Beiträge von Nymeria

    Zitat

    Ich finde in erster Linie das Verhalten dieser Frau mit ihrer Tochter unglaublich. Wie kann man denn nur so blöd sein? Und auch, wenn das ein Hund ist, der niemals zubeißen würde, sowas macht man einfach nicht! Ich finde es gerechtfertigt, dass man da als Halter so reagiert. Klar, war sicher auch etwas überzogen in dem Moment. Aber ich wüsste nicht, wie ich reagiert hätte.


    Also ich finde das Verhalten der Frau auch total fahrlässig! Und hallo? Hätte ich einen Hund, bei dem ich nicht wüsste, ob er nicht mal wirklich zubeißt und sehe, dass ein Kind versucht, den Hund zu streicheln, hätte ich genauso reagiert wie CastroJess! Wer bitte bleibt da seelenruhig und macht die Frau sachlich darauf aufmerksam, dass der Hund eventuell beißen würde, wenn das Kind dabei ist, seine Hand durch die Scheibe zu strecken? :ugly:


    Ich bewundere jeden, der überzeugt ist, in dieser Situation ruhig zu bleiben. :roll:

    Zitat

    Mann, wie ich es liebe, wenn ich meine angeleinte, läufige Hündin vor freilaufenden Rüden beschützen muss, deren Besitzer sich erst dann im Zeitlupentempo auf uns zubewegt, nachdem er endlich überrissen hat, dass ich seinen Hund fernzuhalten versuche. Natürlich neben einer vielbefahrenen Straße, wo Leinenpflicht herrscht.


    Jaaa, eine ähnliche "tolle" Begegnung hatte ich heute früh! Hier in der Gegend wohnt eine alte Oma, die ihren unerzogenen Hund immer frei laufen lässt. Meistens hat sie gar keine Leine dabei, was nicht schlimm wäre, wenn sie ihren Hund unter Kontrolle halten könnte! Asha hat Angst vor anderen Hunden und zeigt ihre Abneigung sehr deutlich (wenn man nur ein WINZIG KLEINES BISSCHEN über Hunde weiß, erkennt man das sofort), ich leine sie also nie ab, wenn andere Hunde in der Nähe sind, weil ich (noch) nicht einschätzen kann, wie sie sich verhalten würde. Was macht die Oma, als wir uns heute im Wald begegneten, wo eigentlich Leinenpflicht herrscht? Steht doch tatsächlich gelangweilt daneben, während ich ihren kleinen Köter mit den Füßen blocken musste, damit er Asha in Ruhe lässt und schnauzt mich noch an, was ich da eigentlich mit IHREM Hund tue! Es ist nicht das erste Mal, dass das passiert ist und ich konnte mich nicht mehr beherrschen und bin explodiert. :explode: Ich habe ihr gesagt (okay, eher zugebrüllt xD ), dass mein Hund Angst vor anderen hat und sie doch ihren Hund anleinen soll, damit wir uns ein großes Theater ersparen. Die Reaktion der Oma: "Tja, wenn man Hunde nicht von der Leine lässt, werden sie halt aggressiv!" Ich hätte wahrscheinlich Tränen gelacht, wenn ich nicht so wütend gewesen wäre. :ugly:

    Hallo!


    Ich war zum Glück noch nie in deiner Situation, kenne aber jemanden, dem es genauso erging. Aus deinem Beitrag lese ich heraus, was WhipIt schon geschrieben hat:


    Zitat

    Außerdem lese ich heraus, dass Du permanent zwischen den Stühlen sitzt - die Bedürfnisse Deiner Hunde (und auch Deine, denn Du machst das ja gerne) auf der einen Seite und die Bedürfnisse Deines Freundes auf der anderen. Du lässt jetzt schon die Hunde alleine, wenn ihr gemeinsam was unternehmt und er sie nicht dabei haben will.


    Es scheint so, als würdest du immer darauf achten, deinem Freund alles Recht zu machen, ihm aber scheint es egal zu sein, wie sehr du unter der Situation leidest. Statt das Gespräch mit dir zu suchen, regt er sich laufend über deine Hunde auf und mal ehrlich, Hunde sind keine Maschinen die immer perfekt funktionieren (müssen). Dein Rüde winselt, weil eine läufige Hündin vorbeikommt? Big surprise! :roll: Hat dein Freund schon mal davon gehört, dass Hunde Individuen sind und nicht alle gleich? Seine Vergleiche mit Molly kommen mir trotzig und kindisch vor, als würde er sich die Zeit zurückwünschen, als noch Molly und nicht Diesel und Nepomuk an deiner Seite waren. Menschen und Zustände aber ändern sich mit der Zeit und vielleicht bist du nicht die Einzige, die sich das alles anders vorgestellt hat?


    Bleib dir selbst treu und atme tief durch. Hör auf, dich für diesen Mann verbiegen zu wollen, denn es wird dir kein Leben lang gelingen. Wenn er dich nicht mit deinen Hunden akzeptieren kann oder will, lass ihn gehen.


    Ich wünsche dir viel Glück!

