Beiträge von souma

    Sämtliches tägliche Zusatzfutter zu einem ausgewogenen und richtig guten Trockenfutter ist nicht wirklich gut.

    Gekochte und ungesalzene Kartoffeln sind nun zwar nicht gerade schädlich, aber eigentlich sind sie nur unnötige Kohlenhydrat-Lieferanten, die den Hund eher dick machen.

    Hinzu kommt, dass Du sie damit zu Feinschmeckern erziehst, denn Kohlehydrate sind überaus lecker für den Hund (und auch für uns Menschen);), so daß es passieren könnte, dass sie das tägliche TroFu einfach stehen lassen und nur noch die Leckerlies wollen. :D

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    Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat ist es mehr als sehr schwer ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Das betrifft vor allem andere Hunde.

    Ein Dalmatiner ist sicherlich stur, aber auch sehr lernbegierig. Als Hundehalter habt Ihr Euch diesen Hund ausgesucht und müsst nun zeigen, dass Ihr noch sturer und intelligenter sein könnt. Denn irgendwas wird es geben, was Euren Hund ablenkt und ihn auf Euch fesselt (und sei es Wiener Würstchen ;)), Ihr habt es nur noch nicht in der Hundeschule und außerhalb gefunden.

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    Am Halsband nehme ich ihn, wenn ich weiß, dass er seinen "Hasshund" gleich massiv anbellen wird. Diese Vorgehensweise ist bei ihm wirklich sinnvoll, ...

    Ich würde eher sagen, bisher habt Ihr Euch auf dieser "Krücke" als Erziehung erst einmal geeinigt. Aber wirklich funktionieren tut sie ja nicht, denn dann hättest Du hier nicht nach weiterer Hilfe gesucht. ;)

    Das Optimum wäre, wenn er gelassen an der Leine an anderen Hunden vorbeigeht, und das solltest Du anstreben.

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    Aber der andere Hund wird von ihm in einem solchen Problemfall doch schon in den ersten Minuten massiv bedrängt. Ich glaube nicht, dass es danach noch zu einem schönen Spiel kommen kann. Besonders könnte es gefährlich werden, wenn der andere Hund einmal kontra gibt.
    Ich bin eigentlich kein ängstlicher Hundehalter.

    Daher muss man die anderen Hundehalter auch erst fragen, ob sie einer Begegnung zustimmen. Und wenn diese zustimmen und Deiner dann den anderen unterbuttert ohne Schnappen und Beißen, dann sollte man als verantwortungvoller Hundehalter natürlich alle im Auge behalten, aber auch nicht gleich eingreifen, auch wenn einer rumzickt. Sondern die Situation ganz entspannt wieder auflösen.

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    Das mache ich ja schon. Hunde, bei denen ich nicht recht weiß wird schon brav ausgewichen/vorbei gegangen. Das Problem ist mein Gefühl bringt im Moment rein gar nichts, weil er das Stänkern nach Lust und Laune auch bei einigen guten Freunden anfängt. Und die meisten dann Angst haben ihren kleinen Hund nochmal zu Glenn zu lassen.

    Wenn er gute Freunde anstänkert, dann würde ich ihn gleich zurückrufen und anleinen und der gemeinsame Spaziergang ginge für ihn einige Minuten nur angeleint weiter, bis er sich beruhigt hat.

    Damit würdest Du auch den anderen Hundehaltern Sicherheit geben, so dass sie keine Sorge um ihren Hund haben müssen.


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    Denkst du/denkt ihr, dass sein Verhalten auch ein Stück weit altersbedingt ist? Das heißt, dass sich sein Verhalten auch durch das Alter ein wenig mäßigt??

    Das Verhalten ist durchaus vom Alter beeinflusst, wird aber eher schlimmer mit dem Alter, wenn Du nicht tatkräftig dagegensteuerst. :roll:

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    Die äußere Naht näßt aber noch immer und will sich nicht richtig schließen.

    Eine nässende Naht sollte nicht sein, daher würde ich sie umgehend einem TA zeigen, damit sich daraus nicht was ernsthafteres entwickelt.

    Bei einem Schäferhundmix, wo ein Elternteil reinrassig war, ist das immer schwer zu bestimmen, da die Schäferhundanteile sehr dominant sind.

    Aber aufgrund ihrer Statur und dem beschriebenen Charakter könnte ein Sheltie mitgemischt haben. Da sie eine buschigere Rute hat, als es für ein Schäfer "normal" ist, könnte das eben auf einen Langhaarhund hinweisen. Und ihre Schnute zeigt auch diesen "Püppie"-Effekt.

    Auf jeden Fall ist sie ein richtig gelungener Mix!

    Wie Du schon sagtest, wird ein Hund erwachsen, hat sowohl positive wie auch negative Erfahrungen mit anderen Hunden gemacht und sucht sich nach und nach die Hunde aus, die er mag (oder eben auch nicht).

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    Macht man ihn ab bellt er den Hunden ganz schön ins Gesicht nach dem Motto "verschwind du mir nur".

    Dieses Gebell würde ich eher als Unsicherheit interpretieren, was er in Situationen zeigt, wo er nicht so recht weiß, ob das Gegenüber doch übergriffig wird oder nicht. Dazu würde auch sein Gequietsche passen. :???:

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    Es gab und gibt keinen Hund an dem er einfach ohne ihn zu beachten vorbei laufen kann. Hunde sind für ihn das allergrößte.

    Als Hundehalter findet man es zwar irgendwie auch klasse, wenn der eigene Hund alle anderen freundlich beachtet, aber ein Hund sollte auch lernen, andere Hunde, die ihn nicht begrüßen und nur (meistens angeleint) an ihm vorbeilaufen, zu ignorieren.

    Ich würde Dir raten, dies intensiv mit Deinem Glenn zu üben, denn damit gibst Du ihm die Sicherheit, dass Du die Lage unter Kontrolle hast. Z.B. könnte man es trainieren, indem Du Glenn jedes Mal, wenn Du einen Hund siehst (und er ihn noch nicht gesehen hat), mit einem Kommando oder Lieblingsspielzeug ablenkst und somit an dem anderen Hund "vorbeikommst". Wenn das nicht hilft, dann könnte man ihn auch ein wenig abseits vom Weg Sitz machen lassen (was er sicherlich beherrscht) und den anderen Hund an sich "vorbeiziehen" lassen. Da wird er sicherlich ganz aufgeregt nach dem anderen Hund schauen, so dass Du ihn mit einem weiteren Kommando "Guckie/Schau", welches Du ihm in entspannten Situationen beibringen solltest, dazu bewegst, Dich anzuschauen.

    Das ist anfangs durchaus anstrengend, lohnt sich aber.

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    Dann nehme ich ihn am Halsband ... Ich nehme ihn dann Schnell am Halsband zurück

    Ich würde ihn nicht ausgerechnet am Halsband packen, denn damit gibst Du ihm von Deiner Seite das Signal "Achtung!". Sondern ich würde versuchen, die Situation vorab einzuschätzen und je nachdem zu handeln.

    Hast Du Dich entschieden, keine Begegnung zuzulassen, dann greifen die oben beschriebenen Kommandos (oder in Ausnahemfällen auch ein Straßenwechsel). Läßt Du eine Begegnung zu, dann wird kurz der andere Hundehalter gefragt, ob er das auch möchte, und beide Hunde dürfen sich erst einmal munter vergnügen, solange keiner massiv bedrängt wird (da würde ich auch nicht so schnell eingreifen wie Du).

    Weiterhin würde ich die Hundekontakte erst einmal einschränken, denn nicht bei jeder Hundebegegnung muss der Hund spielen, sondern Du kannst sie prima für Dein "Hunde-können-auch-ignoriert-werden"-Training nutzen. ;)

    Ich würde ihn lieber mit den Hunden spielen lassen, wo er sich frei bewegt, und mit denen, wo ich gleich ein gutes Gefühl habe, um sein rüpelhaftes Verhalten unter Kontrolle zu bekommen und ihm Sicherheit zu vermitteln.

    Meine Hündin darf bei mir mit ins Bett, bei meinem Partner nicht. Heißt, wenn wir bei ihm schlafen (wir haben zwei Wohnungen), dann ist das Bett generell tabu. Wenn wir alle drei bei mir schlafen, dann ist das Bett auch tabu. Wenn meine Hündin und ich alleine bei mir sind, dann ist gemütliches Hundekuscheln angesagt. :D

    Meine akzeptiert das ohne, dass man noch irgendwas sagen muss. Sie merkt sogar, wenn wir alle drei einige Zeit in meiner Wohnung sind und geht zwischendurch nicht ins Bett (was sie ansonsten machen würde/darf).

    Aber eine Ausnahme gibt es auch bei meinem Partner: Wenn ich vor ihm aufgestanden bin und ihn später wecke. Dann trage ich den Tee ans Bett und meine Hündin darf ins Bett hüpfen, auf ihm rumturnen und sich einige Zeit an ihn kuscheln, bis er aufsteht. ;)

    Vielen Dank für Deine Antworten, die die Gesamtsituation einigermaßen "beleuchten".

    Eine Frage hätte ich allerdings noch, bevor ich Dir evtl. Tipps geben könnte: Gibt es Hunde, wo er sich vorbildlich benimmt ;) , die er nicht gleich anbellt, sondern die ihm egal sind, die er nur beschnuppert oder mit denen er sogar spielt?

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    ....aber Hilde z.B. muesste bestimmt auch mit 3 Mann festgehalten werden


    Als meine in der Tierklinik geröngt und anschließend ein Ultraschall gemacht wurde, um einen Darmverschluß auszuschließen, haben die mich überhaupt nicht gefragt, ob Sedierung oder nicht. Sie wurde von zwei starken Männern, die es extra dafür in der Tierklinik gibt, gepackt und festgehalten. Meine hat sich nur kurz gewehrt, sah dann aber schnell ein, dass sie keine Chance hat und hielt still.

    Ich war im ersten Moment auch ein wenig geschockt über diese brachiale Methode, aber die beiden Männer munterten mich mit lustigen Witzen über den Überbiss meiner Hündin auf :lol: und wir alle haben beruhigend auf sie eingeredet.

    Im nachhinein muss ich sagen, dass ich dies wieder mit meiner Hündin so machen lassen würde, denn das Röntgen dauerte nur 1min, der Ultraschall 5min. Und meine Hündin war nicht im geringsten traumatisiert und hat sich danach gleich wieder schwanzwedelnd von den beiden Männern umtüddeln lassen.

    Hallo und ein herzliches Willkommen hier im Forum. :winken:

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    Macht man ihn ab bellt er den Hunden ganz schön ins Gesicht nach dem Motto "verschwind du mir nur".

    Aus Deinem Titel und Beitrag wird nicht ganz klar, inwieweit er aggressiv reagiert. Bellt er die anderen Hunde "nur" an oder geht er sie auch an (schnappt/beißt er)? :???: