Beiträge von Sternenwolf

    Ich selbst habe ja eine bisschen andere Einstellung zum Thema tiergestützt arbeiten als es meist der Mainstream ist.
    Von Ausbildungen mit Schwerpunkt der Hund muss perfekt sein und zwar nach Norm X egal für welchen Einsatz halte ich nicht viel. Oft werden Hunde dann auch noch zum "ertragen" und "unterdrücken" ausgebildet. Da hört es für mich dann komplett auf.

    Es gibt 1000 verschiedene Arbeitsfelder und nochmal so viele Möglichkeiten. Ob sich ein Hund eignet hängt vor allem davon an wo für man ihn einsetzen möchte.
    Ich kenne sehr, sehr viele Auslands- und Tierschutzhunde, die einen wunderbaren Job machen. Ihren Vorraussetzungen entsprechend eingesetzt. Die entsprechen im einigen Dingen sicher nicht der "Norm" pädagogischer Begleithund, aber für ihren Bereich sind sie großartig.
    Ich kenne auch Hunde mit Handicaps, die pädagogisch arbeiten.

    Lina z.b. wäre in großen Gruppen, wie Schulklassen nicht gut aufgehoben. Aber in Kleingruppen und Einzelkontakten ist sie prima.

    Am wichtigsten finde ich nicht, dass der Hund ausgebildet wird, sondern dass der Mensch eine umfassende und fundierte Ausbildung macht und seinen Hund sehr, sehr gut kennenlernt mit Fähigkeiten und Grenzen und ehrlich(!) reflektieren kann, ob er sich für genau dieses Einsatzgebiet eignet.

    Das der Hund eine freundliche Grundeinstellung haben sollte und sich grundsätzlich charakterlich eignet sollte sich von selbst verstehen. Aber was genau er wirklich braucht und können muss, um in dem speziellen Feld zu arbeiten in dem man ihn einsetzen möchte ist, muss der Hundeführer wissen. In der Sozialen Arbeit mit Kindern sind das andere Sachen als in der Schule, im Beratungskomtext andere als in der Arbeit mit Erwachsenen mit Beeinträchtigung oder mit alten Menschen.

    Einige hatten das schon so ähnlich geschrieben.

    Es gibt neben der ESAAT übrigens auch noch die ISAAT.

    Ich schließe mich übrigens an: Wenn DU wirklich einen Hund möchtest, dann sollte das in aller Konsequenz sein, egal ob er sich dann eignet oder nicht.
    Wenn das nicht der Fall ist tu dem Hund den Gefallen und nehm ihm nicht die Chance auf einen Platz an dem er auf jeden Fall erwünscht ist und nicht nur wenn er sich als Therapie- oder Schul- oder Pädagogikbegleithund eignet.

    Viele Showlabbis werden auch mit Absicht so massig gehalten, weil es das ist was sie Richter sehen möchten. Warum auch immer. ^^
    Das ist noch lange nicht das was die Hunde vererben.
    Ich kenne bei uns in der Hundeschule auch mehr normalgewichtige Labbis als zu dicke.

    Ylvie hat gerade mal wieder leichte Ausfälle, was die Leinenführigkeit angeht. Vor allem wenn ich mit beiden gemeinsam laufe, zerrt sie wie blöde. :roll: Dabei klappt das manchmal soooo toll. Außerdem ist sie ein Apfeldieb. Wenn ich nicht aufpasse rennt sie auf die Obstwiesen und klaut sich (Fall)Obst.

    Retriever (vor allem Golden und Labrador) wiegen meistens mehr als andere Hunde der gleichen Größe und sind dabei trotzdem schlank. Das kann man nur sehr schlecht vergleichen. Sie haben einfach nen anderen Körperbau.

    Lina ist 57 cm hoch und hat um die 27 kg. Ylvie ist gerade 51 cm hoch und hat 21 kg. Lina hatte in Ylvies Alter schon 3 cm mehr und ca. ihr aktuelles Gewicht. Also Ylvie ist derzeit noch Mini und leicht. Für andere Rassen wäre Ylvies Gewicht mit 8 Monaten zu viel, für Ylvie passt es.
    Beide sind Standard-Hündinnen und definitiv nicht zu dick.

    Ich kenne einen Labbi-Rüden, der bei geschätzt 54/55 cm und 31 kg hat und dabei genau die richtige Figur hat.

    @EmmaVomKeltenwall:
    Ich glaube auch Ylvie würde sich sehr gut verstehen mit Emma. ^^

    Jetzt war ich heute Nachmittag länger aus dem Haus und Ylvie hat nichts angestellt.
    Ich verstehs nicht.

    Morgen früh kommt meine Mama mit zum Abruf üben. Das möchte ich bei Ylvie (und auch bei Lina) noch etwas festigen (bzw. Auffrischen). Ich bin gespannt wie sie sich macht. Vielleicht nehm ich auch noch ein Dummy mit und wir üben ein bisschen Impulskontrolle und Steadyness. ^^