unbedingt für den Alltag benötigt. Und auch selber nicht voll dahinter steht, sondern es eher eine Angelegenheit ist, die denn auch mal gelernt sein muss bzw. ab und an lästigerweise sein muss.

    Daher würde ich Euch raten, das Erziehungshalsband (welches verwendet Ihr denn?) abzulegen, Euch genau zu überlegen, weshalb Euer Hund eigentlich Leinenführig sein soll und diese Situationen genauso entschieden, zielgerichtet, entspannt und schrittweise zu trainieren, wenn sie denn da sind, wie Ihr es auch geschafft habt, ohne Leine prima klar zu kommen.

    Hey Chris,

    das ist doch super, wenn Du keine Rangordnung feststellen kannst. Ich würde mal sagen, Deine Drei sind eine optimale Truppe, wo jeder Mehrhundehalter neidisch wäre. :D

    Leider sind nicht alle Hunde in einem Rudel immer so friedfertig und "lieben sich unabdingbar", so dass sie eine mehr oder weniger deutliche Rangordnung aufstellen, um unnötigen Stress zu vermeiden. Im Prinzip hast Du die entscheidenen Faktoren ja schon aufgezählt:

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    Ich füttere keinen speziell zu erst,da wechselt schon mal und alle 3 mögen sich spielen miteinander,liegen zusammen auf einer Decke oder auf der Couch und es gibt auch keinen Futterstreß...

    Wenn Du da deutliche Unterschiede erkennen würdest, hätten Deine eine klare Rangordnung, die mit dem Alter und anderen "neuen" Situationen auch ständig im Fluss wäre.

    Hallo Svenja,

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    Wie lange haben eure Hunde gebraucht, um eine neuen Trick zu lernen?

    Klare Antwort: Minuten bis Jahre bzw. ich habe vor meiner Hündin aufgegeben. :lol:

    Z.B. der Trick, den meine Colliehündin am schnellsten innerhalb von Minuten gelernt hat: Bellen auf Sichtzeichen.

    Und der Trick, für den wir ein gutes Jahr gebraucht haben: Sie stellt sich auf Sichtzeichen neben mich und "hilft mir beim Aufstehen", indem sie ihre Muskeln anspannt und mein Gewicht aushält (und nicht versucht auszuweichen oder schlaff wird).

    Als Sheltie ist er sicherlich sehr lernbegierig. Daher wird er innerhalb dieser kurzen Zeit sicherlich den ein oder anderen Tricks lernen können, der Euch beiden sehr leicht fällt: ihm leicht, weil er seinem Drang für ihn typische Verhaltensweisen aufnimmt, und Dir leicht, weil Du auf Anhieb eine Idee hast, wie Du das schrittweise aufbauen kannst. Allerdings muss ich sagen, dass es schon einen großen zeitlichen Unterschied gibt zwischen: der Hund hat in etwa begriffen, was man von ihm will; und: der Hund führt den Trick/das Kommando zuverlässig aus.

    Hallo Sarah,

    Hundepensionen sind in den Innenstadtbezirken ziemlich rar (bis gar nicht vorhanden :???:), was ja auch logisch ist, da man mitten in der Stadt wohl eher nicht viele Hunde gewerblich halten kann.

    Eine Tagesstätte kenne ich leider auch nicht, wo man seinen Hund nach 22 Uhr abholen kann (und auch die liegen eher in den Randbezirken).

    Ich würde Dir raten, Dich nach einem privaten Sitter umzuschauen, der Spaß daran hat, Deinen Hund für die Zeit zu betreuen. Zu finden durch "Tiersitter" bei Tante G.. oder bei berlin.kijiji oder bei den Tiersitterlisten des Berliner Tierheims oder hier im Forum .... :smile:

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    ich will ja gar keinen zweithund,

    Das hatte ich schon aus Deinem Beitrag gelesen, aber wahrscheinlich war meine Antwort missverständlich. Ich wollte nur betonen, dass Barsois und Collies in ihrer Empfindsamkeit nicht ganz so unähnlich sind. Eine Cousine von meiner Colliehündin ist bei überzeugten Barsoihaltern gelandet und sie waren begeistert vom Zusammenspiel der beiden. :smile:

    Ich an Deiner Stelle würde nicht weiter Deine Freundin bekehren wollen. Sondern würde ihr raten, sich mal mit Züchtern in Verbindung zu setzen. Die werden ihr wahrscheinlich sehr schnell klar machen, dass sie für eine Barsoi andere Bedingungen schaffen muss (nicht nur finanzielle). :D

    Hallo kleinerFuchs,

    ein Barsoi ist ein sehr anspruchsvoller Hund, aber nicht unbedingt wegen seines Laufsbedüfsnis, sondern weil er ein sehr empfindsamer Hund ist, der ein respektvolles Umfeld benötigt.

    Das dürfest Du aber mit Deiner Colliehhündin auch schon ähnlich kennen. :D

    Daher würde ich nicht generell abraten, sondern sehr genau die Umstände anschauen (was ein Züchter von Barsois eh machen würde, bevor er einer seiner wertvollen Welpen abgeben würde), ob die Person zu dieser edlen Rasse passt.

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    Wir sollten letztens auf den Hundeplatz unsere Hunde in Platz legen und von Vorne "drüber steigen".

    Wozu sollte das gut sein?

    Wenn ich auf meine Hündin zugehe, die irgendwo rumliegt, dann hat sie gefälligst aufzustehen und mir den Weg frei zu machen. :D

    Natürlich könnte ich ihr beibrigen, im Platz liegen zu bleiben, um um sie rumzuhampeln, aber wo könnte ich das sinnvoll einsetzen?

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    das ist ein fulltimejob, den ich ehrlich gesagt nicht machen möchte. :???:

    Das, was Du von ihr schreibst, hört sich doch richtig gut an. Und natürlich ist es ein Fulltimejob, sogar einer, der kein Geld bringt, sondern Geld kostet. ;)

    Aber die Familie scheint voll dahinter zu stehen, sowohl bei der Versorgung und Pflege als auch finanziell. Und ich bin mir sicher, auch in der Liebe zu den Tieren, denn sonst wäre eine solche Zucht nicht realisierbar.

    Selbst wenn sie nicht alle ihre Hunde, die nicht mehr für die Zucht eingesetzt werden können, behalten würde, wäre das für mich nicht verwerflich. Denn das ist die Kehrseite einer Zucht, die sicherlich auch den meisten Züchten sehr schwer fällt: Man muss sich ständig von Hunden verabschieden und sie in liebevolle, ausgewählte Hände gehen lassen. Denn als Züchter kann man nicht alle Hunde behalten ....