Beiträge von Samiwe

    Hallo Ihr Lieben,


    es ist soweit. Nela ist stubenrein und ich habe es auch endlich geschafft ein Bild entsprechend zu ändern, so dass es in mein Profil passt.


    Nela kommt sogar mittlerweile unter dem Tisch hervor und legt sich trotz Fernseher unter dem Couchtisch und lässt sich kraulen und schläft dabei noch ein. Der erste Gang ist aber erst unter dem Esstisch. :lol:


    Die Übelkeit beim Autofahren und das Übergeben haben wir noch nicht raus. Aber vielleicht kommt das auch noch. :???:
    Die Treppe kann sie auch alleine runter gehen. :gut:


    Das Geschirr Problem haben wir zum Glück nicht. Wir haben jetzt endlich das neue Sicherheitsgeschirr bekommen und das findet sie wohl besser, da es gepolstert ist. An das neue muss sie sich noch ein wenig gewöhnen, aber sie kommt alleine in den Flur und lässt es sich anziehen. Sie weiß aber auch, dass sie es direkt abbekommt, wenn wir wieder zu Hause sind.


    Wir sind wirklich erstaunt wie schnell sie Fortschritte macht.


    Jetzt müssen wir auch die ersten Kommandos wie z.B. Sitz, Platz etc. üben. Mal schauen wie man das am besten beibringt und wie schnell die kleine das umsetzten wird.

    Danke für deinen Einblick. Ich hoffe das unsere Nela auch bald mal richtig stubenrein wird und sich auch bemerkbar macht, wenn sie zwischen den Zeiten muss. Das wäre sehr hilfreich für uns. :lol:


    Gestern gab es wieder einen kleinen Fortschritt, bei zweimal Gassi gehen, hat sie insg. zweimal Pipi gemacht und beim letzten Spaziergang auch ihr Häufchen. Da haben wir die so dolle Belohnt, dass die uns schon doof angeschaut hat, aber wir waren glücklich und erleichtert. :lol:


    Gleich geht es wieder raus und wir müssen endlich mal trainieren, dass sie freiwillig raus gehen will, denn dass will sie partout nicht. Man muss die kleine unter dem Tisch vorholen und dann raus tragen. Nur wenn sie merkt es geht nach Hause, da kann es nicht schnell genug gehen. :???: Hunde sollten auch sprechen können, dann könnte man die mal fragen was bei denen im Kopf vorgeht. :lol:


    Aber trotz der ganzen Arbeit, wollen wir die kleine nicht mehr hergeben.


    Sie lernt sogar langsam an zu spielen. Sie liebt mittlerweile ihre Plüschteddie Bruno. Nach zwei Tagen hat er aber nun ein Loch, dass ich erst einmal stopfen muss. :lol:


    Ein Foto hätte ich bereits hochgeladen, aber irgendwie komme ich da nicht weiter. Die Pixel sind wohl noch zu groß, so dass ich die erst versuchen muss, zu verkleinern.

    Hallo zusammen,


    ich bin wieder da mit einer kurzen Zusammenfassung der letzten Tage.


    Nela lebt sich so langsam ein, bleibt aber noch immer gerne unter dem Tisch, aber das Fressen nimmt sie mittlerweile neben dem Tisch ein. Sie kommt ab und auch unter dem Tisch hervor und schlendert langsam in die Küche oder in den Flur.
    Ihre Schmuseeinheiten fordert sie auch ein, allerdings nur neben oder unter dem Tisch. Dann legt sie sich auch sehr gerne auf den Rücken und wir sollen dann ihren Bauch kraulen.
    Ab und an kommt auch der Pausenclown raus und sie will sich von hinten (der Couch) anschleichen und uns erschrecken, blöd nur, dass wir ihr getapse auf dem Laminat hören. :lachtot:
    Wenn wir zusammen auf den Balkon gehen, welchen sie vom Tisch aus sehen kann, kommt sie auch immer sehr schnell nachgerannt und setzt sich dann unter unsere Stühle. Hauptsache sie ist bei uns.
    Von Ihrem Platz unter dem Tisch, sucht sie den Kontakt zu uns, indem sie sich zu uns dreht, uns anstarrt, sich von hinten an die Couch lehnt und dort macht sie meistens auch den Pausenclown.
    Spielen will sie aber nicht wirklich. Bälle, Seile etc. interessieren sie so gar nicht. Was wir nicht verstehen. :???:
    Sie ist eine kleine Ordnungsfanatikerin, denn sie will immer eine ordentlich glatte Decke in ihrem Körbchen haben, wenn das nicht der Fall ist, kann sie schon ein wenig austicken. Dann wird die Decke gleich vollständig rausgeschmissen. :lol:


    Autofahren kann sie mittlerweile auch, sie steigt eigenständig ein, nur das aussteigen mag sie nicht, ausser sie weiß, wir sind wieder zu Hause in der Tiefgarage. Leider hat sie auch ein Talent dafür sich eigenständig abzuschnallen und dann geht sie immer wieder abwechselnd nach unten in den Fußraum oder schaut neugierig aus dem Fenster.


    Ihre Häufchen macht sie jetzt auch endlich draußen, allerdings hapert es noch sehr stark mit dem Pippi. Wir können so oft und so lange raus gehen wie wir wollen, aber draußen auch auf der von den Nachbarn betitelten "Hundeline" will sie einfach kein Pipi machen. Sie hält i.d.R. noch immer 24 Std. ein und macht dann ohne Anzuschlagen oder irgendwelche anderen Hinweise in der Wohnung Pipi. Was das angeht sind wir so langsam ratlos. :???:


    Das Gassi gehen selber ist auch noch so eine Sache.
    Die kleine ist eine wirkliche Trantüte und ein wenig Träge. Aus der Wohnung will sie am liebsten gar nicht raus, also müssen wir sie immer die Treppen runter tragen und bis um das Haus, so dass sie den Hauseingang nicht mehr sieht. Erst dann gibt sie sich geschlagen und geht mit. Ab und an läuft sie auch ein wenig vor, bleibt dann stehen und schaut ob wir auch kommen.
    Andere Hunde treffen ist auch in Ordnung, sie lässt sich beschnüffeln und knurrt nicht.
    Mit dem Straßenlärm kommt sie sogar schon sehr gut klar. Sie bekommt keine akute Panikattaken mehr. Sie bleibt zwar noch ab und an stehen und schaut die Autos an und sie lässt sich dadurch auch ein wenig vom "Geschäft" ablenken. Nur vor Kindern hat sie große Angst. Wenn Kinder in der Nähe sind oder spielen, schauen wir dass wir eine andere Route gehen, da die sonst eine Panikatakke bekommt und sich selbst wehtut.
    Mit den Kinderlärm müssen wir noch lernen, aber wir denken, dass stellen wir erst einmal hinten an, da uns andere Dinge aktuell wichtiger erscheinen. An der Leine kann sie sehr gut gehen, jedoch hält sie nicht die Spur, so dass sie uns ab und an ein wenig einwickelt oder vor die Füße rennt.
    Leckerlis oder ähnliches nimmt sie draußen gar nicht an. Sie ißt lediglich zu Hause in der Wohnung. Auch bei anderen frißt sie nicht, nur bei uns. An sich gut, so können wir sicher sein, dass sie nicht von Fremden was annimmt oder irgendwas draußen frisst. Nur Belohnungen oder Ablenkungen fallen draußen aus. So bleibt uns nur übermäßiges Loben und streicheln.


    Alles in allem machen wir wirklich mit der kleinen Maus Fortschritte, nur das Pipi Problem macht uns ratlos. Wir machen es zwar kommentarlos weg, aber ich merke ab und an bei mir und auch bei meinem Mann, dass die Verzweiflung da ist und das Unverständnis, denn den Haufen macht sie draußen, nur nicht Pipi und wir sind nicht wenig draußen, ab und an denke ich sogar, dass wir zu oft draußen sind, denn wenn wir dann heimkommen, schläft sie erst einmal zwei bis drei Stunden.


    Habt ihr einen Tipp oder Ratschlag was wir falsch machen oder was wir machen können, damit sie endlich draußen Pipi macht?


    Fotos von der kleinen folgen noch. Nur nicht wundern, es sind bisher nur Bilder unter dem Tisch. :lol:

    Hallo ihr lieben,


    vielen lieben Dank für eure ganzen guten Ratschläge.
    Nela hat gestern einen riesen Sprung nach vorne gemacht. Sie hat zwar Pipi in der Wohnung gemacht, aber ihren Haufen (und das war wirklich einer, traut man so einer kleinen Hündin gar nicht zu :lol: ) draußen.
    Wir konnten auch relativ lange an der Hauptstraße vorbei gehen ohne das sie irgendwelche Ängste hat. Ich muss aber auch dazu sagen, dass wir Abends gegangen sind, wo der Straßenverkehr nicht mehr so schlimm war. das klappt jetzt anscheinend ganz gut. Nun müssen wir das auch Tagsüber trainieren.
    Nur bis wir draußen sind ist noch ein kleiner Kampf. Sie will einfach nicht raus und vor allem nicht die Treppe runter gehen. Wenn sie aber denn einmal draußen ist, dann läuft sie und ist neugierig.


    Ich denke auch, was ihr geholfen hat ist, dass sie gestern einen zweiköpfe größeren Hund weggeknurrt hat, der ihr zu nah kam, als sie sich neben mir versteckt hat und dann sah sie auch noch, dass der ins Gebüsch gemacht hat.
    Wie stolz und mit hoch erhobenen Kopf sie plötzlich laufen konnte. Unglaublich.


    Innerhalb der Wohnung ist es nun so, dass sie zwar noch unter dem Tisch liegt, aber sie kommt, so denke ich, weiter nach vorne, seitlich aus dem Tisch raus und sie kommt auch wieder ins Schlafzimmer zum übernachten. Heute Morgen rannte sie auch nicht direkt unter den Tisch, sondern wollte erst einmal ihre Streicheleinheiten haben. Ich mache wirklich zehn Kreuze, dass sie so langsam auftaut.


    Danke für den Tip mit dem Buch, das habe ich gestern direkt bestellt und auch ein Sicherheitsgeschirr habe ich gestern bestellt. Das ist nun in ca. 2 Wochen da, da es Maßgefertigt wird, denn bei denen kann man es individuell anfertigen lassen und die sind günstiger. Unglaublich was so ein Sicherheitsgeschirr kostet.


    Kennt Ihr die Internetseite http://www.blaire.de? Die machen wirklich schöne Geschirre, Halsbänder etc. Bin da durch Zufall drauf gestoßen.


    Wie lange brauchen eure Hunde eigentlich für so Kauknochen? Unsere hat die innerhalb von max. 2 Tagen weg. Ist dass normal?


    Wünsche euch einen schönen Tag und lieben Gruß


    Sarah und Nela.

    Hallo zusammen,


    ich bzw. mein Mann und ich brauchen dringend eure Hilfe.
    Wir haben vor 6 Tagen eine Schäferhund-Basset Mix Dame im Alter von einem Jahr aus dem Tierheim adoptiert.
    Sie kommt gebürtig aus Spanien und wurde lt. Tierheim zusammen mit Ihrer Schwester ausgesetzt.
    Die Schwester wurde bereits vermittelt, nur Nela blieb zurück, weil Sie relativ schüchtern und ängstlich ist.
    Beim Gassi gehen ist uns dieses aufgefallen, allerdings dachten wir, dass es bei uns besser werden wird, da sie hinterher, nachdem sie von den ganzen anderen Hunden weg war und wir weiter auf das Feld gingen auch ruhiger wurde.
    Lt. Tierheim hat sie keine schlimme Vorgeschichte, da ihre Schwester nicht so ängstlich war. Mein Mann und ich glauben das allerdings nicht, denn seit sie hier ist wurde uns das Ausmaß erst ersichtlich.


    Nela ist an sich eine Zuckermaus und sie hat uns auch angenommen, sie sucht immer den Blickkontakt zu uns, lässt sich liebend gerne von uns streicheln und liebt anscheinend das schmusen. Wenn wir sie streicheln, legt sie sich sehr oft seitlich hin, hebt oft auf eines der Hinterläufe zum streicheln hoch und schließt dabei entspannt die Augen. Gestern hat sie sich auch zum ersten mal auf den Rücken gedreht damit wir sie streicheln dürfen. :gut:
    Sie bellt oder knurrt nicht, nimmt vorsichtig Leckerlis aus der Hand oder frisst aus der Hand.
    Man sieht auch, dass sie zu uns will, aber aus irgendwelchen Gründen traut sie sich nicht.


