Ja alles auf einmal überfordert wohl den Hund und mich :-)
Ich hab erstmal heut eine Menge mitgenommen und werd es beherzigen.
Das es ein langer Prozess war mir gott sei dank schon bewusst :-) ansonsten hätte ich mir wahrscheinlich schon alle Haare ausgerupft...:-) Ich bedanke mich erstmal ganz ganz doll. Und werde hier mal berichten wie es die nächsten Wochen so läuft ;-)
Beiträge von Jeudi
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Schimpfen würde ich nur wenn ich sie direkt dabei erwische und sie dann unterbrechen und rausbringen. Draußen würde ich sie dann belohnen. Wenns schon passiert ist und ich dann schimpfe wird sie reichlich wenig damit anfangen können. Deshalb schick ich sie aus dem Raum und mach es dann weg. Eine Hundetrainerin hat zu mir gesagt, wenn sie mir immer dabei zusieht wie ich es weg mache, dann könnte sie denken das es mir Spaß macht, da es ja nunmal häufig vorkommt...
Ja die "Sphinx-Stellung" trifft es bei ihr ziemlich genau. Sie ist zu Hause quasi immer auf der Lauer und sitzt selten still. Ich sag aus Spaß immer "ich muss Zucker am Hintern haben" weil sie mir überall hinterher dackelt. Ich ignoriere sie dann zwar, aber sie stellt sich mir dann so provokant in den Weg das ich fast über sie stolper. Ich schieb sie dann leicht zu Seite und gehe meinen gewohnten Tätigkeiten nach.
Draußen reagiert sie gar nicht. Wenn ich sie von der Leine machen würde, dann würde sie laufen so weit sie die Beinchen tragen. (Mussten wir leider aufgrund eines defekten Halsbands leider schon feststellen)
Da bin ich allerdings auch dran, dass mit einer Schleppleine zu trainieren. Allerdings mit mäßigem Erfolg. Wie gesagt, spielen ist absolut nicht ihr Ding. Auch damit hab ich sie bereits versucht auf mich zu fixieren. Leckerlis nimmt sie, scheint sie allerdings nicht arg zu begeistern. ( Habe bereits mehrere Sorten durchprobiert) Auch habe ich versucht ihr mal einen Tag kein Futter zu geben um sie nur auf die Leckerlis zu fixieren. Ebenfalls ohne Erfolg...
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Also relaxt ist sie NIE. Sie ist wie ein Flummi.
Makieren tut sie gar nicht, WENN sie draußen macht, dann alles auf einmal. Es kommt einem dann auch vor als ob sie ihren Blaseninhalt ewig angestaut hat. Es dauert ewig bis sie dann mit dem Pipi-machen fertig ist.
Sie ist sehr aufmerksam und lässt sich sehr von der Umgebung ablenken. Ich hab das aber immer für den normalen Instinkt eines Hundes (vor allem da ja nunmal Jagdtrieb vorhanden) gehalten.
Im Haus macht sie dort hin wo sie steht. Also keine besonderen Ecken.
Was ich vielleicht vergessen hab zu sagen, teilweise kommt es mir vor als ob sie das versucht zu vertuschen.
Sie hat bereits mehrfach in ihr Körbchen gepinkelt und auch des öfteren hektisch versucht ihre Häufchen aufzufressen... -
Übrigens tut es schonmal enorm gut, zu hören das man nicht die einzige auf der Welt ist die dieses Problem bewältigen muss ;-)
Wo ich mir halt die ganze Zeit noch die Frage stelle, ob es vielleicht auch eine Grundlegende Sache sein kann.
Wie bereits gesagt, hat er sie mit 5 Monaten geholt. Dort wo sie herkam waren rund 200 Hunde in Zwingern. Also kein Züchter sondern eher ein Vermehrer. Kann da vielleicht schon ein Grundproblem in der Psyche liegen? -
Danke erstmal für die Antworten.
