Beiträge von InaDobiFan

    Kann mir mal jemand diese große Aufregung erklären?
    Wenn sich an der Rezeptur was ändert, wo ist dann das riesen Problem?

    Oder boykottiert ihr grundsätzlich alle Produkte von Nestle?
    (Lòreal, vittel, nestea, nespresso, kitkat, smarties, eis...)

    Und wenn ja warum?
    Nestle ist hier in der Gegend einer der Größten Arbeitgeber, die Arbeiter werden überdurchschnittlich gut bezahlt, haben ne super Infrastruktur (eigener KiGa usw) und werden fair behandelt.


    - Ich habe einen Mann kennengelernt der auch einen Hund hatte. :D
    Als wir dann zusammengezogen sind, hatten wir eben zwei Hunde.

    - Wichtig war mit dabei eigentlich nur, dass die zwei sich verstehen.
    Haben sie von Anfang an, obwohl Alana anfangs schon sehr schüchtern war.
    Qessy kam dann als Sporthund für meinen Freund dazu, weil Maddox Verletzungsbedingt in Sport-Rente ist, da war ihm die Abstammung
    wichtig, er wollte einen gewissen Typ Hund.

    - Vorteile: die Hunde sind ein schönes Rudel geworden, können sich miteinander beschäftigen, haben Spaß zusammen, Spaziergänge sind zwar anfangs recht stressig mit jedem neuen Hund der dazu kommt (weil man seine Augen überall haben muss) aber machen einfach mehr Spaß, Großer Vorteil bei Qessy: sie ist mein Sporthund geworden, bei ihr und meinem Freund passt die Chemie nicht

    - Nachteile: man muss öfter putzen Zuhause, die Kosten für drei Hunde sind hoch, man kann nicht mehr so einfach mal ein paar Tage weg fahren weil niemand drei Hunde nehmen kann, bzw man drei Hunde auch nicht einfach mitnehmen kann

    - Sie sind Zuhause und sind brav.

    - Einmal zwei Erwachsene zusammengeführt, einmal einen Welpen zu zwei Erwachsenen Hunden dazu gesetzt.

    - Zum größten Teil ist das Verhalten der einzelnen Hunde im Rudel schon besser geworden (Alana wurde mutiger, selbstbewusster, Maddox wurde ruhiger) aber Anfangs war keiner so wirklich begeistert als sie gemerkt haben "shit, der bleibt ja wirklich da"

    Qessy kam erst mit 16 Wochen zu uns und war es gewöhnt mit den anderen Dobermännern der Züchterin und natürlich ihrer Mutter zu schmusen.
    Unsere zwei wollten mit dem kleinen Ding da auf keinen Fall körperkontakt riskieren.
    Spielen war schon am zweiten Tag ok, kuscheln tun unsere Hunde bis heute nicht.
    Nebeneinander liegen mit leichter Berührung geht gut aber mehr wollen alle drei nicht.

    Kommt darauf an...

    Maddox und Alana können super zusammen Ball spielen.
    Sie ist zwar immer schneller als er am Ball, aber nimmt keinen Ball in die Gosche wenn ein anderer Hund dabei ist ihn zu schnappen, sie rennt dann einfach über den Ball und wartet bis Maddox ihn hat.
    Dann rennt sie neben ihm her und zieht maximal an der Schnur des Balls, was er super gut findet.

    Bei Qessy und Alana läuft es gleich.


    Alle drei geht gar nicht, weil Maddox und Qessy beide darauf bestehen dass der Ball ihnen gehört.

    Maddox gibt ihn einfach nicht her und Qessy wird dadurch so frustriert und gemein dass sie ihn dann angreift und in seinen Kopf/Genick beisst.
    Da hatte er beim letzten Mal ein paar ordentliche Löcher im Ohr und Kopf und eine Kralle war abgerissen, weil es ihn überschlagen hat....

    Wenn alle drei einen Ball haben geht es einigermaßen aber auch da muss man immer schauen dass das kleine Scheusal nicht plötzlich auf die Idee kommt dass alle Bälle ihr sind.

    Nee solche gefährlichen Aktionen gibt es hier nicht mehr. :mute:

    Dann hieß es, beide Hunde saßen still vorm Helfer und haben gebannt, dass will man nicht mehr - die Hunde sollen bewachen wie Hund xy.. Aha.. und ja man kann deutlich beobachten, wie jetzt fast alle ihren Hunde entweder das Steh in der Bewachung oder das Bellen beibringen.. in meinen Augen ist das Unsinn - aber gut, ist halt so im IPO Zirkus..


