Beiträge von souma

    Da schließe ich mich an, Stress kann durchaus leichten Durchfall hervorrufen.

    Wenn es aber richtig doller Durchfall ist oder wenn sich der Durchfall nicht am WE legt, dann liegt es wahrscheinlich nicht am Stress, sondern es sind ernstzunehmende gesundheitliche Probleme.

    Hallo und ein herzliches Willkommen hier im Forum. :winken:

    Bei Mischlingen vererbt sich irgendwas von ihren Vorfahren. :D

    Die meisten Mischlinge sind ja nicht aus zwei Rassehunde entstanden, sondern über mehrere Generationen wild durchgemischt. Und selbst die Welpen aus einem Mix von Rassehunden können optisch wie Vater oder Mutter aussehen und charakterlich genau das Gegenteil in sich vereinen. Oder auch irgendwie dazwischen liegen. Das macht Mischlinge ja so problematisch. ;)

    Ein Welpe, dessen Eltern schon "richtige Mischlinge" waren, kann durchaus äußerlich und charakterlich sooo neben allen nahen Verwandten liegen, dass man sich fragt, wo kommt das Kuckucksei denn her. :lol:

    Gut, dass Du ein Auge auf den Kleinen hast. :gut:

    Tagsüber hält das auch so ein kleiner Muckel durchaus bei den derzeitigen Temparaturen einige Stunden aus, denn er bewegt sich ja ständig und heizt sich daher genügend auf. Allerdings sollte er nicht in der Nacht alleine und ohne Schutzhütte im Garten bleiben und ebenso nicht bei Minusgraden.

    Mit uneinsichtigen HH über eine artgerechtere Haltung zu diskutieren ist immer schwierig, erst recht, wenn es die Nachbarn sind, mit denen man ja ein lieber ein einvernehmliches Auskommen haben möchte.

    Anstatt gleich oberlehrerhaft aufzutreten, würde ich Dir raten, die Nachbarn zu fragen, ob Du den Kleinen nicht mal auf Eure Hunderunden mitnehmen darfst, ob Du ihm vielleicht auch mal einige Dinge beibringen darfst und ob er nicht auch mal bei Euch im Haus rumtoben darf. :D

    Und wenn sie dann sehen, welches Potential in ihrem Hund steckt, sind die meisten HH wesentlich zugänglicher für Veränderungen auch in ihrem Alltag. ;)

    Erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum. :winken:

    Soweit ich Deinen Beitrag verstanden habe, ist es Paula bei Euch bisher gewohnt gewesen, in einem kleinem Rudel (oder zumindest mit einem anderen Hund) zu leben. Und nun ist kein Hunderudel mehr da und sie muss alleine den Alltag meistern.

    Und das kann ihr durchaus sehr schwer fallen, wo sie eh schon so viel in ihrer früheren Vergangenheit verpasst hatte und sich sicherlich sehr an den anderen Hunden orientiert hatte.

    Aber auch eine ältere Dame kann durchaus dazulernen, man sollte ihr nur die Zeit geben, die sie braucht, und schauen, wie sie es am besten lernen kann, denn mit 9 Jahren ist sie ja schon eine richtige Persönlichkeit mit Vorlieben und ihr kennt ihre Schwächen sicherlich nur zu gut. ;)

    Ich würde erst einmal versuchen, das Alleinesein wie bei einem Welpen aufzubauen: Man schließt die Zimmertür und macht sie gleich wieder auf, man verläßt die Wohnung und kommt sofort wieder zurück und dann läßt man sie in den nächsten Tagen/Wochen immer länger alleine.

    Bei einer gestandenen Dame würde ich allerdings genau auf ihre Abneigungen achten bzw. wann sie sich genau sträubt: Ist sie ruhiger, wenn sie nur das Wohnzimmer oder Schlafzimmer zur Verfügung hat, wo sie sich gemütlich auf Sofa oder Bett zurückziehen kann anstatt in der gesamten Wohnung/Haus rumzuirren? Welche Rituale hat man ihr (unbewußt) beigebracht, solange ein Hunderudel da war, und wie verhält man sich jetzt anders? ....

    Ihr solltet also die Situation, in der Paula bisher war und jetzt ist, genau analysieren, herausfinden, was sie bisher davon abgehalten hat, so renitent zu sein, und wie flexibel sie ist, sich auf ganz neue Dinge einzulassen.

    Aber auf jeden Fall ist sie noch jung genug, es mit Eurer Unterstützung zu lernen. :gut:

    Ohh, das wird schwer für Euch, weil sie ja schon rauf durfte. :D

    Da hilft nur völlig konsequente Erziehung und leider keine flauschige Decke. ;)

    Sondern sie wird völlig ignoriert, wenn sie auf "Aufnahme bettelt", durchaus auch mal ein wenig grob nebenbei weggeschubbst, wenn sie zu aufdringlich wird, und ganz klar sofort runtergeschubbst, wenn sie es auf die Couch fast geschafft hat.

