Beiträge von Sternenwolf

    Ich habe schon einige Abschiede hinter mir. Es ist jedes Mal anders und egal wie alt ein Lebewesen ist und wie absehbar es ist das es bald gehen wird, wenn es dann passiert und ein geliebtes Tier stirbt, ist es doch immer irgendwie plötzlich (für mich zumindest, ich weiß auch nicht wie es besser beschreiben soll...).
    Unser Pudel war beispielsweise 17 Jahre alt und er hat sichtlich abgebaut und allen war klar, dass es eher früher als später soweit sein wird, dass wir ihn gehen lassen müssen. Aber als meine Mama dann anrief und mir sagte, dass sie ihn hat einschläfern lassen, weil es nicht mehr ging, hat mich das ziemlich aus dem Konzept gebracht. Damit hatte ich einfach nicht gerechnet. Ich war damals 18 und ich konnte mich gar nicht daran erinnern, dass es mal ein Leben ohne Flochen gab.
    Ich hab ihn noch eine ganze Weile über die Fliesen trippeln gehört oder über die Wiese laufen sehen.

    Ich glaube eines ist wirklich ganz wichtig: Sich die Zeit geben/nehmen und trauern. So wie man ganz persönlich eben trauert. Man stößt in seiner Umwelt oft auf Unverständnis deswegen, hört Sätze wie: "War doch nur ein Hund.". Ich denke wir sind uns hier alle einig, dass es nicht "nur" ein Hund/Tier ist, sondern unser jahrelanger Freund und Begleiter und da ist es nur verständlich, dass man einen Trauerprozess durchlebt und das auch tun sollte und nicht unterdrücken.
    Wie dieser Prozess aussieht, welche Phasen man durchläuft und was man selbst dafür braucht ist bei jedem Menschen unterschiedlich.

    Ich bürste Lina mit einem ZoomGroom. Das Teil ist klasse und holt richtig viel Fell raus ohne irgendwas kaputt zu machen. Den Furminator nutze ich nur vereinzelt wenn sie sehr stark haart.
    Den ZoomGroom mag Lina deutlich lieber als den Furmi. Ich bin mehr als glücklich, dass ich den damals gekauft habe, obwohl ich schon den Furmi hatte.

    Die Ohren pflege ich bei Bedarf, aber mindestens so einmal im Monat, weil Lina letztes Jahr ein wenig Probleme hatte mit Entzündungen. Ich hab ein Mittel vom Tierarzt zum Spülen, das nutze ich aber fast nie, weil sie sich so wehrt (nicht vernünftig geübt als Welpe und jetzt hab ich den Salat). Ich hab ein anderes Mittel zum Sprühen geholt.

    Augen wische ich nur bei Bedarf aus.

    Regelmäßig die Krallen kontrollieren und wenn nötig schneiden und auch mal zwischen die Pfotenballen gucken/
    fühlen.
    Zähne kontrolliere ich und gebe regelmäßig was zähes, hartes zum Kauen. Andere putzen auch, das mache ich nicht...

    Auch wichtig: Ans Baden gewöhnen. Ich hab's nicht gemacht, weil "muss den Hund doch nicht baden" und hatte 6/7 Monate ein rießiges Drama wenn Lina gewaschen werden müssten, weil sie sich gewälzt hat.