Zitat
Ich hab Herdenschutzhunde in der Slowakei erlebt...
Kann ich mir vorstellen, dass Dir dann ein HSH in der Stadtwohnung nicht sonderlich gefällt. 
Aber auch ein HSH, der in seiner ursprünglichen Landschaft seiner Aufgabe nachgeht, ist eher ein gelassener Hund, der meistens faul rumliegt und die Gegend beobachtet. Und wenn kein Angreifer auftaucht, dann ist er auch tage/wochen/monatelang nicht aus seiner Ruhe raus zu bringen.
Du hast durchaus recht, ein HSH ist selbstständig, trifft seine eigenen Entscheidungen und ist nicht im üblichen Sinne erziehbar. Aber auch ein HSH schließt sich seinem Halter an und ist durchaus überzeugbar, die richtigen Entscheidungen zu treffen. 
Kleine OT-Anekdote dazu: Unser Kaukase kam als Welpe zu uns zu meiner damals erwachsenen Hibbel-Souma. Gleich am 1. Tag wollten wir spielerisch mit dem Straßentraining anfangen: 1. Begnung mit der Bordsteinkante, wir bleiben stehen, Souma setzt setzt sich artig hin, unser Kaukase schaut sich intensiv an, was Souma da macht und man konnte ihm direkt ansehen, wie er darüber nachgrübelt. Noch bevor wir richtig reagieren konnten, setzte er sich auch hin und schaute uns völlig mitleidig an, warum wir da jetzt so einen Freudentanz drum machen. 
Ab dem Tag war für ihn das Straßentraining auch schon erledigt und er hat alle Straßen, ob groß oder klein, deutlich sichtbar abgegrenzt oder nicht, immer respektiert (was meine Souma im Gegensatz zu ihm nie 100%ig gelernt hat). 
tagakm: Für meinen Ex war diese Rasse GENAU passend. 