Hallo Pokerface,
ich habe mir mal Deine bisherigen Beiträge angeschaut. Schon vor der Anschaffung hast Du Dir die Frage gestellt "Kann ich einem Hund gerecht werden??" und bist nach reiflicher Überlegung zu der Überzeugung bekommen, ja, kann ich! 
Nun ist Deine Kleine ein wilder Junghund, der unglaublich viel Aufmerksamkeit, Erziehung und Zeit fordert. Ich denke, es erging den meisten hier im Forum so, dass man in dieser Phase sich tausendmal gefragt hat, ob man das wirklich alles schafft, ob man dem Hund gerecht wird, ob er es nicht woanders hätte. 
Mein Partner, dessen erster eigener Hund unsere Hündin ist, hat in dieser Phase fast kapituliert und meinte, wenn er DAS vorher gewußt hätte.
Und auch mir war es nach so vielen Jahren ohne Welpe nicht mehr bewußt, wieee anstrengend so ein kleiner Feger sein kann.
Aber es ist nur eine Phase, der Hund wird älter und paßt sich in nächster Zeit meist sehr gut den Alltagsbedingungen an, die sich für mich bei Dir eigentlich nicht schlecht anhören. Man muß einen Hund nicht ständig bespaßen, auf 'zig Hundeplätze gehen usw.
Was ein Jackie aber auf jeden Fall benötigt, sind klare Ansagen und ein Frauchen, das weiß, was es will und ganz hinter seinem Hund steht. 
Zitat
Aber ich verlor mehr und mehr den Kontakt zu meinen Kommilitonen und vor allem Freunden.
Diese Aussage finde ich bedenklich, denn Dein Hund sollte nicht den Kontakt unterbinden, sondern eher mehr Kontakt fördern. Ich habe den Verdacht, dass Du eine zu perfekte Hundehaltung herstellen möchtest und bei all der Perfektion die Interessen des Hundes in den Mittelpunkt stellst und Deine Interessen vernachlässigst. Wie gesagt, ein Hund ist sehr anpassungsfähig, ist am liebsten dort, wo sich Frauchen auch wohl fühlt, und kann doch auch mitgenommen werden?! 