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Es ist für mich auch absolut kein Vergleich mit den Fütterungsarten meiner Hunde. Bei "Grinsegesicht" habe ich die Wahl, meine Hunde nicht mit Fleisch zu ernähren, wäre aus meiner Sicht nicht artgerecht.
Ich glaube bei den Fütterungsarten ging es eher um die Haltung der Tiere die verfüttert werden.
Ich würde allerdings auch kein Geld ausgeben um CM zu sehen. Ich schaue seine Sendung auch nicht mehr und finde es sehr schade, dass viel Menschen ihn entschuldigen und teilweise auch seine Methoden sehr unreflektiert anwenden.
Es gibt Dinge, die er sagt, die finde ich nicht schlecht, aber die gibt er meiner Meinung nach nur wieder und hat sie nicht neu erfunden. (Also z.B. ein Hund braucht genügend Bewegung, Erziehung sollte möglichst konsequent sein u.ä.) Wie er die Sachen dann zum größten Teil umsetzt... Nun ja.
Es kommt ja auch immer das Argument er arbeite mit hochaggressiven Problemhunden (Red-Zone-Dogs), da seinen seine Methoden gerechtfertigt. Ich habe seine Sendung eine Zeit lang verfolgt (bevor ich angefangen habe mich intensiv mit Hundeerziehung zu beschäftigen).
Ich finde viele der Hunde sind einfach unerzogen, haben zu wenig Beschäftigung oder zeigen "normale" Probleme (Pöbeln an der der Leine, Ressourcenverteidung), die nicht schön sind und an denen man auf jeden Fall arbeiten sollte, aber bei denen es viele, viele andere Möglichkeiten gibt, dies zu tun.
Zum Thema: Ich kann mir gut vorstellen, dass nicht zwingend die gleichen Leute zu CM gehen, die hier gegen Kettenwürger etc. sind. Sollten es die selben sein. Sollen sie doch.
Ich für meinen Teil, lege mein Geld lieber anders an und werde den Mann (der in meinen Augen auch vorwiegend ein Selbstdarsteller ist) nicht unterstützten, weil ich mit seiner Art und seinen Methoden nicht klar komme.