Also an der Zeit soll es nicht scheitern, die nehm ich mir. Nur das "witzige" an der Sache ist, dass sie es wirklich in Momenten macht wo sie sich unbeobachtet fühlt. Beispielsweise wenn ich gerade mal auf's Klo verschwinde oder fix duschen bin oder oder oder... Ich kann leider an einer Hand abzählen wie oft ich sie "dabei" erwischt hab.
Sagen wir mal so, ich hab meinen Freund für sein Nachlässiges Verhalten natürlich eingenordet... Allerdings bin ich die Person die sich wirklich intensiv mit unseren beiden Hündchen beschäftigt. Mir macht es auch wirklich Spaß, nur diese Sache gibt mir halt dann den Dämpfer. So schlimm sich das anhört, ich gehe nicht davon aus, dass mein Freund sich in Zukunft großartig mit dieser Angelegenheit beschäftigen wird. Wenn ich es dann mal wieder anspreche kümmert er sich zwei Tage, dann hat sich das leider wieder erledigt. Er hatte 19 Jahre eine Katze und dann musste plötzlich und unüberlegt ein Hund her.
So böse sich das als Freundin jetzt auch anhört...
Mit dem "in einem Raum überwachen" bin ich jetzt noch nicht drauf gekommen. Sie hat hier normal freien Zugang zu beiden großen Fluren, der Küche und dem Wohnzimmer. Auf einen Versuch sollte ich es auf jeden Fall mal ankommen lassen. Schlimmer wirds dadurch bestimmt nicht ;-) -
Mein Freund hat es leider bevor wir zusammen gezogen sind nicht so genau damit genommen. Ich hab mich der Sache jetzt seit unserem Zusammenzug (seit 4 Monaten) angenommen.
Ja ich war bereits öfter mit ihr beim Tierarzt und auch in der Tierklinik um eine Krankheit auszuschließen.
Wie bereits gesagt, gehe ich mindestens alle drei Stunden vor die Tür mit ihr. Morgens gehe ich eine halbe bis dreiviertel Stunde mit ihr spazieren, Mittags nochmal eine halbe Stunde und Abends eine Stunde. (nach dem Essen und ebenfalls nach dem Trinken)
Ich hab versucht auf Anzeichen zu achten aber sie geht weder "breitbeinig" noch fängt sie das "Suchen" an.
Wenn sie draußen gemacht hat, lobe ich sie überschwänglich und sie bekommt ein Leckerli. Mir kommt es dann aber immer so vor, als ob sie das überhaupt nicht interessiert... -
Hallo Ihr Lieben,
ich hab da ein Problem mit unserer Hündin das mich bald an den Rand des Nervenzusammenbruchs bringt.
Unsere Hündin Loona (18 Monate) macht immer noch ständig ihr Geschäft im Haus.
Dazu sei gesagt, mein Freund hat Sie mit 5 Monaten aus einer Zwingerhaltung erworben und sie mit in die Beziehung gebracht.
Sie ist ein sehr quirliger Hund, der sich allerdings mit keinen Mitteln zum spielen ermutigen lässt.
Das Hauptproblem ist allerdings, das sie in die Wohnung macht, wann und wie sie will. Man kann gerad mit ihr spazieren gewesen sein und kommt rein, eine halbe Stunde später ist dann eine Pfütze oder ein Haufen auf dem Flur. Ich habe mich diesem Problem bereits angenommen und alle Möglichen Mittel ausgetestet. Seit 4 Monaten belohne ich sie bei jedem Geschäft mit einem Leckerli, ich habe bereits die Zeit der Spaziergänge ausgedehnt etc.
Durch unseren Welpen geht sie auch Nachts alle 3 Stunden mit vor die Tür. Aber auch das hindert sie nicht, danach ins Haus zu machen.
Ebenso ist ihr Verhalten nicht immer gleich. Manche Tage hält sie 6 Stunden durch, andere dann wieder keine halbe Stunde. Ich habe es ebenso versucht mich an Ihrem Trink und Essverhalten zu orientieren und nach jedem Essen oder Trinken eine halbe Stunde danach vor die Tür zu gehen. Es ist nichts zu machen.
Hat vielleicht Irgendjemand eine Idee wie man dies in den Griff bekommt?Liebe Grüße
Anika