Beiträge von souma

    Zitat

    Scheinbar klappte es mit dem Rückruf ja doch nicht, warum last ihr ihn dann ohne Leine laufen?

    Deine Bedenken sind durchaus berechtigt. Aber Murphy scheint durchaus auf den Rückruf zu hören (er ist ja sogar nach dem "Unglück" zu Indra gekommen). Und dass er noch nicht 100% hört, ist durchaus verständlich aufgrund seines jungen Alters.

    Indra arbeitet sicherlich intensiv daran und leint ihn auch immer an, wenn ihr Hunde entgegen kommen. Aber nur weil mal ein Hund ganz plötzlich auftauchen kann, muss man einen eigentlich sozial verträglichen Hund, der sich bei kleinen Hunden zur Zeit ein wenig rüpelhaft benimmt und "nur" knurrt und nicht "bissig" ist, meiner Meinung nach nicht ständig anleinen.

    Es tut mir leid für Deine Hündin, dass sie heftig gebissen wurde von einem anderen Hund.

    Zitat


    :mod: E S G I B T K E I N Z U R U H I G !!!!!!!!!

    Das sehe ich anders. Es gibt vielleicht nicht ein zu artig, zu brav, zu lieb, aber bei Welpen und Junghunden kann es durchaus ein zu ruhig geben, wenn sie überlastet sind. Daher ist die Frage der TS durchaus berechtigt.

    Zitat

    Aber bei gleichgroßen und größeren Hunden legt er sich immer sofort hin, zieht die Rute ein etc...
    Und bei kleinen und jungen Hunden meint er dann, er muss sich/uns/dem anderen "was beweisen".

    Wie reagiere ich in solchen Situationen am besten? Klar, ihn erstmal aus der Situation rausnehmen. Aber das gelingt nicht immer sofort..leider. Kann ich daran irgendwie arbeiten, das er mit kleinen/jungen Hunden besser klar kommt?

    Wenn er so unterwürfig bei gleichgroßen und größeren Hunden reagiert, dann solltet Ihr hauptsächlich diese Situationen schnellstmöglichst auflösen. Da natürlich nicht, in dem Ihr Euren Hund ruft oder wegzerrt (denn dann ist Euer Hund in einem Gewissenkonflikt bzw. der andere Hund kann es missverstehen und sehr aufdringlich reagieren), sondern in dem Ihr den anderen HH bittet, seinen Hund abzurufen.

    Diese doch recht negativen Erfahrungen für ihn bei großen Hunden überträgt er scheinbar auf kleine und junge Hunde, um zumindest ein Rest seines Selbstbewußtsein zu retten. ;)

    Ich würde an den Begegnungen mit den großen Hunden arbeiten und ihm zeigen, dass Du ihn beschützen und ihm die nötige Sicherheit bieten kannst. Dann hat er es vielleicht gar nicht mehr nötig, sich so bei kleinen Hunden aufzuspielen.

    Zitat

    Ca. 1,5 Std. am Tag sind wir draußen. Mal was mehr, mal weniger.

    1,5 Stunden sind relativ. Wie oft und wieviel geht Ihr denn mit ihm am Stück raus? Und wie lastet Ihr ihn geistig aus?

    Aber wie die anderen schon schrieben, schläft ein ausgelasteter Hund viel, wenn zuhause, und ist ein ruhiger, angenehmer Mitbewohner, so dass das nicht unbedingt ein Zeichen für Überlastung ist.

    Wenn Euch umgekehrt Euer Hund gerade nicht auslastet ;), dann wartet nur auf die baldige Pubertät, wo er Euch mit Sicherheit wieder richtig fordern wird. :D

    Zitat

    Ich denke auch drüber nach, mich nach einem guten Hundetrainer umzuschauen, ...

    Ich glaube, dass ist noch kein "Fall für einen Hundetrainer", sondern ein ziemlich normales Verhalten für einen selbstbewußten Rüden am Ende seiner Pubertät. :D

    Natürlich soll er Eurer Meinung nach nicht knurren, aber er muss auch nicht alle anderen Hunde mögen und darf das durchaus zum Ausdruck bringen.

    Wenn er allerdings andere Hunde extrem dominiert oder gar mobbt, dann sollte man sofort einschreiten und die Begnung beenden. Aber das macht Ihr sicherlich sowieso schon.

    Die beschriebene Situation mit dem kleinen Rüden war m.E. einfach eine Verkettung von unglücklichen Umständen. Ihr wisst ja nicht, wer mit dem Geknurre angefangen hat, und wenn dann noch ein potentieller Gegner "in die Luft fliegt", dann würden sicherlich die meisten Hunde mit einem Danach-Schnappen reagieren.

    Wie die anderen schon schrieben, ist dieses Verhalten völlig normal und das Gezicke gegenüber dem Welpen hängt sicherlich mit der überstandenen Läufigkeit zusammen.

    Aber Hunde, egal ob Rüde oder Hündin, verändern ihr Verhalten gegenüber anderen Hunden mit der Zeit meistens, denn sie werden reifer, selbstbewußter und sammeln Erfahrungen. Und was sie letztens noch über sich ergehen haben lassen oder was sie sogar toll fanden, das dulden sie nun nicht mehr.

    Wichtig ist, dass man aufpasst, dass weder der eigene Hund noch der andere "angepöbelt" wird, so dass er sich ernsthaft dagegen wehren muss, sondern alle Hunde weiterhin ein angemesses Sozialverhalten zeigen.

    Wenn meine Hündin sich extrem unverträglich gegenüber einem Welpen zeigen würde, dann würde ich meine Hündin zu mir nehmen und den HH vom Welpen bitten, dass auch er zusieht, dass die beiden nicht ständig aneinander geraten.

    Bei ausgewachsenen, eigentlich sozialverträglichen Hunden, die allerdings nicht soo miteinander können, klappt es meist, dass sich die Hunde quasi ignorieren und ein gemeinsamer Spaziergang durchaus möglich ist, wenn beide HH immer sofort einschreiten, falls die beiden sich zuuu nahe kommen.

    Bei einem aufdringlichen Welpen stelle ich mir das schwieriger vor, aber ist vielleicht auch ein gutes Training für den HH. :roll:

    Wo Du eh schon hier gelandet bist :D, kannst Du zusätzlich auch eine Suche nach einem Hundesitter hier posten (unter Spaziergänge & Treffen und dann unter Deinem PLZ-Bereich).

    Du könntest dann den Suchbeitrag auch mit diesem Thread verlinken (über den Button URL), damit man gleich nachlesen kann, warum Ihr so dringend jetzt jemanden sucht.

    Zitat

    Nur stellt sich mir jetzt die Frage, ich kann doch jetzt nicht für 8 Std. einen Hundesitter suchen.. das kann ich mir nicht leisten :sad2:. Können die das von mir verlangen?

    Naja, verlangen kann das keiner von Dir. Aber der Hund sollte (auch in der neuen Wohnung) soweit in Eurer Abwesenheit betreut sein, dass er die anderen Mieter nicht durch Gebell und Gejaule nervt (denn sonst hättet Ihr ja früher oder später wieder das Problem).

    Eine tägliche Ganztags-Hundebetreuung bei gewerblichen Hundesittern kostet mehr oder weniger recht viel im Monat. Wenn Ihr Euch das nicht leisten könnt, dann würde ich mich an Eurer Stelle nach privaten Hundesittern umschauen, mit denen man sicherlich über einen akzeptablen Preis verhandeln kann.