Beiträge von Hundefreund03

    Danke für deine Antwort!

    Zitat

    Ich finde den Post meiner Vorschreiberin sehr gut, würde aber gerne noch hinzufügen, dass man den Wechsel zwischen ziehen dürfen und Leinenführigkeitstraning auch gut durch Halsband und Geschirr vollziehen kann. Wenn sie dann das Geschirr an hat, darf sie ziehen und wenn sie sich ein bisschen ausgepowert hat und ansprechbar ist, dann würde ich ans Halsband umklingen und das mit ihr üben. Aber nicht zu lange, sie kann sich bestimmt noch nicht so gut am Stück konzentrieren.

    Ja, ich vermute auch das sie eher eine kurze Konzentrationsspanne hat.
    Zwischen Halsband und Geschirr wechseln wäre sicher auch eine Möglichkeit als Signal, aber da sie so kräftig ist habe ich Sorge davor, dass sie sich verletzt wenn sie mit voller Wucht ins Halsband springt.

    Zitat


    Ein paar Ideen zum Leinentraning findest du noch hier: https://www.dogforum.de/topic151411.html Ich hatte das bisher das Gefühl, dass bei den richtig starken Leinenziehern reines Stehen bleiben nicht zum Erfolg führt... ;)

    Viel Erfolg euch :)

    Danke, vor allem das Video im Link war sehr hilfreich. :-)

    Danke für deine Antwort!

    Zitat

    Hey und herzlich Willkommen :smile:

    Ich habe es so gelernt das sobald der Zug nachlässt nicht großartig gelobt wird.
    Weil sonst die Gefahr der Verhaltenskette besteht.

    Zug-locker lassen-Lob

    Anstatt Lob,ein einfaches ok und weiter gehen,deswegen würde ich hierfür auch nicht den Clicker nehmen.

    Ja, das könnte passiert sein als sie immer um mich rum gelaufen und dann wieder durchgestartet ist.

    Zitat

    Da z.B. mein Freund auch keine Lust in 1,5 Stunden 6 m hinter sich zu bringen kommt ein Halstuch zum Einsatz.
    Halstuch bedeutet ziehen dürfen.
    Also trägt der Hund erstmal immer beim spazieren ein Halstuch.
    Wenn man dann die Leinenführigkeit üben möchte,kommt das Halstuch ab.
    Die Verknüpfung verstehen Hunde an sich recht schnell.

    Dann ist das normale Training dran, Zug-locker lassen-ok und weiter.

    Ich hätte jetzt kein Problem damit 1,5 Stunden hin- und herzulaufen, ich weiß ja das es einem guten Zweck dient. Meine Bedenken waren eher dass das den Hund ziemlich frustriert, da sie ja ohnehin zu wenig Bewegung kriegt.
    Aber die Idee mit einem Signal zwischen "normalem" Laufen und Lernphase zu unterscheiden gefällt mir.

    Zitat

    Ich würde auch versuchen mich interessant zu machen.
    Das heißt du sprichst sie immer mal wieder an,lässt sie "sitz" machen,Leckerlies suchen, u.s.w.

    Also nicht einfach nur "stumpf" laufen.
    Hierfür kannst du dann auch den Clicker einsetzen.

    Die Idee gefällt mir sehr sehr gut, ich hab auch schon überlegt wie ich sie ein bisschen geistig fordern kann.
    Leider darf und kann ich sie ja nicht ableinen; denn ich glaube rennen zu dürfen wäre für sie auch beim Leinentraining der beste Verstärker.
    Kommandos kann sie noch gar nicht, zumindest auf deutsch. Auf spanisch scheint schonmal jemand mit ihr geübt zu haben, aber es ist eher Zufall wenn sie darauf hört.

    Das klingt auch sehr gut, hab gar nicht drüber nachgedacht...

    Zitat


    Ich hoffe du kannst ein wenig was damit anfangen :smile:

    Liebe Grüße

    Ja, das hilft mir schon viel weiter, danke sehr!

    Hey,

    ich bin ganz neu hier, und zwar weil ich ein kleines Problem habe.

    Ich bin etwas hundeerfahren (13 Jahre Mischlingsrüde, ca 40cm Schulterhöhe) und lese zZ reichlich über Hunde (Pietralla, Miklosi, Feddersen-Petersen).

    Ganz zufällig habe ich mich total in einen Tierheimhund verguckt als ich mal einfach so zum Gassigehen da war. Die Gute kommt aus Spanien, ist ein Dt. Schäferhund, und hat ihr Leben jeweils etwa zur Hälfte auf einem Industriegelände und in einem spanischen Tierheim verbracht. Da dieses Tierheim geschlossen wurde kam sie vor ca. einem halben Jahr hierher.

    Trotz der Vorgeschichte ist sie absolut friedlich (außer evtl. gegen kleinere Hündinnen) und sehr auf Menschen bezogen.

    Leider legt sie sich aber bei jedem Gassigehen in die Leine wie ein Schlittenhund. Und da nicht nur ich sie führen würde, sondern auch meine Mutter die nicht so viel Kraft und Masse hat ist kaum möglich sie zu uns zu holen, solange sie weiter so zieht. Daher möchte ich versuchen ihr einigermaßen Leinenführigkeit beizubringen, solange sie noch im Tierheim ist. Die Tierheimmitarbeiter sind ebenfalls dafür, da sie gemerkt haben das wir das Tier wirklich sehr mögen und sie ihr auch das Beste wünschen.

    Sorry wegen der langen Vorgeschichte, ich komme zur Sache:

    Mir ist egal ob sie später vor mir läuft, neben oder hinter mir, denn ich glaube nicht das sie zieht um ihren Willen durchzusetzen: Bleibe ich stehen um mir die Schuhe zuzubinden wartet sie geduldig an lockerer Leine, will sie abbiegen und ich gehe geradeaus folgt sie ohne Murren. Ich denke eher ihr fehlt einfach Auslauf; sie ist quasi nicht müde zu bekommen.

    Jetzt ist die Frage, wie kann ich während der Gassigehzeit des Tierheims sinnvoll trainieren das sie ohne Zug an der Leine geht?
    Bisher habe ich es bei jedem Gang, auch dem ersten, so gemacht: Raus aus dem Tierheim, und erstmal so lange mit ihr gesprintet bis ich nicht mehr konnte, damit das erste Adrenalin bei ihr abgebaut wird. Und dann ganz konsequent kommentarlos stehen geblieben wenn sie anfing zu ziehen.

    Die ersten beiden Male habe ich immer gewartet bis sie wieder zu mir kam, was manchmal ne Weile dauern konnte, da sie erstmal alles im Bewegungsradius der Leine abschnüffelte, bevor sie sich an mir orientierte.
    Das hat allerdings dazu geführt, das jedes Mal wenn Druck auf die Leine kam sie zurück kam, um mich lief, und sobald ich wieder anfing zu laufen wieder ins Geschirr sprang.

    Also habe ich die nächsten beiden Male schon dann wieder einen Schritt gemacht sobald die Leine locker wurde, und dafür verbal gelobt. Das ging etwas besser, aber trotzdem sprang sie immer wieder ins Geschirr.

    Meine konkreten Fragen:

    1) Wenn ich am Anfang des Spaziergangs lossprinte mit ihr zieht sie auch dann noch wenn ich renne so schnell ich kann. Ist das schon zu viel Erfolgserlebnis für sie? Ich glaube nämlich nicht das ich auf dieses Rennen verzichten kann, da sie sonst zu energiegeladen ist.

    2) Glaubt ihr ich komme mit Stehenbleiben zum Erfolg, oder soll ich besser mit Richtungswechsel arbeiten? Ich sehe mich dann allerdings schon 1,5 Stunden mit dem Hund auf 5m Straße vor- und zurücklaufen.

    3) Ich habe noch nie geclickert, aber ich finde die Idee die dahinter steht ziemlich einleuchtend und würde das gerne mit ihr probieren. Würdet ihr den Clicker während des Spaziergangs konditionieren, oder besser hinterher wenn sie schon wieder im Zwinger ist? Ich tendiere zu letzterem, aber ich sehe mich auch schon von grinsenden Tierheimsmitarbeitern beobachtet ;-)

    4) Wann wäre der richtige Zeitpunkt zu clickern?
    Der genaue Ablauf aus Stillstand ist der Folgende:

    a) Ich mache den ersten Schritt
    b) Hund sprintet an und springt in die Leine
    c) Ich bleibe stehen
    d) Hund schaut in der Gegend rum oder schnüffelt im Umkreis der Leine, jeweils deutlicher Druck auf der Leine
    e) Hund sieht nach mir, Leine entspannt sich
    f) Hund kommt zu mir

    Danke an alle die das bis hierher gelesen haben und mir gerne weiterhelfen möchten :-)

    Liebe Grüße