Beiträge von Sternenwolf

    Ich hab Lina getragen bis sie gut 20 kg hatte, da war sie um die 5 Monate glaub ich. Danach ging's einfach nicht mehr bzw. wurde es gefährlich.
    Ich hab jetzt allerdings nicht so viele Treppen im Haus.

    Wenn ihr nicht mehr tragen könnt, dann würde ich ihn langsam an der Leine Treppen laufen lassen. Nicht 100x pro Tag sondern nur wenn wirklich notwendig.

    Ich war auf einem Seminar zum Thema Kommunikation Hund-Mensch. Leider gabs keine so kleinen Welpen zum selbst beobachten. :)
    Es wurde aber betont, dass es viel mehr darauf ankommt, was man in einem Hund sieht und somit ganz unbewusst fördert.
    Aussagen von einer erfahrenen Züchterin und einer Tierärztin mit Schwerpunkt auf Verhaltenstherapie. Aber sicher gibt es auch viele individuelle Unterschiede.

    Diese Diskussion ist eine Unendliche Geschichte...
    Interessant finde ich den immer mal wieder auftauchenden, für mich künstlich konstruierten, Gegensatz zwischen Kommunikation und Konditionierung (über Leckerlie)
    Würde ich mit meinem Hund nicht kommunizieren während ich mit ihm einen neuen Trick einübe über bspw. Markerwort oder Clicker, dann hätte er doch nie die Chance etwas dabei zu lernen.
    Für viele ist Kommunikation mit Hund nur wenn ich etwas körperlich mache und/oder körpersprachlich ausdrücke (was dann oft in Bedrohung des Hundes endet).

    Ich persönlich hab mich gegen die Rudelführertheorie entschieden, weil sie mir nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht haltbar scheint. Ob Theorien, die heute als richtig gelten, dass in 30 Jahren auch noch sein werden, weiß ich heute natürlich nicht. Das ist für mich aber kein Grund recht eindeutig widerlegte damalige Erkenntnisse heute noch umzusetzen, wenn es einen anderen sanfteren Weg gibt.

    Um Lerntheorerisch über positive Verstärkung zu arbeiten muss ich im Übrigen keinen Hund vermenschlichen. Die meisten dieser Erkenntnisse würden nämlich ursprünglich an Tieren gewonnen und dann auf den Menschen übertragen. Sie funktionieren nachweislich für die meisten Lebewesen. Grundsätzlich wird nämlich das Verhalten häufiger gezeigt was sich lohnt. Was auch nicht lohnt, wird seltener. Würde sonst keinen Sinn machen.
    Was ein Tier/Hund nun als Belohnung empfindet ist natürlich etwas individuelles. Ich arbeite hauptsächlich über Leckerlie, weil mein Hund ist einfach verfressen. Warum sollte ich dann diese für sie tolle Belohnung nicht nutzen? Ich belohne sie auch über spielen... Mit mir, mit Spielzeug, dabei ist's sehr kontextabhängig ob sie wirklich Spaß dran hat oder nicht. Ebenso streicheln. Geht beim "arbeiten" gar nicht. Drinnen auf den Sofa? Super Sache.

    Gestern hatte ich nun einen Hund an der Leine der nicht so sehr auf Futter steht, dafür auf sein Bällchen. Also: Bällchen als positiver Verstärker benutzt.
    Es geht immer darum was der Hund als Belohnung empfindet!

    Zu Kämpfen mit Hund: Bei einem entsprechend großen Hund, der es wirklich ernst meint, würde ich einen Teufel tun und mich auf einen richtigen Kampf einlassen... Sollte es der Hund wirklich drauf anlegen, könnte das sehr zu meinem Nachteil ausgehen. Mein Hund hat nämlich rein körperlich die bessern Vorraussetzungen mir ernsthaft weh zu tun.