Beiträge von Sternenwolf

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    Da kann ich Night nur zustimmen: wenn es nach so manchen Stimmen hier ginge, dürften weder Rüde noch Hündin je einen ersten Wurf haben, weil man ja noch gar nicht weiss, wie die vererben? Oder sind Erstwürfe nur für die Deppen unter den Käufern gedacht? und was ist, wenn dr erste Wurf gut ist, der zweite dann wegen einer unpassenden Kombinatoin (was man vorher nicht unbedingt wissen kann) nicht?

    Ganz ehrlich, so abgehoben wie hier gefordert sucht kaum jemand seinen Familienhund. Und das ist auch gut so. Denn sonst müssten alle seriösen Neuzüchter ihre ersten Würfe im Tierheim entsorgen, oder ewig behalten. Und damit würden sie spätestens nach dem 2. Wurf den Bettel hinschmeissen.

    :gut:

    Hunde wirken als "soziale Katalysatoren". Man kommt über sie viel häufiger in Kontakt mit anderen Menschen. Sie Regen einfach dazu an. Wenn man mal drauf achtet wird auch oft erst der Hund angesprochen... Ganz klassisch: "Ja, du hörst ja gut!" Oder "Du bist, aber ein Hübscher!" und kommt dann erst mit dem Hundehalter ins Reden.
    Diese Funktion nutzt man z.b. in der Tiergestützten Therapie.

    So ganz privat kann ich bestätigen, dass ich mit Lina viel häufiger angesprochen werden. Egal, wo ich mit ihr bin. Beim Spazieren oder wenn sie mich in die Uni begleitet. Von Menschen mit Hund, von Menschen ohne Hund.
    Ich finde das schön und rede dann sehr gerne mit den Menschen und wenn es nur 2 oder 3 Sätze sind.

    Der Hund an sich ist ja nicht schlecht oder böse. Der kann nichts dafür, wo er herkommt und hat sich das nicht ausgesucht.
    Die Kritik hier im Forum richtet sich nicht gegen den Hund, sondern gegen die Maschinerie dahinter und dagegen, dass viele das (un)wissentlich unterstützen durch ihren Kauf.
    Der Hund an sich ist nicht besser oder schlechter...

    Ruby ist wie ein kleiner, schwarzer Duracell-Hase. Sie trainiert dich jetzt für den Dalmatiner-Zweithund. ;D

    So und zum Thema:
    Ich hab jetzt tatsächlich noch eine Züchteralternative im Auge, falls es bei Lina Züchterin nichts wird oder der Wurf zeitlich ganz katastrophal liegt.
    Dort könnten dann evtl. sogar gelbe Welpen fallen... (Die Farbe, die ich ja ganz ursprünglich mal haben wollte.)

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    Ich kann mich einfach nciht entscheiden. Jetzt zweifel ich schon wieder.
    Willst du wirklich noch nen Retriever, einen Jagdhund? Und dann wieder sowas großes, eigentlich mag ich ja was kleineres haben... ich bleib auch immer wieder an den Shelties hängen.
    Ich werd schauen, was es an Verpaarungen gibt, wenn es zeitlich bei mir passt und dann auch danach entscheiden. :tropf:

    Es beruhigt mich ein bisschen, dass es nicht nur mir hin und wieder so geht. Wobei ich inzwischen (zur Zeit auf alle Fälle) sehr sicher bin.
    Das einzige was mir manchmal noch Gedanken macht ist die Größe bzw. eher das Gewicht. Zweimal um die 30 kg ist ja doch noch ne andere Nummer als einmal 30 und einmal 15 kg (wie ein Lagotto z.b.).

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    Mir ging es im Übrigen nicht um solche Hunde, sondern das, was in einigen Threads ua. von fyling-paws gepostet wurde - dass ihre Border, die ja nunmal am Vieh arbeiten und - davon gehe ich mal aus - aus ner ordentlichen Zucht stammen dennoch Ticks haben wie Wassertropfen fangen etc.
    Dass es Aussies gibt, die jede Parkbank, auf der man sich 5 Minuten aufhält, als ihrs ansehen und verteidigen.
    Dass es Chesapeakes gibt, die im Wasser ertrinken, weil sie "Spaß" daran haben, dass das Wasser aufspritzt.

    Ich frage mich gerade ob das wirklich "Eigenschaften" sind die man "gezielt" züchtet. Werden Hunde die solche Auffälligkeiten zeigen in die Zucht genommen? Das kann ich mir nicht wirklich vorstellen (weiß es aber nicht.)

    Ich hab's schon geschrieben: Extreme sind in meinem Augen nie gut und bringen wohl in vielen Fällen genau solche "Störungen" mit wie oben beschrieben. Aber ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass diese Sachen etwas sind das erwünscht ist, sondern dass man eher versucht so gut wie eben möglich Hubde zu züchten, die zwar die "guten" Anlagen für die Arbeit bei zu behalten, ohne diese Verhaltensprobleme genetisch zu forcieren. Das ist sicher trotz allem ein schmaler Grad auf dem man sich bewegt und es gibt immer irgendwen, der nur ein höher, schneller, weiter im Kopf hat, klar. Aber das ist dann in meinen Augen keine seriöse und durchdachte Zucht.

    Ansonsten finde ich die aktuelle Diskussion hier zeigt recht schön, das "auffällig" (so fern man es so nennen will) immer im Auge des Betrachters liegt und auch viel mehr mit dem Halter als dem Hund zu tun hat.
    Für mich wäre ein Hund wie Helfstyna ihn sich wünscht, absolut der falsche und würde sicher Auffälligkeiten entwickelten im Alltag, da ich nicht wirklich wüsste wie ich ihn zu händeln hätte (davon ab dass mir der Sport nicht liegt und ich ihn nicht richtig Auslasten könnte).
    Das heißt, aber nicht dass der Hund verhaltensauffällig geboren ist.

    Ob man die verschiedenen internalen und externalen Einfluss-Faktoren da überhaupt scharf trennen könnte, um sagen zu können, der Hund ist so geboren?

    Wenn ich darum bitte, das mein Hund aus erzieherischen Gründen eben erstmal nur an der Leine raus darf, dann ist das so. Das würde ich sehr nett, aber bestimmt klar machen.

    Mit jedem Jagderfolg (und wie bereits geschrieben, das Hetzen gehört auf jeden Fall dazu), machst du wieder einen rießigen Schritt nach hinten. Bei nen Terrier, der ja sehr selbstständig jagt, würde ich das erst Recht vermeiden wollen.