Beiträge von souma

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    Mit anderen Hunden kommt er meist gut klar, okay mit den einen mehr mit anderen weniger...
    Nur wenn ein Hund vor Ihm Angst zeigt wird Luke oft agressiv und muckt ziemlich auf, wenn ein anderer Hund aber dominant oder aufgeschlossen ist gibt es keine Probleme.

    Nicht jeder Hund muss alle zufälligen Hundebekanntschaften mögen und Deiner gehört dann eben in den Bereich Mobber. ;) Wenn man das weiß, dann kann man da auch rechtzeitig die Hundebegegnung unterbinden.

    Ebenso wie in "seinem Revier". Da müsstet Ihr mal in Euch gehen, inwieweit ihr ihm eigentlich vermittelt, dass es ein zu beschützendes Revier ist, da man mit wenigen Körperhaltungen als HH seinem Hund das durchaus vermittelt.

    Ich würde auf jeden Fall vermeiden, dass Eurer Hund Kundenkontakt hat.

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    Einmal hat als wir bei meinem Pferd waren (Stall ist auch sein Revier) nach einem Mädchen geschnappt, wobei diese selbst schuld war und ihn auch angelangt hat (im Gesicht) ohne zu fragen, ich war damals auch nicht selbst dabei!

    Jemand anderes ist nie selber Schuld, aber Du warst ja auch in dieser Situation nicht selber dabei, um es wirklich beurteilen zu können.

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    Ich habe das Gefühl er weiß genau wenn er Scheiße baut, "oh oh jetzt gibts anschiss, aber gleich habe ich sie wieder alle um den Finger gewickelt". Man Schimpft ihn, er ist dann etwas am Boden zerstöhrt, beschwichtigt, schwanzelt, leckt einen ab und danach vergisst er es wieder und mach in ein paar Stunden später die selbe Scheiße wieder!!!



    Er weiß nicht, dass er Scheiße gebaut hat, sondern reagiert nur auf Eure Reaktion: Ihr Schimpft ihn, er ist dann etwas am Boden zerstöhrt, beschwichtigt, schwanzelt, leckt einen ab und danach vergisst er es wieder und mach in ein paar Stunden später die selbe Scheiße wieder!!! :D

    Denn an seinem Verhalten kann man nur grundlegend arbeiten und trainieren, so dass er sich sozial gegenüber Artgenossen benimmt und das Geschäft nicht sein Revier sondern Eures ist. ;)

    Vielen Dank für Deine Antwort!

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    Wir haben sie seit sie ca 8 Wochen alt ist vom Tierschutz. Bekannt ist nur, dass sie wahrscheinlich in der "wildnis" geboren wurde und dort bis ca. 4-5 Wochen blieb. Dann wurde sie zusammen mit 8 Geschwistern und Mama gefunden und da die Mama ziemlich ausgemergelt war wurde sie und ihr Bruder von der Mutter getrennt und mit der Flasche weiter aufgezogen in einer Pflegefamilie.

    Immerhin könnte das eine Erklärung für ihre Verhaltensstörung sein. Denn sie hatte in den ersten Wochen keinen menschlichen Kontakt und war danach ohne ihre Mama, so dass sie ziemliche Defizite im Sozialverhalten entwickelt hat.

    Leider kann man diese Defizite niemals nachholen, sondern nur noch versuchen, sie in Bahnen zu lenken.

    Einen Erziehungstipp habe ich auch nicht parat, aber ich finde es schon mal klasse, dass Du Deinen Hund trotzdem eine Chance gibst und alles versuchst, um Euch das Leben einfacher zu gestalten. :gut:

    Da sind richtig gute Hundetrainer gefragt, die sich mit stark verhaltensgestörten Hunden auskennen. Ich weiß, dass tagakm hier im Forum eine solche ist (vielleicht könnt Ihr Euch mittels Mails austauschen, da sie in Übersee lebt), aber vielleicht gibt es auch andere in Deiner Nähe. Eine Anfrage beim Tierschutz, von denen Du sie hast, oder auch bei anderen Organisationen, die Hunde aus südlichen Ländern vermitteln, kann helfen, da diese ja das Problem eigentlich nur zu gut kennen.

    Ein Nylonstrumpf kann nicht verdaut werden, so dass er hinten raus kommen muss, da es für ein Erbrechen schon zu spät ist. Beim nächsten Mal sofort zum TA, um den Hund mittels Erbrechen sofort von dem Zeugs zu befreien.

    Wenn der Strumpf morgen nicht zum Vorschein kommt, Dein Hund Probleme hat, seinen Kot abzusetzen, oder sich sonstwie eigenartig benimmt, dann musst Du SOFORT zum Nottierarzt, da er daran auch sterben könnte.

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    Welche Erziehungseinheiten könnte ich denn einbauen?

    Das Wichtigeste, was ein Welpe zuerst lernen muss und auch schnell begreift, ist "Aus!" bzw. "Nein!".

    Das kannst Du ihm im Spiel beibringen, indem Du mit ihm mit seinem Lieblingsspielzeug spielst und rumzottelst (vorsichtig, denn die Milchzähnchen sitzen sehr locker) und dann dieses Kommando gibst. Wenn er sofort losläßt, dann gibt es eine tolle Belohnung mit Leckerlies und einen kleinen Freudentanz. Wenn nicht, dann drehst Du Dich sofort weg und ignorierst ihn. Worauf er sicherlich völlig verdattert das Spielzeug fallen läßt und dann mit Leckerlie und Freudentanz belohnt wird. :D

    Und Du kannst es ihm auch im Alltag durch genaue Beobachtung beibringen, denn man sieht den Kleinen ja oft an, wenn sie was "Verbotenes" intensiv angucken, was sie gleich mal genauer untersuchen wollen. Im richtigen Moment "Nein!" gesagt, ist der Welpe meistens ziemlich erstaunt über die "Gedankenübertragung" und läßt ganz verblüfft ab. Leckerlie/Freudentanz und schon hat der Kleine begriffen, was er darf und was nicht. :smile:

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    Das Baby is grad mal 2 Wochen alt und du würdest sie schon zufüttern :schockiert:

    Mit dem Öffnen der Augen kann man anfangen zuzufüttern. Fleig schreibt in seinem Buch "Technik der Hundezucht", dass er sowohl bei natürlicher wie auch künstlicher Welpenaufzucht sogar schon am 12. Tag mit fester Nahrung beginnt.

    Wenn man später anfängt, schadet das sicherlich auch nicht, aber bei einem Flaschenkind ist man sicherlich darum bemüht, dass es möglichst schnell lernt, alleine zu fressen. ;)

    Ich kann Dich gut verstehen, ein Welpe ist echt anstrengend, erst recht, wenn man mit ihm alleine ist.

    Aber da hilft alles Toben nix. Sondern nur Ruhe, gaanz viel Geduld und schrittweises Training. Achja, die Geduld sollte auch nicht unerwähnt bleiben. :D

    Sie ist doch noch ein Baby, die alles ausprobieren will und sich erst einmal an die Regeln in Eurem Haushalt gewöhnen muss. Das braucht seine Zeit und ruhiges, konsequentes Training über viele Monate. Hatte ich Geduld schon erwähnt?! ;)

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    Heute platzt mir bald der Kragen, wenn sie den hundertsten Karton anfrisst, an der Leine zerrt, das dreißigste Kabel anfrisst,...

    Ich hatte meine Wohnung hundesicher gemacht, indem ich alle Kabel so umlegt habe, dass meine Kleine da nicht dran kommt. Sogar Steckdosen, die in ihrer Höhe sind, habe ich mittels Kindersicherung verschlossen. Die Regale wurden in den unteren Fächern vom Kleinzeugs befreit und nirgends lagen Schuhe oder Klamotten rum, die "ganz zufällig" in ihrem Mäulchen verschwinden können.

    Kartons habe ich ihr in den ersten Monaten zum munteren Zerrupfen gelassen. Sie hat sich immer riesig gefreut, wenn der Paketbote vorbei kam. Allerdings nicht wegen dem tollen Hundezeugs in den Paketen, sondern das beste waren immer die Kartons. War zwar eine riesen Sauerei, die ganzen Schnippsel danach wieder aufzuräumen, aber mit Kartons konnte sie sich mit wachsender Begeisterung stundenlang alleine beschäftigen (und hat dafür den Rest der Wohnung stehen gelassen).

    Die Leinenführigkeit wird Dich wahrscheinlich noch einige Zeit beschäftigen, da es mit das Schwerste ist, was man Hunden beibringt.

    Jetzt kannst Du auch langsam anfangen, sie an feste Nahrung zu gewöhnen. Zum Einstieg sind kleine Würstchen aus Tartar geknetet geeignet, die sie "wegnuckeln" kann. Da diese Nahrung dann gut vorhält, könntest Du sie ihr abends geben, so dass Du nachts beruhigt nur noch einmal füttern müsstest.

    Meine Souma konnte mit knapp drei Wochen die Milch gemixt mit Tartar schon alleine aus dem Napf schlabbern, was zwar eine riesen Sauerei war, die Fütterung aber trotzdem erleichterte. ;)

    Toll, wie Du die Kleine großziehtst!! :gut:

    Du musst Dir keine Sorgen machen, wenn Dein Hund ansonsten den Umständen entsprechend fit ist.

    Durch das Antibiotika wird die Tätigkeit des Darms verlangsamt, da auch viele Darmbakterien abgetötet werden (hoffe, ich habe das richtig wiedergegeben?!).

    Aber auch bei einem gesunden Hund können da mal weit über 24h dazwischen liegen.