Beiträge von souma

    Zitat

    .
    Verona war hingegen von Anfang an 'mein' Hund. Sie ist sehr auf mich
    fixiert.
    Warum weigert sie sich dann beharrlich, wenn ich mit ihr spielen will?

    Ich bin keine Hundepsychologin, aber ich wage auch mal eine These. :D

    Deine Verona ist sehr beindruckt von Deiner Führung und erkennt sie immer sofort an, so dass eine kleine Gestik von Dir ausreicht. So ein Gezuppel und lustiges Gespiele ist durchaus Ausdruck von kleinen Machtgeränke und auch ein bisschen Frechheit, was sie sich bei Dir scheinbar nie erlauben würde, weil Du ihr klare Grenzen gesetzt hast. Hinzu kommt, dass Hündinnen sich durchaus sehr gerne einem starken Chef unterordnen und ihn zu gerne anhimmeln. :herzen3:

    Aber Dich stört dieses Verhalten ja scheinbar, obwohl Du stolz darauf sein könntest!

    Mit meiner Colliehündin kenne ich beide Seiten, sie ist gut erzogen, aber wir lassen auch mal alle Fünfe gerade sein und sie tanzt mir auch mal auf der Nase herum. :D

    Als ich einer Urlaubsbetreuung zugestimmt habe, sie mal ein wenig zu erziehen, so daß sie nicht immer im Mittelpunkt stehen will (denn damit kann sie auch sehr anstrengend sein), hat diese das prima gemacht. Aber als meine Hündin wieder bei mir war, war sie mir zu gehorsam, hat sich immer artig verhalten, sehr zurückgenommen und das war nicht der Hund, den ich eigentlich ständig auffordernd um mich rum haben wollte. Also habe ich sie innerhalb von wenigen Tagen wieder verzogen. :lol:

    Ich würde Dir raten, Dich nicht auf die Zerrspiele zu konzentrieren, sondern Dich einfach mal so mit tausend Leckerlies herum auf den Boden zu legen, mit ihr ganz aufregend das Spielzeug im Kriechstellung gemeinsam zu finden, ....

    ..., von Deiner Seite deutliche Beschwichtigungssignale auszusenden und schauen, wie Du sie auf Dich so zukommen lassen kannst. :smile:

    Zitat

    wg. der Nervosität und der Hibbeligkeit.

    Ich kenne keinen Wolfshund persönlich, aber soweit ich das in den letzten Jahren verfolgt habe, sind die Charakteren selbst in einer Zuchtlinie sehr unterschiedlich und kaum vorhersagbar.

    Ich würde Euch zu einem Rottweiler raten, der alle positiven Eigenschaften des Dobies hat, aber eine richtig gelassene Knutschbacke ist, dem Nervosität und Hibbeligkeit völlig fremd sind. :smile:

    Zitat

    Kritischer wird es, sobald ein Motorrad, Motorroller, lauter LKW (z.B. Müllwagen) oder Linienbus vorbeikommt. Da hängt er sich schon mal in die Leine, um die vorgenannten Verkehrsteilnehmer „einzufangen“.
    Die Spitze der Ekstase erreicht er aber, sobald eine Straßenbahn in Sicht- oder Hörweite kommt. Dann kennt seine Aufregung keine Grenzen. Bellen, in der Leine aufsteigen oder der Versuch, sich aus dem Halfter zu winden sind die üblichen Reaktionen. Er ist in dieser Situation durchaus nicht ängstlich, sondern legt es vielmehr darauf an, die Bahn zu fangen. Schlägt man die Gegenrichtung zur erscheinenden Bahn ein, wehrt es sich und möchte nicht folgen. Auch das verlassen von Strassen, auf den Straßenbahnen verkehren, gefällt ihm nicht.

    Das ist durchaus ein typisches Verhalten für Hütehunde. Sie haben durch die Zucht ein übermäßiges Gehör und ein "genetisch bedingtes Verhalten", so dass sie auf diese Geräusche/hohen Frequenzen/schnelle Bewegungen sofort an- und rumspringen.

    Allerdings springt nur ein Hütehund darauf ständig an, der ansonsten nicht genügend ausgelastet ist, dem man keine Alternative im Alltag für seine Handlung bietet und dem man nicht sehr schnell (denn schnell lernen gehört auch zu ihrer "genetischen Vorbelastung" ;)) beigebracht hat, dass Motorrad, Motorroller, lauter LKW (z.B. Müllwagen), Linienbus und Straßenbahn nicht zu den "behütenden Objekten" gehört. :roll:

    Genauso wenig wie Hundehalter gleich Hundehalter ist, ist die Hundehaltung bei Punker/Obdachlose nicht gleich Hundehaltung bei Punker/Obdachlose. Da sollte man genauso differenzieren und auch länger bei Einzelnen hinschauen, um sich eine Meinung bilden zu können.

    Erst einmal ist gegen die Haltung nix einzuwenden, denn die Hunde sind wohlgenährt, werden auch meist gesundheitlich umsorgt und genießen ihren Freiraum im großen Mensch/Hunderudel.

    ABER man sollte diese Haltung nicht romantisch verklären, indem man annimmt, alle Hunde wären so super sozial verträglich und es gäbe immer die innige Beziehung zwischen Halter und Hund.

    Denn einige Welpen/Junghunde lassen auch ihr Leben, weil von ihnen viel zu früh erwartet wird, sich selber im Stadtverkehr zurechtzufinden, einige Hunde enden als Wanderpokal, weil sie sich eben nicht in dem Alltag zurechtfinden wollten oder der Halter überfordert ist, ....

    Ich finde es immer klasse, wenn ich einen Punker/Obdachlosen mit seinem Hund sehe, der mit ihm auch alt werden durfte. Und davon gibt es erstaunlich wenige. ;)

    Wenn man bei Hunter direkt nachschaut, dann gibt es diese Variante nicht mehr im aktuellen Katalog, sondern nur die "Krazy Paws & Bones" in blau. Das könnte der Grund sein, warum man nur noch Restbestände von Halsbändern findet. :???:

    Ich würde bei Hunter direkt nachfragen, wo man das komplette Set vielleicht noch bekommen könnte.

    Zitat


    Bitte mal Input und Eure Meinungen! :computer:

    Dazu habe ich vor langer Zeit schon mal etwas zur rein veganen Ernährung für Hunde geschrieben. :smile:

    Meine Freundin hat einen Bioladen und hat meine Hündin, die sie monatelang betreut hat, vom TroFu mit meiner Zustimmung auf fast vegane Ernährnung umgestellt. Da wurden Gedreidekörner frisch gemahlen und täglich angesetz, sie wurde an diverse Gemüse gewöhnt und ab und an gab es auch ein Stückchen Rindfleisch.

    Meiner Hündin hat das durchaus gefallen und geschmeckt, ihr Fell sah prima aus und sie war auch weiterhin putzmunter, so dass ich darüber nichts negatives sagen kann.

    Zitat


    Heißt das also, wenn so ein Waschbär beim Fressen hier irgendwo gestört wird, dass er dann statt zu fliehen angreift oder wie? Also, wenn er Geräusche während seines Tuns hört, flieht er nicht sondern bleibt da??

    Ja, so wird es wohl kommen. Denn Waschbären gehören nicht in unsere einheimischen Fauna, sondern wurden ausgesetzt und haben sich etabliert, weil sie richtig gute Bedingungen rund um unsere Behausungen gefunden haben.

    Dazu sind sie auch noch richtig frech, sehr flink und intelligent, so dass sie sich von einem dahergelaufenen Hund wohl eher nicht einschüchtern lassen.