Beiträge von souma

    Meine ist extrem hellhörig, die hört "die Flöhe husten". :hust:

    Da habe ich mich auch des öfteren gefragt, welches merkwürdige Geräusch sie nun wieder wahrgenommen hat, was sie selbst aus dem Tiefschlaf hoch schreckte und ich bei all den Alltagsgeräuschen (bei meinem minderwertigen Gehör :lol:) nicht wahrgenommen habe.

    Da sie eine Colliehündin ist, habe ich mir einen Spaß daraus gemacht, sie auf "Was hat denn die Lassie?" zu trainieren, auf dass sie mir zeigt, was sie so beunruhigt hat, um ihr dann, wenn sie völlig aufgeregt irgendwo hingerannt ist, im gelassen Ton zu sagen, dass das total klasse war, dass sie das erkannt hat, aber dass das völlig normal und eigentlich nicht weiter beachtenswert ist. ;)

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    ..... sucht eigentlich der Hund immer so lange, bis er endlich mal hinmacht ?

    Weil das nun mal dazu gehört, um sein Revier genau zu markieren und mit den anderen Spürnasen zu kommunizieren. Da will so ein Platz genau ausgesucht sein, denn man will ja nicht als Looser dastehen, weil man eine saublöde Stelle ausgewählt hat (bei Rüden kommt es wohl auch auf die Höhe der Marke an :lol:). Denn die Stelle soll am besten von allen gleich entdeckt werden und einen tollen Eindruck hinterlassen, so dass die anderen allein schon von der Wahl beeindruckt sind, wow!! :D

    Die Gretel-Theorie kann ich bei meiner Hündin, die unglaublich oft markiert, durchaus auch bestätigen. Denn da wird z.B. jede Gabelung auf Waldwegen, die sie bisher noch nicht so oft beschritten hat, gekennzeichnet. Aber auch rund um die Litfaßsäulen der Herren muss unbedingt eine Damengerechte Stelle gefunden werden, damit Prinzesschen vermelden kann: Ich war auch hier! :ua_king:

    Beim großen Geschäft habe ich allerdings genau die gegenteilige Erfahrung gemacht. Das muss bestmöglichst versteckt werden bzw. man/frau will dabei ungestört sein.

    Und weil mich dieses Rumgesuche auch oft genug genervt hat, habe ich meinen Hunden beigebracht, sich gefälligst auch auf Kommando zu lösen. Das kommt natürlich nicht ständig zum Einsatz, aber gerade, wenn man in ungewohnter Umgebung unterwegs ist, der Hund extrem abgelenkt ist oder es mal schnell gehen muss, wirkt das Wunder, weil man sich plötzlich ganz schnell entscheiden kann. ;)

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    Hat jemand sowas schon erlebt und einen Rat? Sowas macht mich total fertig

    :lol: Frauchen trainiert und Herrchen steckt die Lorbeeren ein. :kg:

    Ärgere nicht darüber, so sind sie, die opportunistischen kleinen Monster. :x Denn Du hast ihn sicherlich öfter zurechtweisen müssen, bis das Kommando saß, während er ja bei Deinem Freund gleich gehört hat und nur überschwengliches Lob bekommen hat. ;)

    Ihr habt ihn erst seit sieben Wochen. Da muss sich Euer Hund erst bei Euch einfinden und es ist doch klasse, dass er sich bei Euch wohl fühlt und überhaupt hört. Auf Dauer wird derjenige, der ihm die klaren, liebevollen und deutlichen Ansagen macht und konsequent durchhält, derjenige sein, an dem der Hund sich auf Dauer orientiert. :D

    Hallo Silvia,

    ach menno, so was ist wirklich anstrengend und echt nervenaufreibend und ich hoffe, Ihr habt Euch von Eurem Schock langsam erholt. GSD war Dein Kleiner richtig gewitzt und hat den Weg ins sichere Heim gefunden. :gut:

    Aber nun muss ich leider auch mal den jungen Dobi in Schutz nehmen. Beide Hunde waren unangeleint, so dass der andere Hundehalter (so blöde Sprüche er auch abgegeben haben mag) nicht davon ausgehen konnte, dass Deiner ein Angsthund ist und gleich stiften geht.

    Der Dobi hat ihn vielleicht gar nicht gemobbt, denn er kam ja recht schnell zurück, sondern wollte nur spielen, wobei das nun wiederum bei einem jungen Dobi halt durchaus sehr rüpelhaft aussehen kann.

    Wenn Du einen Angsthund hast, dann muss man das unbedingt gegenüber anderen Hundehalter schon von weiter Ferne kommunizieren, dass sein eigener Hund richtig Probleme mit anderen Hunden haben könnte.

    Hier in Berlin gehört es zum gutem Umgangston, dass man seinen Problemhund in genügender Entfernung anleint, auf dass auch der andere HH ein Signal erhält, seinen durchaus unproblematischen Hund anzuleinen (falls er ihn nicht auch so unter Kontrolle hat). Um dann bei der Begegnung völlig problemlos aneinander vorbeizulaufen oder fragt, ob die Beiden sich mal beschnuppern können und unangeleint miteinander spielen dürfen.

    Eine Hundehunde in Deinem PLZ aufzubauen ist auf jeden Fall auch eine tolle Idee, denn da kann Dein Kleiner reinwachsen und sein Selbstbewußtsein aufbauen.

    Ständiges Kratzen kann viele Ursachen haben und ist auf jeden Fall echt nervig für Hund und Halter!!! :veg:

    Da hilft auf jeden ein TA-Besuch, der sie erst einmal auf äußerliche Parasiten genau untersucht und darüber hinaus auch Allergien genau ins Auge nimmt.

    Baden hilft da nicht, sondern ist eher kontraproduktiv, da man mit Wasser nicht einmal Flöhe o.ä. verscheucht und durch die Behandlung selbst mit Hundeshampoo den Selbstschutz des Fells gegen Umwelteinflüsse zumindest vorrübergehend stört.

    Meine hat eine Flohallergie und kratzt sich nach einem Flohbiss von einem Floh, der im tagtäglichen Umgang mit anderen Hunden nun einfach mal so überspringt, wochenlang und es war nicht zum aushalten. Da war objektiv auch nie was festzustellen, da nie ein Floh je gesichtet wurde, sondern es hat nur eine intensive Diagnose geholfen.

    Seitdem wird sie rundum mit Spoton, was ich in den Monaten, wo diese Viecher vermehrt unterwegs sind auch öfter verabreiche als angegeben, rundum geschützt. Seitdem haben wir Ruhe.

    Diese Liegestellen kann man nie vermeiden und die hat wohl jeder Hund mehr oder weniger. Aber gerade bei einem kurzhaarigen Hund sieht man die natürlich leider sehr gut.

    Man kann ein wenig vorbeugen, indem man die Stellen mit Vasiline o.a. eincremt (aber da muss man schauen, ob der Hund das nicht noch lieber ableckt ;)) und indem man gemütliche gepolsterte Hundeliegeplätze zur Verfügung stellt und der Hund nicht ständig auf harten, rauhen Untergründen liegen muss.

    Hallo Barbara,

    das ist natürlich ein wenig unglücklich gelaufen, aber so ist es halt mit der Hundehaltung, man kann nicht alles vorab planen.

    Ich habe keine Erfahrungen, was Deinen gesuchten Bereich angeht. Würde aber zu Bedenken geben, dass die Unterkunftsmöglichkeiten da sicherlich sehr eingeschränkt sind, Du sehr eingespannt sein wirst und vorab nicht weißt, was Euch da genau erwartet, so dass ich von einer Mitnahme Deines Kleinen abraten würde.

    Ich hatte die Möglichkeit, viele Monate im südlichen Europa arbeiten zu dürfen. Da meine Hündin schon älter war und die heißen Temperaturen ihr zugesetzt hätten, habe ich mich intensiv nach eine Betreuung hier in D für sie umgeschaut. Und eine ganz liebe, hundekundige Freundin auf dem Lande dafür begeistern können, die gesamte Zeit auf meine aufzupassen.

    Vielleicht findest Du ja auch jemanden, dem Du Deinen Kleinen für die Zeit anvertrauen würdest?! Auf jeden Fall würde ich das auch in den Bereich der Möglichkeiten mal aufnehmen, um dann die beste Lösung für Euch zu finden.

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    souma: Das ist der Park hinterm Gesundbrunnen, oder? Wäre für mich auch nicht so problematisch.

    Ja, genau den Park meinte ich, wo ich bisher noch nie Ordnungshüter, sondern nur andere Hundetruppen gesichtet habe. ;)

    Und dieser Park für mich auch um die Ecke ist, könnte man sich mal dort zu einer kurzen abendlichen Bespassung treffen. :smile:

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    nen Schäferhund sehe ich jetzt nicht wirklich :???:

    Schäfer-Mix ist immer ein sicherer Tipp, wenn es ein undefinierbarer Hund in der Größe ist, da die Rasse sehr weit vertreten und ebenfalls sehr dominant auch in ihren Nachkommen sichtbar ist. ;)