    Zitat

    Na das frage ich mich ja auch. Maximal am hellen Fell, aber sonst? :D
    Was denkt ihr denn vom Husky? Den kann ich mir eigentlich auch nicht unbedingt vorstellen, aber besser als den Mops schon ;)


    Schwierig, schwierig! Husky kann ich mir auch nicht so wirklich vorstellen (obwohl der Mops den Vogel abschießt :D ), denn dein Hund hat eine breitere Schnauze als ein Husky und von der Fellzeichnung sehe ich nur den Schäferhund. Ich habe ein Bild von einem Schäferhund-Windhund-Mix gefunden und finde, dass die beiden sich ein weeeeeenig ähneln (abgesehen von der Größe): http://www.yamocoach.de/DSC_6151.JPG :D


    Auf jeden Fall muss eine schwerere Rasse mitgespielt haben, denn meine Hündin ist ein paar Zentimeter größer wie deiner, wiegt aber 8 Kilo weniger! :shocked:

    Zitat

    Toll gemacht, Nymeria :gut:


    Lacey hat sich am SA im Junghundekurs wirklich brav benommen - er ging super an der Leine und schien richtig Spaß an den Übungen zu haben. Bin total froh, denn meiner kann beim Zusammentreffen mit anderen Hunden auch recht schwierig sein :roll: Aber er hat sich zusammengerissen und wir haben die Stunde ohne Drama über die Bühne gebracht :applaus:


    Dankeschön und auch dir Glückwunsch zu deinem braven Monsterchen! :D

    Hallo!


    Zuerst mal eine :hug: von mir, denn das von dir Geschriebene ...


    Zitat

    Hallo zusammen,
    ich bin ganz schön verzweifelt und dachte mir, vieleicht gehts/ging es einigen von euch ja ähnlich...
    Ich bin mit Hunden groß geworden und wollte schon, seitdem ich 2005 von zu Hause ausgezogen bin, wieder einen eigenen Hund haben, aber durch Studium, Fernbeziehung und Co wollte ich das erst mal nicht. Im letzten Jahr war es dann aber soweit und da ich auch schon lange vor hatte, einem Hund aus dem Ausland nen Zuhause zu geben, habe ich danach gesucht. Dann zog vor einem halben Jahr Hugo bei uns ein, ein Terriermix aus Griechenland, ich hatte ihn im Internet gesehen, mir andere Hunde angeschaut und immer wieder an ihn gedacht, obwohl er so gar nicht meinem "Beuteschema" entspricht. Aber ich dachte mir, das Aussehen ist doch zweitranging und die Beschreibung klang toll! "gemütlich, liebenswert, absolut verträglich mit jedermann, freundlich und aufgeschlossen, Kleintiere findet er interessant, tut ihnen aber nichts".


    ... hätte vor fast 6 Monaten von mir sein können! :ugly:


    Ich konnte es auch kaum erwarten, einen eigenen Hund zu haben und hatte mich genau wie du entschlossen, einen Hund aus dem Tierschutz zu adoptieren. Als mein Terriermix Asha aus Rumänien ein paar Monate später bei mir einzog sind meine romantischen Vorstellungen recht schnell gestorben! Asha hatte vor allem und jedem Angst: Vor schnellen Bewegungen, Küchengeräten, lauten Geräuschen und ich durfte mich auch nicht zu ihr runter bücken, weil sie aus Angst sofort hingepinkelt hat. Ich musste sie zum Gassi gehen aus der Wohnung zerren bzw. tragen und wenn wir einem anderen Hund begegnet sind, hat sie nicht nur gebellt und geknurrt, sondern geschrien, als würde ich ihr weh tun! :omg: Außerdem zeigte sie aggressives Verhalten gegenüber Männern und vor allem Kindern und sie frisst alles, was sie zwischen die Zähne bekommt. Ich war absolut unvorbereitet auf so einen Hund (von der Orga wurde sie auch als "einfach, unkompliziert und für Hundeanfänger geeignet" beschrieben) und ich habe mich in die Sache so reingesteigert, dass ich mit den Nerven komplett am Ende war.


    Emotional hatte ich auch keine Bindung zu Asha und ich konnte das Gefühl nicht unterdrücken, dass sie gar nicht mein Hund ist, d.h. ich hatte sozusagen eine Phase der Verleugnung, die mehrere Monate dauerte. Asha schien es auch völlig egal zu sein, ob ich anwesend war oder nicht, denn sie zeigte keinerlei Trennungsschmerz, wenn ich sie alleine ließ. Ich war mir ja so sicher, dass ich mit DIESEM Hund auf keinen Fall einen Teil meines Lebens verbringen will und nach vielen Tränen, Selbstvorwürfen und Vorwürfen auf Seiten meiner Familie war ich entschlossen, sie zurückzugeben. Am Ende konnte ich es jedoch nicht tun. Ich lese oft, dass der Hund seinen Halter wiederspiegelt, aber Asha und ich, wir sind total verschieden und passen nicht wirklich zueinander, aber heute - nach 6 Monaten - habe ich ihre Macken und Eigenarten lieb gewonnen, laut Trainer haben wir eine tolle Bindung und sie wacht mir Argusaugen über mich und beschützt mich. =) Ich kann immer noch nicht sagen, dass ich sie über alles liebe und bla, bla, bla, aber wenigstens will ich sie nicht mehr im Schlaf ersticken. :ironie:


    Als ich meine verträumte Idealvorstellung über Bord warf, wurden die Dinge einfacher. Keine Ahnung, ob dir meine Erfahrung hilft, aber ich wünsche euch beiden das Beste!