Beiträge von souma

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    Ich als tierliebender Mensch habe mich dadurch aber doch recht verletzt gefühlt. Zumal die Person sich auch auf kein vernünftiges Argument eingelassen hat und stur auf das Klischee bestand.

    Wird das Dein 1. Hund? Dann gewöhn Dich schon mal an dumme/dämliche Kommentare, die man teilweise sogar von vermeindlichen "Hundekennern" bekommt, obwohl man sie gar nicht hören will. :lol:

    Am besten lässt man sich auf solche Diskussionen gar nicht ein und denkt sich seinen Teil. :headbash:

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    Ich habe mir ehrlich auch gar nicht so große Gedanken über die Situation in der Familie gemacht bis ich heute gehört habe, wo sie mit dem Hund schon überall waren und dass ihn die Menschenmassen und der Lärm angeblich überhaupt nichts ausmachen.
    Da kam mir erst der Gedanke, dass zwischen dem extremen Verhalten des Hundes und diesen Ausflügen ein Zusammenhang bestehen könnte.
    Denn extrem scheu ist er schon. Sowas hab ich sonst nur bei Hunden aus dem Ausland gesehen, die zuvor kaum Kontakt zu Menschen gehabt hatten.

    Es ist natürlich schwer aus der Entfernung zu beurteilen, aber ich finde das Verhalten für einen Collie völlig normal.

    Ich habe eine Colliehündin und sie auch von klein auf überall mit hin genommen, in Menschengetümmel, in Shopping Malls, auf Partys (wo die Musik nicht übermäßig laut war) usw. Sie ist bis heute dort völlig relaxt und je mehr Menschen, je gelasser ist sie, weil sie dann keiner beachtet und sie niemanden beschwichtigen muss, noch darauf achten, was die vielleicht von ihr erwarten (hat halt einen großen will-to-please). ;)

    Auch das 1. Sylvester hat sie überhaupt nicht beeindruckt, erst beim 2. Sylvester fand sie Kracher und Raketen dann doch nicht mehr so dolle, weil sie mittlerweile entdeckt hatte, dass es auch ein oben gibt und Dinge, die am Himmel rumfliegen, sehr unheimlich findet, und Tage vor Sylvester ein Kracher ein wenig unglücklich und unbeabsichtigt in ihrer Nähe landete.

    Diese Zurückhaltung ist für Collies völlig normal und wer das vorher noch nicht erlebt hat, der findet das sicherlich ein wenig befremdlich. Meine gehört eher zu der Sorte, ich liebe alle und springt Dir auf den Schoß, aber das macht sie, weil sie die Situation mit Menschen, die ihr nicht klar gegenüber treten, eher stresst, da sie nicht so genau weiß, was die von ihr erwarten (hat halt einen großen will-to-please). ;)

    Und meine hinterläßt in Gegenwart von manchen Leuten (die können durchaus ganz lieb zu ihr sein wollen) auch mal einen eingeschüchterten Eindruck mit geduckter Körperhaltung, angelegten Öhrchen, rollenden Blick von unten. Weil sie dann extrem beschwichtigt, da sie gerade überhaupt nicht einordnen kann, was die von ihr erwarten (hat halt einen großen will-to-please). ;)

    (Ich hoffe, es war o.k., dass ich Dein Foto sichtbar gemacht habe? Ansonsten meinen Beitrag melden!)

    Die sieht sehr nach einem jugoslawischen HSH aus, dem Sarplaniac. Könnte sogar reinrassig sein, denn Hündinnen sind bei HSHs wesentlich zierlicher und oft nicht so püschelig wie Rüden.

    Ich würde aus Entfernung auch sagen, dass sie sehr unsicher ist und daher bellt und knurrt. Insgesamt scheinst Du schon die richtige Strategie zu verfolgen.

    Ich würde sie allerdings nicht ablenken, sondern mit ihr trainieren, dass sie bei neuen Leuten in ihr Körbchen geht und liegen bleibt. Und diesen Platz auch soweit von anderen Leuten weg stellen, dass sie sich da nie bedrängt fühlen muss.

    Wenn bei Besuchen anderswo jemand dazu stößt, würde ich sie genauso vorab auf einen ruhigen Platz legen, bis der Trubel sich gelegt und sie sich entspannt hat, bevor ich mal vorsichtig versuchen würde, sie dazuzuholen. Wenn sie dann gleich wieder gestresst reagiert, würde ich sie ruhig aber konsequent zurück auf ihren Platz bringen und sie dafür loben, dass sie wieder artig dort hingeht.

    Eure Hündin ist erst seit 2 Monaten bei Euch, so dass sie erst einmal auftauen muss. In nächster Zeit könntet Ihr auch schauen, was ihr richtig Spaß macht, worauf sich sich schnell einläßt, womit Ihr ihre Aufmerksamkeit schnell gewinnen könnt, so dass Ihr damit ihr Selbstbewußtsein und Eure Bindung stärken könnt.

    Mit viel Ruhe, Einfühlungsvermögen und Konsequenz (dies meist gegenüber den anderen Leuten ;)) bekommst Du das ganz bestimmt schnell hin.

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    Schade das die Polizei in D keine Dash Cams hat wie es hier vorgeschrieben ist....dann wuesste man genau was wirklich vorgefallen ist.

    Stimmt, das wäre eine Möglichkeit. Mal sehen, wann das hierzulande eingeführt wird. Allerdings müsste unser Datenschutzgesetz dann auch so locker sein wie Eures, damit wir es auch sehen könnten. ;)

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    P.S. es gibt natürlich auch kompetente Polizisten, aber ich glaube davon gibt es leider sehr wenige. Viele sind einfach in einem falschen Berufsfeld so ohne jegliche Affektkontrolle.

    Das kann ich jetzt so nicht stehen lassen, denn hier scheinen sich die meisten nicht mit einer Beschäftigung im öffentlichen Dienst auszukennen, sich jemals damit beschäftigt zu haben, noch sonstwie jemanden zu kennen, der dort beschäftigt ist.

    Denn um im öffentlichen Dienst arbeiten zu dürfen, muss man erstaunlich viele! Kriterien erfüllen, die Ausbildung ist sehr anspruchsvoll, die Arbeitsbedingungen mäßig, die Karrierechancen eher gering, die Bezahlung nicht wirklich entsprechend. Einziger Ausgleich sind die lebenslange Beschäftigung und die Pensionen, die allerdings auch nach und nach abgebaut werden.

    Wenn man sich da nicht für berufen fühlt, dann findet man überall eine bessere und besser bezahlte Arbeit. :roll:

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    Und ich kann mir nicht vorstellen das dies wirklich noetig war und der Hund auf keine andere Art und Weise "zu fixieren" war.

    Mir fällt die Vorstellung auch schwer, aber wir waren ja halt nicht dabei ....

    Vielen Dank für die rege Teilnahme!

    Mich erstaunt, dass so viele "Kommt auf die Umstände an." angeklickt haben. Dann ist also die Maßgabe der Versicherung doch nicht für alle das Maß der Dinge?! Aber ist es dann nicht auch eine Art der Willkür? :???:

    Würde mich freuen, wenn noch mehr Betroffene berichten, wie es bei ihnen in einer solchen Situation konkret abgelaufen ist.

    Hallo allerseits,

    habt Ihr zufällig letzten Sonntag den Beitrag bei "Tiere suchen ein Zuhause" im WDR geschaut:

    http://www.wdr.de/tv/servicezeit…aus_italien.jsp

    Mich persönlich wundert das ehrlich gesagt nicht. Denn bei meinem langen Aufenthalt in Italien habe ich mich mit vielen Leuten darüber unterhalten und ein echtes Hundeproblem scheint es in Norditalien nicht wirklich zu geben (Süditalien scheint da wohl noch größere Probleme mit zu haben).

    Sicherlich sehen die Tierheime nicht so feudal ausgestattet aus wie das Berliner Europaweit-Vorzeigetierheim und sicherlich sind manche Hunde in D besser zu vermitteln als in I, aber umgekehrt könnten die deutschen Tierheime ihre DSH vielleicht auch besser in Italien vermitteln.

    Was ist Eure Meinung? Arbeitet Ihr vielleicht auch mit dem italienischen Tierschutz zusammen und könnt genaueres berichten?

    Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache ....

    .... aber keiner kennt die genauen Umstände und Zeitungen picken sich oft nur die Fakten heraus, die sich für besonders reißerische Überschriften eignen (was sie ja auch mal wieder geschafft haben).

    Es ist natürlich tragisch, wie der Hund sein Leben verlieren musste, aber deswegen sollte man nicht gleich annehmen, dass die Polizei vor Ort nicht ihr Bestmöglichstes gegeben hat. Da würde ich mir von Euch ein wenig mehr Medienkompetenz wünschen. :roll:

    Und um die heftige Diskussion hier ein wenig anzuheizen ;), finde ich, dass die Halterin mit den gut zweitausend Euro recht billig aus der Sache rausgekommen wäre, denn sie hätte nur das beschädigte Auto bezahlen sollen und nicht die wesentlich höheren Kosten für den gesamten Einsatz.