Beiträge von souma

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    muss ich mir jetzt oft anhören, dass mein Hund als Kindersatz herhalten muss.

    Diesem Spruch entgehen mein Partner und ich gleich, indem wir unserem Gegenüber schon im Vorfeld "den Wind aus den Segeln nehmen". Denn auf die Frage, ob wir denn Kinder haben (wollen), sagen wir ganz stolz: Wir haben einen HUND! ;) Selbst meine Mutter hat den Spruch schon übernommen und antwortet auf die leidige Enkelfrage: Ich bin HUNDEOMA! :D

    Ich persönlich würde Kinder und Hunde niemals gleichsetzen (denn sonst hätte ich ja nicht nur eine Hündin :lol:), aber finde es auch nervig, mich öfter gegen diese Vorurteile erwehren zu müssen, nur weil meine Hündin durchaus ein zentraler Wohlfühlbestandteil in meinem Leben ist. :roll:

    Meine Hündin hat auch eine massive Flohstichallergie. Da reicht ein Floh und sie kratzt und leckt sich tage/wochenlang, sogar bis die Stellen wund sind.

    Und sie wurde/wird auch mit der chemischen Keule behandelt. Bei uns gibt es FrontlineSpotOn öfter, als auf der Packung angegeben ist. Auch die Umgebung wird flohfrei gehalten und meine Hündin regelmäßig entwurmt.

    Natürlich kann man darüber geteilter Meinung sein, wie sehr man seinen Hund dieser Chemie aussetzen sollte. Aber meine verträgt das sehr gut und seit dieser ständigen Intensivbehandlung ist sie endlich beschwerdefrei. Im Gegensatz zu vorher, wo sie sich oft wochenlang gequält hat, ständig unruhig war und die wunden Stellen mit Cortison behandelt werden mussten.

    Bevor jetzt gleich wieder mit dem Ordnungsamt gedroht wird, die Hundebesitzerin sowieso als unverantwortlich und untauglich dargestellt wird, sollte man daran denken, dass jede Geschichte zwei Seiten hat. Und hier wurde nur eine dargestellt.

    Das soll nun nicht heißen, Bianche, dass ich mir keine Sorgen an Deiner Stelle machen würde und ich wäre sicherlich auch aufgebracht, wenn ich wüst beschimpft worden wäre.

    ABER ich versuche mal nur eine Variante zusammenzuspinnen, wie es aus Sicht der anderen Hundehalterin ausgesehen haben könnte. Sie hat ihren Hund erst vor kurzen aus dem Tierschutz übernommen, mit dem Wissen, dass er ein HSH ist und dementsprechend problematisch. Sie kennt sich mit Hunden aus, ist auch in der Lage, ihn selbst, wenn er ausrastet, einigermaßen unter Kontrolle zu bringen (und da gehört schon einiges dazu) und arbeitet auch schon intensiv an seinen Aggressionen; aber alles braucht seine Zeit, so dass sie derweil zufällige Hundekontakte noch meidet.

    Einmal ist sie ein wenig nachlässiger, weil das Training in letzter Zeit schon recht gut angenommen wurde, und ausgerechnet da stehen gleich 3 Hunde vor der Tür. Natürlich geht ihr Puls gleich auf 180, weil ihr Hund lostobt, sie sich über sich selbst ärgert, so nachlässig gewesen zu sein, und wenn er jetzt übergriffig wird, alles bisherige Training für die Katz war. Da sie sich auf den Hund konzentrieren muss, ruft sie der HHin einfach irgendwas zu, so dass diese schnell verschwindet, um den Worst Case zu vermeiden. Im nachhinein tut ihr das natürlich leid, was sie da alles gesagt hat, aber in dem Augenblick sprudelte es so aus ihr heraus.

    Ich möchte die andere HHin nicht verteiden, aber auch mir ist es schon passiert, dass ich HH, deren Rüde freilaufend meine angeleinte, läufige Hündin umschwärmten und selber erst viel später auftauchten, recht rüde Worte zugeworfen habe, die nicht immer gerechtfertigt waren. :ops:

    Daher würde ich auch zu einem Gespräch mit der HHin raten, um die Situation zu klären; allerdings würde ich erst einmal davon ausgehen, dass sie eine kompetente Halterin ist, mit der man sicherlich eine gemeinsame Möglichkeit findet.

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    Finde das ja ein bisschen nervig aber was will man machen?

    Meine Souma war da auch sehr eigen, allerdings eher in fremden Gefilden, weil sie da meinte, nirgends hinmachen zu dürfen (außer es war Feld, Wald, Flur).

    Daher habe ich ihr später und meiner jetzigen Hündin von klein auf angewöhnt, sich auf Kommando zu lösen, damit man ihnen zeigen/sagen kann, wo sie gefälligst .... Ist auch prima bei Regen und sonstigen Wetterunwidrigkeiten. :D

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    Mein Zwerg hat heute drei Hunde ohne irgendeinen erkennbaren Grund angegriffen.

    Kleine Hunde verkennt man oft mit ihren Angewohnheiten, die sich langsam entwickeln. Wenn Deine eine z.B. eine ebenso junge Schäferhündin wäre, würde man genauso auf Pubertätsgehabe tippen und das Du Deine Hündin nicht rechtzeitig abgerufen hast bzw. sie nicht unter Kontrolle hast. ;)

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    und sie ist auf ihn losgegangen,ohne vorwarnung,ohne knurren sie hat mehrfach zugeschnappt

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    und ist auf ihn losgestürmt und hat ihn gleich angegriffen mit lautem geknurre und gekläffe

    Keine Sorge, Dein Hund wird nicht gleich massive gesundheitlichte Probleme bekommen. Da er sich aber so radikal auf das neue Futter umgestellt hat, ist er natürlich erst einmal völlig schlapp mit dem dicken Bauch und hat vielleicht morgen ein paar Probleme mit seinem Output. ;)

    Ich würde es optimitisch sehen, weil das neue Futter gleich so beliebt bei ihm ist. :D

    Hallo @SpliiterWind,

    erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum. :winken: Und welch ein schöner Nickname.

    BC sind sehr spezielle Hunde und benötigen, wie die anderen schon sagten, eine gewisse geistige und körperliche Auslastung, ohne sie zu Spitzensportlern zu traineren, so dass man ihnen auch ernsthaft Ruhe beibringen muss. Dazu findest Du hier im Forum sehr viele Threads, die sich genau darum drehen.

    Aber Dein aktuelles Problem ist ja, dass er es nicht mag, von Dir gestreichelt zu werden. Kaum ein Welpe mag gerne gestreichelt werden, sondern reagiert genauso, wie Dein Hund im Augenblick. Denn das muss man ihm tatsächlich erst beibringen, dass das angenehm für Frauchen und Hund ist. :D

    Du hast ihn erst seit zwei Monaten, daher würde ich ihn auch nicht gleich mit Streicheleinheiten überfallen. Aber Du kannst langsam anfangen, ihn an seinen Ohren zu kraulen (was er wahrscheinlich wie jeder Hund mag), um dann nach und nach mal seinen Rücken zu streicheln oder seine Pfote zu tätscheln, die er Dir sicherlich leicht gelehrig gibt. Und Du kannst ihm beibringen, dass er gekämmt und gebürstet werden muss, was er sicherlich auch bald genießen wird.

    Seine Zähne zeigt er scheinbar nicht ernsthaft, denn dann würde er nicht danach nur murren und knabbern. Ich würde eher vermuten, dass er zwischen Unsicherheit und Liebesbezeugung schwankt und ihn genau da abholen mit einem klaren "Nein" zum Murren und Knabbern und ihm eine Alternative durch Ohren- und Bauchkraulen anbieten. :D

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    beim handgepäck messen die ja auch nicht aus, ob dein ruck nicht doch 5 cm größer ist...

    Ich habe jetzt mal die Bestimmungen von Germangswings bemüht:

    "Diese Tasche darf nicht größer als 25,5 x 40 x 40cm sein. Hunde und Katzen, die inklusive der Tasche mehr als 8 kg wiegen, können von uns leider nicht befördert werden."

    Und bei den Billigairlines wird schon beim Einchecken richtig aufgepasst, dass diese Maße und Gewichte eingehalten werden, weil sie ansonsten für Gepäck darüber hinaus richtig kassieren können.