Beiträge von Hundefan222

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    Wo kommt ihr genau her?
    Vielleicht kann euch eine Trainerin empfohlen werden.

    Wir kommen aus dem Kreis Viersen, Nähe Mönchengladbach.
    Jetzt bin ich mir natürlich auch sehr unsicher, was ich von dieser Dame halten soll, wenn alle hier meinen Ihre Aussage sei sehr zweifelhaft.

    Was ich noch vergessen habe zu erwähnen, ist, dass Sammy auch andere Familienmitglieder und Gäste anknurrt, wenn sie meiner Mutter zu nahe kommen. Er scheint sehr auf sie fixiert zu sein. Vllt. weil er damals auch im Besitz einer Frau war?!

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    Wie habt ihr in der Situation reagiert?

    Nunja, da ein solches Verhalten (auch, wenn nichts unnormales sein muss) Neuland für uns ist, haben wir erst einmal reagiert wie bei unseren früheren Hunden, wenn diese etwas getan haben, was sie nicht sollten. Ein strenges "Aus" oder "Nein" mit konsequenter Stimme. Das beindruckte Sammy aber keineswegs.

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    Spielzeug und andere Gegenstände solltet ihr im Austausch mit Besserem, einem konditionierten "Aus", abnehmen bzw. ausgeben lassen. [...] Eine Handfütterung könnte in Erwägung gezogen werden, das aber nur, wenn der Hund dabei wirklich entspannt ist und keine Ressourcenverteidigung zeigt.

    Sein Spielzeug würde er wohl nicht hergeben. Nicht mit Befehl und auch nicht durch Tausch gegen etwas Leckeres. So wie ich ihn momentan einschätze würde er auch bei Handfütterung noch Verteidungsverhalten zeigen und evtl. schnappen.

    Allerdings, bin ich froh, dass ihr meine Einschätzng soweit untermauert habt und der Hund einfach noch Zeit braucht, um uns zu vertrauen. Nach der Aussage der Trainerin habe ich schlimmstes befürchtet (was auch der Grund dafür war, hier einmal um Rat zu fragen). Mal sehen, wie sie am Samstag das ganze handhaben will.

    Also "besonders" streng sind wir nicht. Wir gucken nur, dass wir uns so verhalten, dass er sich in der Kette einordnen kann. Natürlich versuchen wir gleichzeitig sein Vertrauen zu gewinnen. Er kommt ja wie gesagt auch auf uns zu und will schmusen etc. Eben nur nicht, wenn er irgendetwas in Anspruch nimmt.
    Ich bin auch der Meinung, dass der Hund erst einmal, bei uns ankommen und sich einleben muss. Trotzdem denke ich dass ein Trainer / eine Trainerin nicht schaden kann. Sie hat uns nur etwas beunruhigt als sie meinte, dass das nur der Anfang wäre, wenn man nicht dagegen unternimmt. Eigentlich hat diese Trainerin einen sehr guten Ruf bei uns in der Gegend.
    Er fängt schon an zu knurren, wenn man 3 Meter von seinem Fressen weg steht und merkt, dass man in die Richtung seines Futters guckt.
    Ich hoffe, dass das alles nur vorübergehend ist, denn eigentlich ist Sammy ein total toller Hund.

    Hallo zusammen,

    nachdem wir unsere Lotte vor 2 Monaten haben einschläfern lassen müssen, haben wir es nicht lange ohne Hund ausgehalten und gestern Sammy aus dem Tierheim geholt. Er ist ein 5 Jahre alter Border-Mix. Sowohl im Tierheim, als auch die ersten Stunden bei uns war er total zugänglich, schmusig und fröhlich. Allerdings fing es schon am Abend an, dass er knurrt, sobald man seinem Futter, einem Spielzeug oder seinem Kissen zu nahe kommt. Das ist kein leises unzufriedenes Knurren, sondern ein lautes gefährliches, bei dem man es richtig mit der Angst zu tun bekommt. Abgesehen von diesen Situationen ist er weiterhin ganz lieb und hört auch (fast) immer aufs Wort. Wir wissen jetzt allerdings nicht genau wo wir bei ihm dran sind. Wir haben jetzt seit 20 Jahren ohne Pause immer einen Hund gehabt, aber sowas kennen wir bis dato noch nicht.
    Verhält er sich so, weil er uns nicht kennt und sich selbst nich genau einordnen kann in seinem neuen "Rudel" und wird sich das dann wieder legen? Wir sind schon extra strenger zu ihm und werfen ihn von der Couch etc., um ihm seine Rolle klar zu machen. Laut Tierheim kommt er von einer alten Dame, die ihn aus gesundheitlichen Gründen abgeben musste. Mich beschleicht das Gefühl, dass sie ihm nie die nötige Disziplin beibringen konnte.
    Wir haben schon mit einer Hundetrainerin telefoniert, die meinte das wäre nur die Ruhe vor der Sturm und es könnte nur schlimmer werden, wenn wir nichts dagegen tun. Samstag vormittag kommt sie das erste mal zu uns, um sich ein Überblick zu verschaffen.
    Trotzdem würde ich gerne wissen, ob ihr auch schon ähnliche Erfahrungen gemacht habt und wie die Chancen stehen Sammy ordentlich in unsere Familie einzugliedern. Denn, so leid es uns auch tun würde, wir wären nicht bereit ihn zu behalten, wenn wir uns dann nicht mehr im Haus bewegen könnten wie wir wollten (wegen des Knurrens und Verhaltens, wenn man nur an seinem Futter vorbei geht etc.).

