Beiträge von souma

    zu Punkt 1: Was meinst Du mit Zusammenhalt gegenüber anderen Hunden? :???: Ich würde es sogar teilweise unterbinden, wenn meine Hunde gegenüber anderen als kleines Minirudel auftreten würden, weil dann oft der Ärger schon vorprogrammiert ist.

    Denn viele Hunde können zwar durchaus mit mehren Hunden gleichzeitig umgehen, aber wenn sich zwei (oder mehr) verbündet haben, dann wird es schon schwieriger für die anderen.

    Zumal jeder Hund seine eigenen Erfahrungen machen dürfen sollte, ohne dass der andere Hund sich da gleich einmischt.

    zu Punkt 2: Du überläßt ihn, dafür zu sorgen, dass sie die Schuhe nicht haben darf, dann musst Du auch damit rechnen, dass er Dir sagt, dass er das jetzt regelt. :D

    Ich würde ihm verbieten, dass er ihr die Schuhe abnimmt (kein Hund hat die Dinge des anderen zu klauen) und ihr verbieten, dass sie Schuhe zum lustigen Beknabber nimmt. Und schon bist Du wieder diejenige, die die Dinge regelt.

    zu Punkt 3: Ach, Hunde sind geduldig. Sicherlich nervt es ihn manchmal, wenn sie so kuschelig ist, aber dann würde er es ihr selber deutlich zu verstehen geben. Daher solltest Du Dich da nicht einmischen.

    zu Punkt 4: Das ist doch prima, wenn er sich trollt und sie nun einen Lieblingsschlafplatz in der Box hat.

    zu Punkt 5: Er trennt sie nicht, um ihr die Position abzunehmen, sondern weil es einen Konflikt bei der Begegnung der Hunde gibt. Dieses Verhalten nennt man Splitten, um ob man es unterbindet, kommt sehr auf die Situation und die Hunde an.

    zu Punkt 6: Das ist zu menschlich gedacht. ;)

    zu Punkt 7: Beim Wassernapf würde ich da überhaupt keine Einschränkungen machen, wer bei wem, denn das sehen Hunde eigentlich seltens als Ressource, worum es Streitigkeiten geben könnte.

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    Ich dachte immer, dass das nur 3-4 tage sind, wo die Hündinnen die Rüden "wollen"?

    Mit den sogenannten "Stehtagen" werden die wenigen Tage bezeichnet, in der die Hündin überhaupt aufnehmen kann. Aber das hat meist wenig damit zu tun, wie sich die Hündin im Umgang mit Rüden während ihrer Läufigkeit verhält. Manche Hündinnen biedern sich sich die gesamte Zeit während ihrer Läufigkeit Rüden gegenüber an, manche sind die ganze Zeit zickig und wehrhaft und einige "halten" sich an die Stehtage. ;)

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    Ich hoff mal, das "Rumgenöle", wenn ich weg bin, hört bald wieder auf. Kann es sein, dass sie da nach Rüden ruft?

    Nach Rüden ruft sie sicherlich nicht, aber ihre Hormone spielen z.Z. verrückt. :roll:

    Und auch da ist jede Hündin anders, bei der einen bemerkt man überhaupt keinen Unterschied, die andere zeigt mehr oder weniger Verhaltensänderungen (die nicht immer negativ sein müssen, meine z.B. wird ganz lieb und artig, wenn sie läufig ist).

    Trotz ihres Hormonanstiegs solltest Du ihr das grenzüberschreitende Verhalten nicht durchgehen lassen, sondern sie an Eure Hausregeln erinnern. Du könnstest z.B. einen Crashkurs in "Alleine-Bleiben" machen, d.h. Du trainierst es mit ihr nochmals wie bei einem Welpen, nur in größeren Zeitschritten. Und Dein Bett sollte weiterhin Tabu bleiben, wobei ich das Schlafzimmer während Deiner Abwesenheit einfach verschlossen halten würde.

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    Wie verhalte ich mich also in so einer Situation?

    Du maulst schon von weitem den anderen HH an, er solle gefälligst seinen Hund zurückhalten und läßt Dich auf keine Diskussionen ein. :D

    Leider halten sich nicht alle HH an das ungeschriebene Gesetz, kein Kontakt an der Leine und seinen Hund nicht zu angeleinten Hunden hinlaufen zu lassen (zumindest vorher zu fragen, ob ein Kontakt dennoch erwünscht ist).

