Beiträge von souma

    Ich fand ihn auch symphatisch und war besonders davon beeindruckt, wie wenig er sich um Gesetze zum Wohl seiner Wölfe schert, da er sie tagsüber am Set einfach frei und unbeaufsichtigt laufen lässt. :mg:

    Allerdings kann man sicherlich nicht aus dem kurzen Bericht wirklich beurteilen, was da alles "hinter den Kulissen abgeht".

    Mich erinnerte die "Wildschweinumarmung" an einen anderen Bericht einer deutschen Filmtiertrainerin (die, ich gebe es zu, mir alleine deswegen schon unsympathisch war, weil sie ihre eigene Mischlingshunderasse "züchtet", die sich so toll als Filmhunde eignen sollen. :ops:)

    Während der Trainer im gestrigen Bericht die Besteigung durch die Wildsau durch Streicheln des Ebers extra provoziert hat und schmunzelt sich zu erwehren wußte, hat die deutsche Trainerin ausgewachsene Hausschweine trainiert und wollte sie stolz dem Filmteam vorführen. Dabei gab es allerdings ein "kleines Unglück", die Sau hing ihr ebenfalls auf dem Rücken, sie kam allerdings nicht mehr darunter weg und das Filmteam musste sie retten. :lol:

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    J
    Nein, ich war in letzter Zeit nicht beim Tierarzt. Was hat das denn mit Gehör und Augen zu tun, wenn ich mal fragen darf? :???:

    Wenn ihn sein Gehör oder Augenlicht langsam (oder durch Krankheit plötzlicher) verlässt, dann weiß er ja nicht, dass er weniger sieht oder hört. Sondern er kann Gegenstände nicht mehr genau erkennen, Schatten nicht mehr eindeutig identifizieren und dann schlägt er an, weil die nun bedrohlich wirken.

    Ebenso mit dem Gehör, er kann Geräusche nicht mehr zuverlässig einordnen und auch sein Gebell bekommt er nicht in dieser Lautstärke wie Ihr mit.

    Ich bin zwar eigentlich jemand, der gerne Tipps auch zum 100ten Mal wiederholt, aber heute abend bin ich zu faul und habe nur mal kurz die Suche angeschmissen. Da gibt es viele gute Threads über das Thema unter dem Stichwort "abruf*" und Einschränkung auf Titelsuche. :smile:

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    wir möchten einfach, dass er mit uns mitläuft und erst auf unser kommando mit anderen hunden spielt. genauso andersrum, wenn wir das spiel beenden und mit balu weiter möchten.

    Wer möchte das nicht? Das gehört eigentlich schon "in die hohe Kunst des Grundgehorsams". :lol:

    Üben, üben, üben. Wobei man oft mehr an sich selber, an seiner Art und Weise, dem Hund das Kommando klar beizubringen, deutlich rüberzubringen und dem richtigen Zeitpunkt trainieren muss, als den Hund trainieren. ;)

    Euer ist noch sehr jung, der wird das auch noch lernen. Und Ihr könnt doch auch ein wenig froh sein, dass er so freudig mit anderen Hunden spielt und aufgeschlossen gegenüber Fremden ist, da er ja viel zu jung aus üblen Verhältnissen zu Euch kam. Hätte auch anders kommen können und mit einer sehr gestörten Prägung enden können. :roll:

    Ich habe jetzt nicht in Deinen anderen Threads verfolgt, welche Tipps Du schon bekommen hast, daher entschuldige, wenn meine Tipps schon genannt wurden.

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    Was können wir außer den normalen "wir ziehen uns an, und verlassen 25 mal am Tag kurz die Wohnung und wenn er nicht jault loben wir ihn usw." noch machen?

    Ich würde den Hund nicht loben, wenn er artig war, denn so machst Du aus einer alltäglichen Situation etwas besonderes. Ich beachte meine nicht, weder wenn ich weggehe, noch wenn ich wieder komme (da wird sie erst beachtet, wenn ich mich in Ruhe ausgezogen habe usw.).

    Wir haben ein Ritual eingeführt, bevor ich gehe, in dem ich vorher eine kurze oder längere Hunderunde mit ihr mache und dann geht sie meist von alleine in das Wohnzimmer, wo sie dann alleine bleiben muss. Sie hat nicht die ganze Wohnung in meiner Abwesenheit zur Verfügung, da sie bei Geräuschen im Flur sich nicht wirklich entspannen kann.

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    Liegt der Ansatz vielleicht schon viel weiter vorn? Sollen wir ihn eventuell insgesamt weniger Beachtung schenken, damit er sich von uns abkapselt?

    Meine hatte zwar kein Problem mit dem Alleinebleiben, war aber auch so ein Kontrollfreak, die immer aufgesprungen und hinterhergelaufen ist, wenn man sich bewegte. Ignorieren hat bei ihr zum Teil geholfen, aber eine echte Abhilfe hat mir eine tolle Trainierin hier aus dem Forum gezeigt.

    Die stille Ecke :D: In der Wohnung wird ein Bereich abgesperrt (ich habe da ein Kaninchenfreilaufgitter für genommen) und gemütlich mit Decken u.a. ausgelegt. Diese Ecke sollte so gewählt werden, dass der Hund daraus nicht ausreissen kann, einen aber durchaus beobachten kann (denn er soll ja lernen, sich in der Gegewart des HH zu entspannen).

    Und immer, wenn der Hund aufspringt und hinterher rennt, sobald man nur die kleinste Regung zeigt, kommt er in die stille Ecke und wird solange nicht beachtet, bis er sich entspannt hinlegt. Wenn er sich dann endlich entspannt hat, vielleicht sogar eingedöst ist, dann geht man hin und öffnet die stille Ecke wieder ohne ihn zu beachten.

    Bei uns hat es gut geholfen, wenn es am Anfang auch ein wenig anstrengend war, sie andauernd dort einzusperren. Aber sie hat schnell begriffen, dass sie nun mit ihrem Kontrollverhalten nicht mehr durchkommt und somit brauchten wir die stille Ecke auch nur eine zeitlang. Nun reicht ein auf den Platz schicken vollkommen aus, wenn sie es mal wieder übertreibt.

    Der Vorteil an der Ecke im Gegensatz zum auf den Platz schicken ist gerade am Anfang, dass man nicht aufpassen muss, ob der Hund auch tatsächlich da bleibt (womit er ja wieder Beachtung findet).