    Vielen Dank im Voraus und schöne Grüße

    Hallo und schon einmal vielen Dank für die Antworten.

    Debbie8190: Ein MRT wurde noch nicht gemacht. Der TA hat uns zwar gesagt, dass ein Tumar natürlich ein Grund für all das sein kann, allerdings hat er uns auch gesagt, dass man daran nichts machen kann, sollte man einen finden. Bis jetzt haben wir uns ein wenig davon abschrecken lassen, dass so ein MRT knapp 800€ kosten soll und man das leider nicht eben aus dem Handgelenk schüttel kann. Erst, wenn wirklich alle anderen Ursachen ausgeschlossen sind werden wir wohl nicht mehr um eins herum kommen. Der TA sagte, das einzige was er dann für uns tun kann, ist den Hund nicht mehr aufwachen zu lassen, sollte ein Tumor während der MRT gefunden werden.

    Terrorfussel: Dass die Epilepsie eine sekundäre Epi ist, war uns von anfang an leider klar. Bis jetzt wurde ein komplettes Blutbild gemacht. Herz wurde abgehört und überall abgetastet.
    Die letzten Werte der Antiepileptika und der Schilddrüse wurden letzte Woche gecheckt. Mit Luminal ist sie für ihre Größe gut eingestellt, die Schilddrüsenwerte waren etwas zu niedrig, da müssen wir jetzt mehr geben.
    Als Notfallmedikamente haben wir Diazepan, welches mit einer Tube Anal eingeführt werden soll, falls der Anfall >10 Minuten dauert.

    Seit gestern haben wir von 2 x2 Luminal auf 2x 1,5 herabgesetzt, um den Nebenwirkungen entwas engegen zu wirken. Leider hatte sie gestern abend und vor etwa 20 Minuten wieder Anfälle. Beide nur kurz, aber wir haben das Gefühl, dass der Hund sich mit jedem Anfall weiter von uns entfernt.
    Kann das an der geringen Dosis Luminal liegen? In der Tierklinik sagte man uns, dass der Medikamentenspiegel sich lange im Blut hält und so kurzfristig deswegen eigentlich keine Veränderungen passieren können.
    Also weiterhin 1,5 oder wieder 2 Luminal pro Gabe verabreichen?

    Gibt es vllt. alternative Behandlungen die Lotte trotz ihrer Epilpesie ein wenig besser leben lassen?

    Hallo zusammen,

    unsere Labrodor-Mischlingshündin Lotte ist jetzt knapp 8 jahre alt und hat am 02. September 2012 das erste mal einen epileptischen Anfall bekommen. Darauf folgte ein zweiter am gleichen Tag und ein dritter am nächsten. Natürlich sind wir gleich mit ihr zur Tierklinik. Seitdem bekommt sie Luminal (2x 2 Tabletten). Danach waren wir noch mit ihr beim TA und haben sie durchchecken lassen, um die Ursache für die Epilepsie zu ergründen. Diesen Tests nach zu urteilen könnte die Ursache, laut TA, an ihrer Schilddrüse liegen. Deswegen bekommt sie ebenfalls 2x 1 Tablette Wetyrox (bin mir bei der Schreibweise allerdings grade nicht ganz sicher). Trotz allem bekommt sie immer noch Anfälle. So etwa 2-3 im Monat.
    Das größte Problem allerdings ist, dass sich ihr Wesen drastisch verändert hat. Sie bellt ohne ersichtlichen Grund und läuft entweder den ganzen Tag und die ganze Nacht unruhig durch das Haus oder liegt lethargisch stundenlang herum. Normales verhalten hat sie seit Wochen nicht mehr gezeigt. Hinzu kommt, dass sie sehr sehr wackelig auf den Beinen ist (wohl aufgrund der Luminal), häufig umkippt und ins Haus uriniert und stuhlt. So etwas hat sie früher nie gemacht. Der Hund ist seit Wochen nicht mehr der selbe :(
    Der TA meint, dass dies alles Nebenwirkungen sind, aber so hat der Hund keine Lebensqualität mehr. Eine alternative Behandlung konnte er uns nicht empfehlen.
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kanns uns ein paar Tipps geben, wie wir Lotte wieder ein wenig Lebensfreude einhauchen können? Der Hund tut einem einfach nur unendlich leid.

    Vielen Dank im Vorraus.