    Bei vielen hilft es dann sicherlich, wenn Du ihnen rechtzeitig sagst, dass Deiner durchaus zubeisst (und sie dann wegen grober Fahrlässigkeit die Hälfte der Tierarztkosten tragen müssten). Da man aber ja nun nicht immer Lust hat, seinen Hund als kleines Monster zu outen, kann auch helfen, wenn man behauptet, seiner hätte eine ansteckende Krankheit. ;)

    Ich melde mich als jemand, dessen Hund bei anderen Gasthund ist.

    Im Großen und Ganzen stimme ich den anderen zu: Dein Haus, Deine Regeln.

    Wenn der Hund bei Dir etwas nicht! darf wie anspringen, aufs Sofa/Bett, in irgendwelche Räume usw., dann finde ich das nur gerechtfertig und für ein harmonisches Zusammenleben sogar zwingend notwendig, dass Du das auch bei ihm durchsetzt und nicht extra eine Ausnahme machst.

    Anders sehe ich es mit Dingen, die er bei Dir dürfte, aber bei der HH nicht, wie z.B. aufs Sofa/Bett; da würde ich mich an die Regeln der HH halten.

    Damit er z.B. nicht aufs Sofa geht, muss man ihn ja nicht unbedingt erziehen, sondern kann das Wohnzimmer in Abwesenheit geschlossen halten, so dass er nur bei Anwesenheit die Chance nutzen könnte und man ihn dann gleich wieder runter schicken könnte.

    Sämtliche Erziehungsangelegenheiten würde ich mit der HH absprechen, inwieweit sie da auch eine Notwendigkeit sieht, wie sie das bisher trainiert hat, ob sie z.B. mitten im Training damit ist, welche Methoden Du anwenden würdest und ob das o.k. wäre.

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    Plötzlich geht er langsam "in die Knie", zieht die Rute ein, legt die Ohren an und zieht die Mundwinkel zurück und schiebt sich wirklich in Zeitlupentempo auf das Spielzeug zu. Emma knurrt, Emma beißt ihm über die Schnauze. Er fiept vielleicht ein bisschen und schiebt weiter. irgendwann ist er dann mit der Nase direkt am Spielzeug...macht das Maul auf und nimmts mit... :schockiert:

    Dieses Verhalten kann man bei Mütterhündinnen und ihren Welpen oft beobachten. Diese Drohgebärden sehen in unseren Augen zwar sehr massiv aus, aber schon ein Welpe weiß, dass die Mütterhündin in gewissen Situationen nicht wirklich ernst machen würde und wie er sie um den Finger wickeln kann. :D

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    bei kiijii....er ist auch erst 2wochen bei der dame ,die nun doch arbeit gefunden hat

    Ich würde auch die Finger davon lassen und nicht einmal zum anschauen hinfahren, denn wenn der Kleine erst einmal vor einem steht, ist der Verstand meist entgültig ausgeschaltet. :roll:

    Bei kijiji gibt es eine Menge Hunde, Katzen, Kleintiere, die dringend ein zuhause suchen. Da könntest Du bald ein eigenes Tierheim aufmachen, wenn Du die alle retten wolltest. :lol:

    Wer in seiner Anzeige schreibt, er hat einen Hund erst 2!! Wochen und hat nun urplötzlich doch Arbeit gefunden ;) und dann noch gleich mit dem Tierheim droht, um Mitleid zu erregen, der hat ich die Anschaffung wohl vorher nicht überlegt, hat keine Ahnung von Hunden, will den Hund verscherbeln und/oder der Hund ist ein Problemkandidat, der schon länger als Wanderpokal hin- und hergereicht wird.

    Alles keine günstigen Voraussetzungen für ein harmonisches Zusammenleben mit einem Junghund. Wenn Du auf Dauer einen zweiten Hund möchtest, dann würde ich den gründlich aussuchen mit reiflicher Überlegung, was seine Zeit braucht.

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    Wenn wir sie dann streicheln was sie auch sichtlich genießt, dann leckt sie uns auch die Hände. Auch wenn sie sich auf den Rücken schmeisst und am bauch gekrault werden will ist immer dieses Hände lecken dabei.

    Meiner Meinung nach missversteht Ihr ihre Signale. Wenn sie Eure Hände beim Streicheln leckt, dann genießt sie das Streicheln nicht, sondern zeigt, dass es ihr eigentlich unangenehm ist. Und ein Hund, der sich auf den Rücken schmeisst, will nicht unbedingt gekrault werden, wenn er dabei die Hände leckt, sondern dreht und windet sich eher aus seiner Lage heraus.

    Als Hundehalter hat man es wirklich nicht leicht, wenn es so einen Vorfall gab. Aber ich finde es gut, dass Du intensive Ursachenforschung betreibst, versuchst ruhig und objektiv zu bleiben und erst einmal niemanden die Schuld gibst (weder dem Jungen, noch Deiner Hündin, noch der Hundenanny für ihre erste Schreckreaktion). :gut:

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    Sie hat auf dem Boden sitz gemacht und der Mann ist über ihren Kopf gestiegen und da hat sie ihm in den Oberschenkel gezwickt.

    Sie hat den Jungen schonmal angeknurrt. Da lag der Hund auch auf der Couch und der Junge hat sich auch hingelegt und ist dann mit seinem Knie gegen ihre Schnauze gerempelt. Da hat sie geknurrt!

    Deine Hündin scheint sich scheinbar sehr schnell bedrängt zu fühlen und reagiert dann entsprechend, wenn ihre vorausgegangenen Signale nicht als solche erkannt wurden.

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    souma Die Hündin leckt uns allen dauernd die Hände. Meinst Du das es sich hierbei immer um ein Beschwichtigungsignal handelt?

    Ja, das sind eindeutige Beschwichtigungssignale, die meistens noch dadurch unterstrichen werden, dass die Ohren angelegt sind, der Schwanz vorsichtig wedelt oder ein Pfötchen gehoben wird.

    Ich kann mich den anderen nur anschließen. Das ist natürlich blöde gelaufen, besonders wenn man als HH nicht dabei war und die Situation nur vom HörenSagen beurteilen muss.

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    Die Hündin ist auch nicht wie sonst aufgestanden um den Sohn zu begrüssen sondern ist wedelnd auf der Couch liegen geblieben. Der Junge ist dann zu ihr hin und hat sie unter dem Kinn zu Begrüßung gekrault. Er hat sich nicht über sie gebeut sondern ist einfach vor der Couch stehengeblieben. Sie hat dann gewedelt also alles ganz normal und plötzlich hat sie ihm in die Hand gebissen. Vorher hat sie noch seine Hand geleckt zur Begrüßung.

    Ich mache mal einen Versuch anhand Deiner Beschreibungen (wobei das natürlich nur reine Spekulationen aus der Ferne sind!!):

    Deine Hündin ist auf der Coach liegengeblieben, obwohl sie ansonsten zum Jungen hinrennt. Sie hat also von sich aus Abstand gesucht/gewünscht, warum auch immer (vielleicht ist der Junge den Tag lautstarker, rumpelhafter in die Wohnung gekommen, was sie ein wenig einschüchterte :|). Selbst als er ans Sofa kam, ist sie liegen geblieben und hat gewedelt, was vielleicht ein erstes Beschwichtigungssignal war, falls es so ein vorsichtiges Wedeln war. Dann hat sie ihm die Hand geleckt, was ein eindeutiges Beschwichtigungssignal ist, Unsicherheit zeigt bzw. ihren Wunsch, lieber in Ruhe gelassen zu werden, vorsichtig unterstreichen sollte.

    Währenddessen hat er sie unter dem Kinn gestreichelt, wobei ich mir nicht ganz vorstellen kann, dass er sich nicht zumindest ein wenig über sie gebeugt hat, denn ein 13jähriger ist sicherlich nicht mehr so klein, dass er eine liegende Hündin auf dem Sofa unter dem Kinn vollkommen aufrecht stehend streicheln kann. :???: Da hat sich Deine Hündin dann durch Schnappen gewehrt und deutlich zum Ausdruck gebracht, dass sie wirklich gerade keinen Kontakt mit ihm haben möchte.

    An Deiner Stelle würde ich diese Situation nicht überbewerten und drücke Dir die Daumen, dass durch den Trainer schnell geklärt werden kann, warum es gerade Probleme mit dem Jungen gibt.

    Mein Cocker war auch ein Enkelhund und wurde vom Opa total verwöhnt. :lol:

    Die beiden hatten auch ihr eigenes Ritual: Cocker setzte sich mit meinem Opa auf die Küchenbank, mein Opa schmierte genüßlich ein Leberwurstbrot, zerteilte es in 6 Happen und dann bekam mein Cocker davon mind. 5. ;)

    Mein Opa hat sich immer ganz viel Zeit damit gelassen, weil er aufpassen musste/wollte, dass wir das nicht so mitbekommen, da wir das eigentlich nicht wollten. Daher mampfte mein Opa auch ab und an meinem Cocker ein Stückchen weg, damit es so aussah, als ob er das Brot für sich gemacht hätte. :lachtot:

    Gesundheitliche Schäden hatte mein Cocker deswegen nicht und seine Erziehung war eh schon im A***. :roll: