Erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum. 
Soweit ich Deinen Beitrag verstanden habe, ist es Paula bei Euch bisher gewohnt gewesen, in einem kleinem Rudel (oder zumindest mit einem anderen Hund) zu leben. Und nun ist kein Hunderudel mehr da und sie muss alleine den Alltag meistern.
Und das kann ihr durchaus sehr schwer fallen, wo sie eh schon so viel in ihrer früheren Vergangenheit verpasst hatte und sich sicherlich sehr an den anderen Hunden orientiert hatte.
Aber auch eine ältere Dame kann durchaus dazulernen, man sollte ihr nur die Zeit geben, die sie braucht, und schauen, wie sie es am besten lernen kann, denn mit 9 Jahren ist sie ja schon eine richtige Persönlichkeit mit Vorlieben und ihr kennt ihre Schwächen sicherlich nur zu gut. 
Ich würde erst einmal versuchen, das Alleinesein wie bei einem Welpen aufzubauen: Man schließt die Zimmertür und macht sie gleich wieder auf, man verläßt die Wohnung und kommt sofort wieder zurück und dann läßt man sie in den nächsten Tagen/Wochen immer länger alleine.
Bei einer gestandenen Dame würde ich allerdings genau auf ihre Abneigungen achten bzw. wann sie sich genau sträubt: Ist sie ruhiger, wenn sie nur das Wohnzimmer oder Schlafzimmer zur Verfügung hat, wo sie sich gemütlich auf Sofa oder Bett zurückziehen kann anstatt in der gesamten Wohnung/Haus rumzuirren? Welche Rituale hat man ihr (unbewußt) beigebracht, solange ein Hunderudel da war, und wie verhält man sich jetzt anders? ....
Ihr solltet also die Situation, in der Paula bisher war und jetzt ist, genau analysieren, herausfinden, was sie bisher davon abgehalten hat, so renitent zu sein, und wie flexibel sie ist, sich auf ganz neue Dinge einzulassen.
Aber auf jeden Fall ist sie noch jung genug, es mit Eurer Unterstützung zu lernen. 