Beiträge von Sternenwolf

    Naja ganz ehrlich so doof wie das Gesetz vielleicht ist (ich bin da auch mehr oder weniger betroffen, wenn auch kein Trainer, arbeite aber demnächst gewerblich mit meinem Hund) und so katastrophal die Umsetzung ist, ich kann das Amt schon verstehen. Macht man eine Ausnahme (egal ob für CM oder jemand anderen), wollen plötzlich noch viel mehr Leute Ausnahmen. Da stellt sich dann die Frage wo fängt man an mit Ausnahmen und wo hört man auf.
    Wie sollte die Ausnahme bei z.b CM begründet werden? Er hat ja keinen (auch keinen amerikanischen) Nachweis(?), den man evtl. anerkennen könnte.

    Allergien können evtl. ja auch behandelt werden. Da würde sich dann vielleicht ein Weg finden.

    Ein Mann der nichts mit Tieren anfangen kann ist bei mir falsch und wäre sicher nicht mehr Traummann. Der sollte Tiere schon wenigstens mögen. Im allerbesten Falle mindestens so verrückt nach ihnen sein wie ich es bin. ^^

    Schwer gemacht und verhindert wird eine wissenschaftliche Betrachtung des ganzen doch vor allem von der Schöpferin dieser Idee. Sie möchte nicht theoretisieren.

    Zu einer wissenschaftlichen Beweisführung gehört übrigens Einbezug von Kritik und kritischen Anmerkungen, die man dann wenn man gut und ordentlich gearbeitet hat evidenzbasiert widerlegen kann.

    Und nein ich bin nicht wissenschafts"gläubig" sondern in der Lage wissenschaftliche Ergebnisse mit genügend kritischer Distanz zu betrachten und abzuwägen und ich bin mir auf Grund meines Studium bewusst welche Schwächen und Mängel wissenschaftliche Beobachtung und Forschung allgemein haben kann und hat. Was man Wissenschaft und Forschung aber nicht pauschal unterstellen kann ist, dass sie nicht in der Lage ist sich selbst zu reflektieren und nicht interessiert an neuen Erkenntnissen.

    Lina hat heute Schweinemist gefunden. Ich hab's nicht gesehen und als sie dann zu mir gerannt kam wusste ich nicht ob ich lachen oder weinen sollte.
    Sie war auf dem Rücken und der rechten Seite vom Hals bis zum Ruteansatz eingesaut mit dem Stinkezeug. Ihr Geschirr zu eingesaut, ihr Halsband alles. Das hing richtig dick im Fell.
    Ich konnte nur noch recht fassungslos "Ach herrje, um Gottes willen! was hast du denn gemacht?" von mir geben und den Kopf schütteln.

    Ich hab sie dann draußen auf dem Hof gewachsen und 2x shampooniert aber sie stinkt immer noch. Ich hatte leider keine Tomatensoße mehr im Haus.

    Für mich ist dieser Typ vor allem eines: Showmensch. Er weiß sich zu verkaufen.

    Was er mit den Hunden macht ist mir zu einseitig, zu wenig individuell.
    Er redet viel, einiges von dem was er sagt, ist nicht so schlecht, aber wie er es dann umsetzt, da stellen sich mir sehr oft die Nackenhaare.

    Ich habe gelernt, dass man ein Problemverhalten unter der Reizschwelle trainiert. Denn nur unter dieser Schwelle ist der Hund überhaupt ansprechbar und in der Lage zu verstehen was er lernen soll. Ist er über dieser Schwelle kann ich nur noch managen und nicht mehr erziehen.
    Das macht für mich persönlich ziemlich viel Sinn und so versuche ich zu arbeiten. Oft fehlt es mir dann einfach noch ein wenig an Erfahrung und Übung.

    Zurück zu CM. Ich schaue es nicht mehr. Aber ich schaue eh sehr selten Fernsehen.
    Was man sich ganz deutlich bewusst machen sollte: Es geht in diesen Sendungen vor allem um eines: Quote! (Und da sind alle Hundetrainerserien mit gemeint.)
    Nicht um Wissensvermittlung, nicht um Training, nicht mal wirklich um die Hunde und deren Besitzer.
    Die Fragen die sich die Macher stellen ist: Was wollen die Leute? Was wollen sie sehen und wie können wir ihnen das liefern?