Ich arveite mit meinem Hund auch tiergestützt. Ich habe eine Weiterbildung im Bereich tiergestützte Pädagogik absolviert und meinen Hund mehrfach beurteilen lassen ebenso wie uns als Team. Ich habe in der Grundausbildung schon viel gelernt über Kommunikation, Stressanzeichen und kleinste Signale die die Hunde senden. In der Fachausbildung haben wir dann nochmal ein Seminar zur Kommunikation Mensch-Hund absolviert.
Nie würde jemand an meinem Weiterbildungsinstut gut heißen einem Hund "ertragen" bei zu bringen.
Die Hunde werden nach ihren Stärken eingeschätzt und es wird geschaut ob sie sich für das Feld in dem ihr Mensch mit Ihnen arbeiten möchte eignen.
Es gibt so viele individuelle Settings, nach Alter, Gruppengrößen, Veranstaltungsorte. Nicht jeder Hund ist ein idealer Streichelhund für Senioren, aber vielleicht ist genau der Hund super geeignet für Kleingruppenkontexte in der Freizeit- und Erlebnispädagogik.
Weiß man sowas, kann man seine Einsetze so gestalten, dass sie auch dem Hund Nutzen bringen und nicht nur dem Menschen.
Meine Hunde sind den größten Teil ihrer Zeit einfache Familienhunde, die mich durch den Alltag begleiten, wie bei jedem anderen Hund auch.
Auf der Arbeit hab ich immer ein Auge drauf, dass es ihnen gut geht und sie im Zweifel aus dem Setting herausnehmen kann.
Just my 2 Cent, wenn es um tiergestüzte Arbeit geht.