    An sich alles toll, nur hat Nela sich einen Platz unter der Esstisch auserwählt. Dieser steht direkt im Wohn-/Esszimmer hinter der Couch. Unter dem Tisch kommt sie nicht hervor, nicht einmal zum Essen oder trinken. Wir dachten das sei nur die ersten Tage, aber falsch. Auch am 6 Tag, nachdem wir sie mehrfach durch die Wohnung (75 qm, 3 Z, KDB) geführt haben.
    Sie will nicht einmal raus zum Gassi gehen. Eigentlich will sie nur unter dem Tisch bleiben und dort im Endeffekt leben.
    In der ersten Nacht, schlief sie im Büro und hat dort dann auch ihr Geschäft gemacht, in der zweiten und dritten Nacht schlief sie bei uns im Schlafzimmer und seit der vierten Nacht schläft sie im Wohnzimmer unter dem Tisch. Das Körbchen hatten wir zwischenzeitlich neben den Tisch in die Ecke gestellt und da ging sie relativ häufig rein.
    An zwei Tagen machte Sie ihr Geschäft auf dem Balkon, da waren wir wirklich glücklich. Hauptsache nicht in der Wohnung.
    Wenn sie das Gassi Geschirr sieht, sieht man in ihren Augen die blanke Panik und wir müssen sie i.d.R. die Treppen im Treppenhaus runter tragen.
    Wenn sie einmal draußen ist, läuft sie auch ohne zu ziehen an der Leine und bleibt immer neben uns. Ab und an vergisst sie dann ihre Angst und sie geht ein paar Schritte vor uns, aber sobald ein Auto vorbei fährt, andere Menschen vorbeikommen oder Kinder irgendwo spielen verfällt sie in Panik. Sie macht sich klein, versteckt sich hinter uns und fängt unglaublich an zu zittern. Am schlimmsten ist dieses Verhalten wenn irgendwo spielende Kinder sind. Dann kommt zu dieser Panik noch eine Angst starre und im nächsten Augenblick will sie in die nächste Hecke, unter ein Auto oder in den Graben springen.


    In den letzten Tagen hat ihre Angst bzgl. Auto´s schon abgenommen, aber nicht gegenüber Menschen bzw. spielenden Kindern.
    Ihr Geschäft will sie draußen ebenfalls nicht machen. Da ist es egal wie viel spazieren oder wie lange wir einfach nur draußen sitzen.


    Gestern wollten wir mit ihr in den Wald gehen, jedoch mussten wir dass relativ schnell abbrechen, da vor dem Wald eine große Wiese war, auf dem Kinder Fußball spielten und Drachen steigen ließen. Als die Kinder nicht in Sichtweite waren ging alles super, sie schnüffelte, guckte hin und her (ein bissl ängstlich, aber noch entspannt) und dann kamen die Kinder. Hinterher mussten wir sie zurücktragen, weil es weder vor noch zurück ging.


    Was können wir machen? Wie können wir ihr helfen, die Angst zu verlieren und ein "normales" Leben zu leben ohne die Angst? Müssen wir Angst haben, dass sie aufgrund Ihrer Angst und dem massiven Zittern draußen einen Herzinfarkt bekommt?
    Wie müssen wir uns verhalten? Auf sie zugehen und immer wieder unter dem Tisch vorholen oder ignorieren?
    Ebenfalls macht es mir zu schaffen, dass sie nur alle 2 Tage ein Häufchen macht und nur ca. alle 24 Std. Pipi.


    Wir denken bereits daran mit ihr zum Tierarzt zu gehen, damit dieser sie untersucht und dann ggf. Ratschläge hat. An einen Tiertrainer dachten wir ebenfalls, aber da sagen wir uns, dass es ggf. noch zu früh ist. Sie muss sich ja auch erst einmal einleben und das Vertrauen bekommen, dass wir sie nicht mehr zurückgeben wollen etc..


    Heute habe ich Ihr Hundekörbchen in Küchennähe gestellt, damit sie unter dem Tisch hervor kommt und alles im Blick hat. Von der Stelle sieht sie in die Küche und ins Wohn-/Esszimmer (die Couch auf der wir sitzen und auch ihren heiß geliebten Tisch, unter dem sie sich versteckt hält. Das Essen und trinken habe ich ebenfalls dorthin gestellt, da sie auch später in der Küche essen soll.
    Ihren Platz darf man sich jetzt nicht als "Küchenplatz" vorstellen.
    Es sieht so aus, dass wir eine offene Küche haben, die Küche selber ist U-Förmig mit einer Theke. Hinter der Theke steht an der Wand ein Schrank und dort steht mein "alter" Wellensittich von 15 Jahren drauf und dann kommt eine Fensterfront. Nela hat Ihr Körbchen nun am Ende der Fensterfront, Richtung Wohn-/Esszimmer, so dass sie noch den Schutz der Wand hat, aber auch alles sehen kann. Vor allem ist dort nicht die Fußbodenheizung an und sie schwitz sich nicht zu tode.


    Ich hoffe ihr habt ein paar gute Tipps und Tricks wie ich sie unter dem Tisch locken kann (Leckerlis helfen nicht, sobald diese außerhalb des Tisches sind :verzweifelt: ), so dass sie sich frei in der Wohnung bewegt und das sie Stubenrein wird. :hilfe: