Ich bin groß geworden mit MaggiFix. Ich kann mich nicht erinnern, dass meine Stiefmama mal etwas komplett selbst gekocht hat.
Es wurden fast immer Beutelchen eingerührt oder auch richtige Fertigessen gekauft. Sogar solche, die man nur in die Mikrowelle packt. Das ist schon echt eklig wenn man drüber nachdenkt. Aber ich hab's halt gegessen. Gab ja auch nix anderes. ^^
Als ich dann aufgehört haben Fleisch zu essen, hab ich angefangen selbst zu kochen. Anfangs noch viel mit Fertigprodukten unterstützt. Inzwischen werden es immer weniger. Fix-Tüten hab ich schon ewig nicht mehr gekauft.
Was ich noch nutze ist Instant-Gemüsebrühe, da wollte ich mich aber demnächst mal an die schon beschriebene Variante machen.
Wenn ich koche dann eigentlich immer für zwei Tage. Ist noch was über wird es eingefroren und ich esse es irgendwann an einem Tag, an dem ich keine Zeit oder keine Lust habe zu kochen.
Ich koche mit Abwechslung und gerne mit verschiedenen Sachen und probiere auch immer wieder gerne Neues aus.
Beigebracht hab ich es mir fast komplett selbst. Learning by doing... Dabei ist schon das ein oder andere schief gelaufen, aber vieles hat auch super geklappt.
Ich hatte zwar auch Hauswirtsschaftsunterricht, aber da haben wir ️eher Kleinigkeiten gekocht. Einmal gabs selbstgemachte Frikadellen, da haben sich alle geweigert den Teig zu kneten. Das weiß ich noch wie heute. Mehlschwitze oder ähnliches, das gabs nicht bei uns.
Edit: Seit ich viel selbst mache schmecken mir Fertigprodukte meist gar nicht mehr. Wenn ich doch mal ne (meist völlig überteuerte) TK-Pizza kaufe, dann ärgere ich mich jedes Mal, weil sie einfach nicht schmeckt.