Beiträge von helleschatten

    Angst und Blues- ja, das kannte ich auch als Bonnie hier eingezogen ist. Auf einmal war nichts mehr mit "ich gehe mal in die Stadt bummeln" (und wir haben in Frankfurt gewohnt, wäre also viel zum bummeln da gewesen) oder mal was länger schlafen.
    Auf einmal saß ich mit Jeans und Schuhen im Bett ab morgens halb acht, wenn mein Mann zur Arbeit ist, damit ich ja schnell genug bin, wenn sie runter muss.

    Ich war / bin Erstwelpen- und Hundebesitzer. Ich wusste also mal rein gar nichts. Tausend Bücher habe ich vorher gelesen um dann festzustellen, dass doch alles anders ist.
    Dann die Sorge- oh, sie hat ja nur die Hälfte gefressen.
    Hat sie da eben etwa gehustet?
    Der erste Durchfall hat mich eine Stunde mit der Züchterin telefonieren lassen, währenddessen ich in Tränen ausbrach und sie meinte "Du brauchst doch nicht weinen, weil sie einmal Durchfall hat!".

    Rund um die Uhr habe ich auf das Würmchen aufgepasst. In den ersten Tagen war ich erst duschen, wenn mein Mann zuhause war.
    Und ich war über 10 Stunden täglich alleine mit ihr, weil er arbeiten war und er hat sich leider auch sonst nicht sonderlich viel gekümmert.

    Die ersten zwei Monate dachte ich mehrfach, dass ich sie zurück bringe. Aber dass das nur eine Theorie ist, wusste ich auch. In dem Moment, als sie mir mit 3,5 Wochen das erste Mal auf die Brust gelegt wurde, wusste ich, dass ich für sie sorgen werde, bis sie nicht mehr ist. Egal wie lange das dauert.

    Irgendwann hörte dieses Gefühl einfach auf. Ich kann jetzt auch wieder einfach bummeln gehen und sie bleibt halt alleine zuhause.
    Wir sind ein Team geworden und ich bin sehr dankbar und glücklich, dass ich diese Zeit gemeistert habe.
    Es ist unbezahlbar, wenn sie sich an mich kuschelt und sich während dem kraulen gaaaanz langsam und genüsslich auf den Rücken dreht und sich dann nicht mehr rührt während ich sie streichle. :cuinlove:

    Das was du da beschreibst klingt leider wirklich viel anders und deswegen schließe ich mich (lange Rede, kurzer Sinn) meinen Vorrednern an und rate eher vom Hund ab.

    Zu kein bis wenig Jadgtrieb passt kaum ein Terrier, auch kein Stafford.Wenn ein gemäßigtes Temperament wichtig ist passt kein Stafford.
    Und wenn der deutsche Pinscher als zu anspruchsvoll in der Erziehung ist, dann passt auch kein Stafford.

    Das kann ich so unterschreiben.
    Eine Bekannte hat einen Staff und der ist so dermaßen hibbelig, dass einem beim zugucken schwindelig wird. Außerdem jagt der Hund Kaninchen wie kein zweiter, den ich kenne....

    Gibt es Zoofachhandlungs-Ketten, die sich grundsätzlich vom Lebend-Tier-Verkauf distanzieren und trotzdem ein ordentliches Sortiment haben?

    Also dazu kann ich sagen- Jein.
    In Oberursel gibt es die "Bergers Tierwelt". Die haben keine lebenden Tiere und man bekommt ein wirklich ordentliches Sortiment, inklusive Futter und Leckerlis (Lunderland, Terra Canis, Fleischeslust, Wolfsblut, Josefa).
    Habe da gerade gestern wieder eingekauft.
    Nach unserem Umzug ist es leider nicht mehr nur 10 Minuten entfernt, sondern 45 Minuten. :muede:
    Mir ist aber aufgefallen, dass es oftmals eher einzelne Geschäfte anstatt großer Ketten sind, die bessere Marken führen statt nur Pedigree und Co.

    Wenn meine Nachbarn das stört, müssen sie sich halt überlegen, ob sie nicht doch besser ins Obergeschoss ziehen.

    Das ist der Grund, warum wir uns, als wir hier her gezogen sind, für das 3 OG entschieden haben (also das oberste Stockwerk und wir hatten die Wahl vom EG bis 3 OG). :D

    Es ist übrigens nicht richtig, das man nachts nicht duschen darf. Duschen darf man rund um die Uhr. Wäre ja noch schöner wenn nicht. Gibt ja auch Leute mit Nacht- oder Frühdienst, die davor duschen wollen.

    Was sagt denn der Vermieter dazu? Oder sind das die unter euch?
    Wir hatten ähnliches, allerdings gab es da Bonnie noch gar nicht.
    Tochter der Vermieterin über uns, die alte Vermieterin schräg gegenüber. Wenn die Mülltonnen geleert werden und ich bin nicht sofort danach raus gestürmt um sie rein zu holen, hat die Vermieterin sie nicht etwa einfach stehen lassen bis ich sie rein holen kann (ich stand halt auch nicht dauernd am Fenster und habe auf die Müllabfuhr gewartet), sondern sie ist in ihrem Alter theatralisch raus und hat sie unter Stöhnen rein gefahren, damit die Tochter dann am Abend bei mir vor der Tür stehen und sich beschweren konnte.
    Das war eine von tausend Dingen, die ich machen sollte oder lassen sollte.
    Hund dürfte ich keinen haben, obwohl die Tochter einen hatte, der immer auf den Rasen geschissen hat, was sie nie weg geräumt hat. Und wenn ich zu den Mülltonnen bin, durfte ich an den Tretmienen vorbei schleichen.
    Das End vom Lied war ein erbitterter Streit mit Anwalt und ein Auszug nach 6 Monaten. Daher mein Rat- nichts wie raus da!

    Weil hier alle munter den Begriff Will to please verwenden:

    Es handelt sich dabei um die Lenkbarkeit durch den Menschen während einer jagdlichen Situation. So manch "führiger" Hund im Alltag mutiert in einer Jagdsituation zum absolut unbeeinflussbaren Modell - der hat dann gar keinen Will to please

    Das bedeutet also, wenn ich Bonnie auf dem Weg hinter den weg hüpfenden Kaninchen abrufen kann, hat sie Will to please?
    Ich habe das dann aber auch immer falsch verstanden. Wenn das wirklich die Definition ist, versteht das so ziemlich jeder falsch, den ich kenne.