    In den nächsten Wochen könnt Ihr auch auch Decke, Körbchen oder wie auch immer Ihr ihren Platz bezeichnen magt, schrittweise beibringen. Ihr verleitet sie dazu, sich dorthin zu legen, kleiner Freudentanz und Leckerlie, sie bleibt 3sek dort tatsächlich liegen, Freudentanz/Leckerlie, sie bleibt sogar 1min dort liegen, Freudentanz/Leckerlie, ... irgendwann bleibt sie sogar in Eurer Abwesenheit dort liegen ... und sie hat es schon soweit begriffen, dass sie, egal wo ihr Euch in der Wohnung befindet, auf Kommando dort sofort hingeht.

    Schneller könnt Ihr ihr das Kommando "Runter" beibringen, da sie sicherlich in nächster Zeit noch mehrfach aufs Sofa springt. Deutliches Kommando mit Fingerzeig auf den Boden, wenn der Hund das nicht sofort versteht, hilft ein Aufstehen vom Sofa (da hüpft eigentlich jeder Hund gleichzeitig runter), Freudentanz/Leckerlie. :D

    Ach, er ist doch noch ein Baby, was man noch richtig austricksen kann mit ungewohnten Situationen. ;)

    Das Ablenken, Schritt für Schritt lernen und Leckerlies nicht helfen, mag ich nicht wirklich glauben, da Ihr ihn ja erst seit kurzem habt und das sicherlich nicht alles wirklich in der Zeit konsequent trainiert haben könnt. :D

    Aber ein schneller Erfolg kann sein, dass ihr ihn ohne Halsband und Leine in den Flur (oder sonstwie gesicherten Bereich außerhalb Eurer Wohnung) laufen lasst, ihn dafür überschwenglich durch einen kleine Freudentanz lobt und 'zig Leckerlies auf dem Boden verstreut, so dass er total begeistert sich völlig auf diese konzentriert und ihr ihm derweil völlig nebenbei ein Halsband mit feststellbaren Zug umschwingt. ;)

    Zitat

    Also ihre Bänder und Sehnen sind noch nicht richtig stark und fest genug.

    Deine Sorge ist nicht gänzlich unbegründet, aber sie kennt doch Euren Boden und da wird sie sich wahrscheinlich nix zuziehen. Ihr könnt ja beim wilden Toben ein wenig aufpassen ....

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    souma: Ja, richtig, ein kleines Colliemädel ;) Bisher verhielt sie sich in solchen Dingen allerdings total collieuntypsich: Sie macht alles mit, hat fast nie Angst, spielt mit allen Hunden (auch große Riesenschnauzerrüden werden angespielt... :hust:) und weiß eigentlich immer genau, was sie will. Gibt es in diesem Alter nicht auch eine Angstphase, in der auf solche Probleme wie Böden etc. verstärkt reagiert wird?

    Junghunde habe in diesem Alter auch Angsphasen, aber bei Eurer Colliehündin würde ich nicht unbedingt auf eine Angstphase tippen (die man genauso nicht beachten sollte), sondern das kleine Sensibelchen hat bemerkt, dass sie mit ihrem "Theater" bei Euch sehr schnell im Mittelpunkt steht: Ihr seid aufgeschreckt, weil sie ja ein loses Gebäude hat, die Tiertrainerin wurde gefragt wie auch im DF Meinungen eingeholt. :lol:

    Ist doch klasse, wenn sie sich bisher collieuntypisch verhalten hat. Aber da müßt Ihr auch weiter hinterher sein und richtig aufpassen, dass aus ihr keine Prinzessin wird. ;)

    Ein Zweithund ist immer eine schwierige Entscheidung, weil man dann viele Sitautionen durchdenken muss und zwei Hunde nicht einer und noch einer sind, sondern sich der Aufwand potenziert.

    Angefangen vom Vermieter, der meist nur einen Hund akzeptiert bzw. jeden Hund extra genehmigen muss. Dann noch die Kosten, vorallem die TA und Betreuungskosten, die nicht zu vernachlässigen sind.

    Aber hauptsächlich will ein Welpe erzogen werden, was man nur zum Teil einer Betreuung überlassen kann, ein DSH und Dein Labrador-Beagle Mix haben wahrscheinlich dazu noch völlig unterschiedliche Bedürdnisse, was die Auslastung angeht. Und zwei Rüden verstehen sich nicht immer, und was dann? :???:

    Wenn Du alles gut durchdacht hast, Dir das zutraust, warum nicht.

    Eine Betreuung durch zwei verschiedene Personen sehe ich als das geringste Problem. Es könnte höchstens schwierig sein, sich mit so vielen Personen ständig abzustimmen, so dass alle Hunde und Menschen auf dem gleichen Stand sind.