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Ich find ja gerade als Ersthundehalter solltest du dich auf die Therapiearbeit nicht versteifen. Das erfordert halt bestimmt auch Erfahrung und gerade beim ersten Hund macht man unbewusst Fehler etc pp. Falls du verstehst, wie ich das meine.
Kann natuerlich glattgehen, aber das sollte nicht dein erstes Ziel sein mit dem Hund.
Weil Therapiehund, Familienhund und Reitbegleithund das muss halt alles passen.
von unterwegs..
Ich würde dem zustimmen. Ich bin zwar mit Hunden aufgewachsen, aber Lina ist mein erster eigener Hund.
Ich arbeite mit ihr gerade daran meine Co-Pädagogin zu werden und ich muss sagen, dass ist für mich als Ersthundehalter doch ein viel größerer Brocken an Arbeit als gedacht und jetzt im Nachhinein hätte ich vieles was ich vorher für richtig und gut hielt einfach komplett anders gemacht, um sie auf diese Aufgabe vorzubereiten. Aber die Erfahrung musste ich selbst machen und die "Fehler" auch.
Ich würde dir empfehlen, wenn dir was an der Therapiearbeit mit Hund liegt erstmal eine Rasse zu nehmen, die auf jedenfall offen auf fremde Menschen zu geht und zusätzlich als Ersthundehalter, der dieses Ziel verfolgt eine Rasse die Fehler "verzeiht". Denn egal wie gut mal sich vorbereitet man wird sie machen.
Wenn du denkst ein Hund mit den rießigen Herzen eines Labbis (sowohl im positiven wie auch negativen Sinne) ist die zu distanzlos und aufdringlich (viel Erziehungssache, jeder Labbi kann Impulskontrolle lernen), dann könnte vielleicht ein Collie (Langhaar oder Kurzhaar) passen (mir wurde der Collie z.b. Kürzlich empfohlen, weil ich mir etwas Sorgen bezüglich meines Zweitlabbis gemacht habe, aber ich bleibe doch bei den Retrievern).
Vor kurzem habe ich Toller kennengelernt. Wundervolle Hunde, aber distanzierter Fremden gegenüber. Irgendwann wird hier wahrscheinlich ein Toller einziehen. Auch mit dem Ziel im pädagogischen Bereich ausgebildet zu werden, aber derzeit traue ich mir noch nicht zu den geeignet Welpen einer weniger offenen Rasse auszuwählen UND ihn auf die Arbeit so optimal wie möglich vorzubereiten.
Ich muss dazu sagen: Ich bin schon jemand der nicht unbedingt die Mainstreameinstellung zu dem Thema hat, sondern das gabze eher lockerer sieht.