Hallo Sina,
willkommen hier im Forum. 
Klasse, dass Du Dich umfangreich informierst und Dir Zeit bei der Auswahl läßt.
Ich kenne selber keinen Entlebucher, aber die sollen wirklich sehr bellfreudig sein, da sie es genetisch mit in die Wiege gelegt bekommen. Sicherlich kann man das mit konsequenter Erziehung von anfang an ein wenig in Grenzen halten, aber diese Bellfreude ist mitnichten mit einem bellendem Golden Retriever zu vergleichen. 
Ich habe eine Collie-Hündin, die aufgrund ihrer Rasse auch sehr kommunikativ ist (wobei Bellen nur eine Art ihrer mannigfaltigen Töne ist, die da raus kommen). Ich habe es durch sehr viel Training geschafft, dass sie nicht übermäßig bellt, fiept, meckert ... Aber einen generellen "Aus-Knopf" gibt es bei ihr nicht. Und darf es auch nicht geben, denn für sie gehört es zum rassebedingten Lebensgefühl, sich ständig mitteilen zu dürfen.
Und gerade, wenn Du Deinen Hund von Anfang an wochentags in einem großen Hunderudel betreuen läßt, kann ich mir nicht vorstellen, wie man diese Veranlagung unter Kontrolle bringen kann, da Deinem Zukünftigen durch die anderen Hunde das Bellen sicherlich eher an- als abtrainiert wird.
Bei einer Ganztagsbetreuung für einen Welpen sollte man darauf achten, dass diese auch welpengerecht ist. Z.B. sollte ein Welpe auch andere Welpen in seiner Gewichtsklasse und mit seinen Charaktereigenschaften zum Spielen haben, der Welpe sollte vor älteren "Draufgängern" beschützt werden, wenn er mit ihnen zusammen ist, und es sollte auch darauf geachtet werden, dass er zwischendurch genügend Ruhephasen einhält.
Bei meiner 3-jährigen Hündin ist mir wichtig, dass sie nicht nur auf einem eingezäunten Gelände mit anderen Hunden "verwahrt" sondern mit ihr auch richtig was unternommen wird. Ich habe einen Dogwalker engagiert, der sie ab un an bei mir zuhause abholt, mit ihr ins nächste Freilaufgebiet fährt, wo sie sich auf einer riesigen Spaziergehrunde einige Stunden mit den anderen Hunden des Dogwalker-Rudels richtig austoben kann und bespaßt wird. Danach wird sie wieder in meine Wohnung verfrachtet, wo sie dann total erledigt auf dem Sofa einpennt, bis ich zurück bin.
Zu Deinen Kriterien: Bei den Nymphensittichen sehe ich überhaupt kein Problem, da diese sicherlich keinen unbeaufsichtigten Freiflug haben werden. Und familienfreundlich ist eine Sache der Erziehung.
Ich habe jetzt mal einen ganz ungewöhnlichen Rassetipp, wie wäre es mit einem Staffordshire Terrier (die leider sehr verkannten, total klasse Hunde): bewegungswillig, schlau, nicht zu klein und geradeso nicht zu groß, kein Jagdtrieb, Kurzhaar, leicht erziehbar und dazu noch unglaublich menschenfreundlich und kinderlieb und nicht bellfreudig. 