    Meine große Hündin bewacht bellend.
    Ich habe die Erfahrung gemacht dass es auf der Terrasse dann oft heißt "wow, mega"
    Aber die, die mit uns auf dem Platz stehen und trainieren und zum Teil auch LR sind (swhv und dmc) sofort sehen, dass es bei ihr nur gut trainiert ist.
    Und genau aus diesem Grund würde sie von ihnen schlechter bewertet werden als ein Hund der sitzt und bannt, es aber todernst meint.

    Es kommt doch auf die gesamte Einstellung des Hundes während des gesamten SD an, da zu sagen: Hätte der Hund jetzt gestanden/gebellt hättest du ne bessere Bewertung bekommen, finde ich extrem seltsam und habe ich so auch noch nie gehört.

    Natürlich kann man sagen der Hund sollte so bewachen wie xyz aber damit meint man dann doch die ganze Einstellung des Hundes und nicht nur die Technik.

    Da ich auch Neugierig bin, mach ich da gerne mal mit. :smile:

    1. Wer baut Fährten über "Selbstentdecken" auf zB a la Hoyer mit Geruchsfeldern und Co und wer macht von Anfang an einen gewissen Zwang drauf (kurze Fährte, jeder Schritt muss gesucht werden) und wer macht es noch ganz anders (zB dieses freie in ein kleines, nicht ausgetretenes, sondern als Fährte getretenes Quadadrat , oder andere Ansätze)

    Ich habe Alana relativ frei Schnauze ausgebildet (weil ich es nicht besser wusste), Abgänge, Autubahn-Fährte, Schritte, Gegenstände.
    So ungefähr im Schnellverfahren.


    Bei Qessy hat das alles System, aber ich auch die richtigen Ansprechpartner und Trainingskollegen um mich rum.
    Das Ziel der Ausbildung ist ein selbstsicherer und selbstständig arbeitender Hund, der die
    Fährte ruhig, aber dennoch intensiv, freudig, mit angemessenem Tempo und exakt ausarbeiten will.
    Bereits mit Beginn der Ausbildung wird darauf geachtet dass der Hund ein gewisses Maß an Gehorsam und Selbstbeherrschung lernt (Bsp Warten am Abgang) und das wird auch von uns eingefordert.
    Wir suchen zuerst Abgänge ab (ca 30 x 30 cm), dann Dreiecke und dann folgen Fährten mit kontinuierlich größer werdendem Abstand der Schritte.
    Als Futter nehmen wir nur Trockenfutter welches kaum riecht und drücken es eher in den Boden als es nur auf die Fährte zu legen.
    Korrigiert wird an der Leine, wenn der Hund zu schnell oder oberflächlich wird.

    Zitat von Hummel

    2. Wie baut ihr das Fuß auf? Wie und wer und was hat euch evtl bei eurem ersten Plan das Fuß aufzubauen zu Beginn eurer Sportlerkarriere verändert und warum?

    Alana habe ich mit Futtertreiben und dann Beute aufgebaut, allerdings unkorrekt.
    Nach fast 2 Jahren Training läuft sie recht schön und korrekt.
    Ein wirkliches Vorbild gab es da für mich nicht.

    Qessy wird auch übers Futtertreiben aufgebaut und aus einer Mischung von Tipps von Trainingskollegen.
    Ich habe ein Bild im Kopf wie ich es gerne hätte, weiß allerdings nicht ob Qessy dafür der richtige Hund, und ich der richtige Hundeführer bin. Wir werden sehen.
    Momentan funktioniert es ganz gut.
    Bei dem Hund haben mich sehr viele Leute inspiriert, vor allem dadurch dass sich meine Trainingsmöglichkeiten enorm verbessert haben und ich dadurch dann mehr kompetente Ansprechpartner habe als früher.

    Zitat von Hummel

    3. Wer hier von den lieben IPO-DFlern macht diesen Sport prüfungsorientiert schon wie lange? Und wer macht es ohne echten Fokus auf eine Prüfung (ggf mal zum Spaß) und wer trainiert hier um wirklich mal mindestens auf Landesebene zu führen?


    Prüfungsorientiert bei beiden Hunden, andernfalls dürfte ich bei uns auf dem Platz auch nicht mehr trainieren.
    Seit 2013.
    Was die Zukunft bringt weiß man nie, aber ich versuche schon das Beste aus mir und meinen Hunden raus zu holen.