Hallo Silvia,
ach menno, so was ist wirklich anstrengend und echt nervenaufreibend und ich hoffe, Ihr habt Euch von Eurem Schock langsam erholt. GSD war Dein Kleiner richtig gewitzt und hat den Weg ins sichere Heim gefunden. 
Aber nun muss ich leider auch mal den jungen Dobi in Schutz nehmen. Beide Hunde waren unangeleint, so dass der andere Hundehalter (so blöde Sprüche er auch abgegeben haben mag) nicht davon ausgehen konnte, dass Deiner ein Angsthund ist und gleich stiften geht.
Der Dobi hat ihn vielleicht gar nicht gemobbt, denn er kam ja recht schnell zurück, sondern wollte nur spielen, wobei das nun wiederum bei einem jungen Dobi halt durchaus sehr rüpelhaft aussehen kann.
Wenn Du einen Angsthund hast, dann muss man das unbedingt gegenüber anderen Hundehalter schon von weiter Ferne kommunizieren, dass sein eigener Hund richtig Probleme mit anderen Hunden haben könnte.
Hier in Berlin gehört es zum gutem Umgangston, dass man seinen Problemhund in genügender Entfernung anleint, auf dass auch der andere HH ein Signal erhält, seinen durchaus unproblematischen Hund anzuleinen (falls er ihn nicht auch so unter Kontrolle hat). Um dann bei der Begegnung völlig problemlos aneinander vorbeizulaufen oder fragt, ob die Beiden sich mal beschnuppern können und unangeleint miteinander spielen dürfen.
Eine Hundehunde in Deinem PLZ aufzubauen ist auf jeden Fall auch eine tolle Idee, denn da kann Dein Kleiner reinwachsen und sein Selbstbewußtsein aufbauen.